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Flauschige weiße Katze, die gebürstet wird.

Haarausfall bei Katzen: Alles über Alopezie

4 min Lesezeit
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Katzen sind sehr reinliche Tiere und verwenden viel Zeit für die Fellpflege. Das Fell einer Katze erfüllt mehr Funktionen, als hübsch auszusehen und warmzuhalten. Es bildet zusammen mit der Haut eine natürliche Barriere gegen Krankheitskeime und übernimmt lebenswichtige Aufgaben, wie den Schutz vor Nässe, Kälte, Sonnenbrand, Verletzungen sowie Wasser- und Wärmeverlust. Glänzendes Fell ist außerdem ein gut sichtbarer Indikator für den Gesundheitszustand deiner Katze.

Natürlich verlieren Katzen auch mal etwas Fell, wie es zweimal im Jahr während des Fellwechsels im Frühling und Herbst der Fall ist. Bedenklich wird es dann, wenn hinter dem Haarausfall (Alopezie) etwas Ernstes steckt, wie verschiedene Erkrankungen oder Allergien. Hier ist es wichtig, den Unterschied zwischen natürlichem und krankhaftem Haarausfall zu erkennen und gegebenenfalls dem Tierarzt einen Besuch abzustatten.

Hier in unserem Magazin erfährst du alles Wichtige über Alopezie bei Katzen, welche Ursachen hinter dem Haarausfall stecken können und wie die Behandlungsmöglichkeiten aussehen.

Was ist Alopezie bei der Katze?

Von Haarausfall oder Alopezie bei der Katze wird gesprochen, wenn eine Katze mehr Haare verliert, als nachgebildet werden können. Symptomatisch für Alopezie ist also ein extremer Haarverlust, das Fell kann dabei stark ausdünnen oder auch vollkommen kahle Stellen aufweisen. Wenn deine Katze an Haarausfall leidet, wirst du die Fellbüschel auch überall Zuhause finden können. Viele der Haare werden von deiner Katze bei der Fellpflege aufgeleckt und verschluckt; große Haarmengen können dabei Übelkeit und das Hervorwürgen von Haarballen hervorrufen.

Was wird für die Fellpflege benötigt?

Tierarzt untersucht das Fell einer flauschigen Katze.

Bürste und Fellpflege-Handschuhe gehören zur Grundausstattung der Fellpflege und reichen bei Kurzhaarkatzen in der Regel aus. Für Langhaarkatzen werden unterschiedlich gezahnte Kämme, eine Schere mit stumpfen Enden und eventuell ein Entfilzungskamm benötigt. Am besten gewöhnst du die Katze schon als kleines Kätzchen an die Fellpflege.

Lass die Katze ruhig mit der Bürste spielen, um ihr die Scheu zu nehmen oder nutze Leckerlis für deine Katze als Anreiz. Mache daraus ein Ritual: Pflegezeit ist Schmusezeit, in der du die Beziehung zu deiner Katze vertiefen und sie mit Streicheleinheiten verwöhnen kannst.

Die Ursachen von Haarausfall bei Katzen

Jede Katze verliert Haare, denn die Lebensdauer von Haaren ist begrenzt. Abgestorbene Haare fallen aus und werden durch neue ersetzt. Stark haarende Rassen wie z.B. Perser oder Maine Coons verlieren dabei deutlich mehr Unterfell als andere Arten. Darüber hinaus haben alle Katzen zur Wärmeregulation ihres Körpers einen jahreszeitlich bedingten Fellwechsel im Frühjahr und im Herbst. Viele der Haare werden beim Putzen aufgeleckt und verschluckt. Dies führt zu einer Bildung von Haarballen. Große Haarmengen können dabei Übelkeit und das Hervorwürgen von Haarballen hervorrufen. Regelmäßiges Ausbürsten der losen Haare kann dem vorbeugen. Bei ausgewogener und vitaminreicher Ernährung dauert der saisonale Haarwechsel etwa 2 bis 3 Wochen. Verliert die Katze aber auffällig mehr Haare als nachwachsen, dünnt sich das Fell sichtbar aus oder sind sogar kahle Stellen sichtbar, sollte die Ursache mit einem Tierarzt abgeklärt werden. Dann können Allergien, Parasiten, Würmer bei Katzen oder Stressstörungen die Ursache des Haarausfalls bei Katzen sein.

Hier siehst du weitere Gründe, warum Katzen Haarausfall haben können:

  • Futtermittelallergie oder Entzündungen: Auch Katzen können gegen bestimmte Inhaltsstoffe im Futter allergisch sein. Bei Futtermittelallergien kann es zu stumpfem Fell, kahlen Stellen und kreisrundem Haarausfall kommen. Hilfreich ist in diesem Fall eine Ausschluss-Diät und eventuell die Gabe von Kortison. Ob eine Futtermittelallergie vorliegt und die möglichen Behandlungsmethoden solltest du in jedem Fall mit deinem Tierarzt besprechen.
  • Psychischer Stress & übermäßiges Lecken: Vielleicht fühlt sich deine Katze einsam und vermisst einen Artgenossen zum Raufen, Spielen und Schmusen, was sich in Alopezie äußert. Katzen sind außerdem Abenteurer und möchten die Welt erkunden, besonders junge Katzen können sich leicht langweilen. Aber auch ein Umzug oder eine Änderung durch Familienzuwachs können bei deiner Katze Stress und Eifersucht auslösen. Hier erfährst du, wie du Stress bei Katzen vermeidest und wie sich deine Katze entspannen kann. 
  • Hautparasiten: Flöhe und Milben können zu starkem Juckreiz und Schuppen führen, was wiederum Alopezie begünstigen kann. Hier hilft ein entsprechendes Mittel gegen Parasiten. Erfahre zudem mehr darüber, wie du Katzenflöhe loswirst.
  • Hormon – und Stoffwechselstörungen: Hormonell bedingter Haarausfall kommt hauptsächlich bei kastrierten Katern vor. Er lässt sich sehr leicht erkennen, da er sehr symmetrisch im Bereich der Geschlechtsorgane auftritt. Manchmal geht auch ein sehr starker Leckreiz mit einher.
  • Pilzerkrankungen und Infektionen: Pilzerkrankungen führen zu kreisrundem Haarausfall, dagegen hilft ein Pilzmittel vom Tierarzt.
  • Verletzungen: Bei Narbenbildung nach Verletzungen kann es sein, dass die vernarbte Stelle kahl bleibt und dort kein Fell mehr nachwächst.
  • Andere Erkrankungen: Vor allem Mangelerkrankungen und Fieber können bei Katzen auch mit Haarausfall einhergehen, auch Autoimmunerkrankungen können zu Haarausfall bei der Katze führen. Bei älteren Katzen können Tumorerkrankungen zu einer felinen paraneoplastischen Alopezie führen.
  • Nebenwirkung von Medikamenten: Diese können möglicherweise auch Alopezie verursachen.
  • Überversorgung oder Nährstoffmangel: Nicht nur ein Nährstoffmangel, sondern auch eine Überversorgung kann sich negativ auf die Gesundheit deiner Katze auswirken und zum Fellausfall führen. Ein Nährstoffmangel – z.B. durch minderwertiges Futter – zeigt sich schnell in schuppiger Haut und stumpfem Fell.

Alopezie bei Katzen: Behandlungsmöglichkeiten

Da Alopezie bzw. Haarausfall ein Symptom vieler verschiedener Krankheitsbilder oder Folge von diversen Ursachen sein kann, gibt es keine universale Behandlung gegen Haarausfall. Stattdessen wird der Tierarzt deines Vertrauens verschiedene Untersuchungen durchführen (zum Beispiel Blutanalyse, Hauttests, Hautbiopsie, Hormontests), um den Auslöser der Alopezie zu finden. Stelle sicher, dass du dem Tierarzt alle wichtigen Informationen mitteilst, wie deine Fütterungs- und Haltungsweise oder ob deine Katze an weiteren ungewöhnlichen Symptomen leidet. Sobald der Arzt eine Diagnose gestellt hat, kann die Therapie erfolgen, mit welcher der Haarausfall deiner Katze besser werden sollte.
 

Welches Futter für glänzendes und gesundes Fell?

Tabby Katze duckte sich.

Ein glattes, glänzendes Fell ist ein sicherer Indikator für die Gesundheit deiner Katze. Auch über die Ernährung kannst du Haut und Fell deiner Katze unterstützen und den Haarausfall bei Katzen vorbeugen, denn die Haut braucht wichtige Nährstoffe für die kontinuierliche Erhaltung und Neubildung von Hautzellen und Haarfollikeln.

Je nach Jahreszeit werden bis zu 30 Prozent des täglichen Eiweißbedarfs zur Versorgung von Haut und Fell verwendet. Auch Fettsäuren sind wichtige Bausteine der Haut. Dabei kommt es besonders auf die Versorgung mit lebenswichtigen Omega 6-Fettsäuren an. Das richtige Futter kann zudem dabei helfen, dass die gesammelten Haarballen besser ausgeschieden werden. So enthält zum Beispiel PURINA ONE Coat & Hairball neben allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen zusätzlich eine spezielle Faserkombination, die die Bildung von Haarballen minimiert.

Hilft Lachsöl gegen Haarausfall bei Katzen?

Hochwertige Fettsäuren, wie z.B. die Omega 3- oder Omega 6-Fettsäuren stärken das Immunsystem deiner Katze und machen sie weniger anfällig für Allergien und Krankheiten. Außerdem sind sie besonders wichtig für die Haut und für glänzendes und gesundes Fell. Durch diese hochwertigen Fettsäuren kann der Haarausfall bei Katzen verringert werden, was sich vor allem beim jahreszeitlich bedingten Fellwechsel zeigt! Wenn du Katzenfutter fütterst, dem bereits hochwertige Fettsäuren zugesetzt sind, dann wird der Bedarf deiner Katze schon komplett durch das Futter gedeckt. Unser PURINA ONE Coat & Hairball enthält wertvolle Omega 6-Fettsäuren und trägt so zu einer gesunden Ernährung deiner Katze ganz wesentlich bei.

Tipp: Unterstütze die Fellpflege deiner Katze durch regelmäßiges Bürsten und das besonders an den Stellen, die diese selbst nur schlecht erreichen kann. Untersuche beim Spielen und Schmusen wie nebenbei Haut und Fell deiner Katze, z.B. nach Haarknötchen und Verfilzungen.

Ein glattes, glänzendes Fell ist ein sicherer Indikator für die Gesundheit deiner Katze.