Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Ihr Haustier, unsere Leidenschaft.
Purina One logo
Katze, die durch Gras geht

Katzenflöhe und Zecken bei Katzen loswerden

5 min Lesezeit
Purina One logo
Gesponsert von PURINA ONE

Flöhe und Zecken zählen zu den Parasiten. Das sind kleine Tierchen, die sich vom Blut von Katzen ernähren und dabei nicht nur unangenehm und unhygienisch sind, sondern auch ernste Krankheiten übertragen können. Deswegen empfiehlt es sich, Katzenflöhe und Zecken so früh wie möglich zu bekämpfen und loszuwerden. Doch wie erkenne ich den Flohbefall einer Katze? Was tun, wenn die Katze Zecken hat? Hier erfährst du es! 

 

Katzenflöhe: Wissenswertes

Der am weitesten verbreitete Floh bei Katzen ist der sogenannte Katzenfloh. Katzenflöhe sind 1,5 bis 4,5 Millimeter groß und besitzen einen braun bis rotbraunen Körper. Flöhe vermehren sich rasant: Ein Flohweibchen legt bis zu 50 Eier am Tag. Daraus entstehen Larven, die nach drei bis fünf Wochen ausgewachsene Flöhe sind. Die Flohweibchen legen die Eier im Fell der Katze ab, von dort aus rieseln sie herunter und verteilen sich in der gesamten Wohnung. Teppiche, Betten und sonstige Polstermöbel zählen zu den liebsten Umgebungen, wenn deine Katze als Wirt gerade nicht anwesend ist. Normmalerweise sterben viele Flöhe im kalten Winter. In der Wohnung können Katzenflöhe jedoch das ganze Jahr überleben. Deswegen gilt es bei einem Flohbefall nicht nur die Katze, sondern das unmittelbare Katzenumfeld wie Kratzbaum, Kissen oder Körbchen zu reinigen.  

Gesundheitliche Risiken durch Katzenflöhe

Katzenflöhe sind überaus gefährlich für Katzen. Sie können ernstzunehmende Katzenkrankheiten übertragen oder auslösen. Auch Eier von Bandwürmern finden durch Katzenflöhe einen Weg in den Magen deiner Katze. Darüber hinaus droht bei starkem Flohbefall Anämie (Blutarmut) bei der Katze. 

Sind Katzenflöhe auf den Menschen übertragbar?  

Katze bekommt Flohbehandlung

Katzenflöhe können auch uns Menschen befallen, da sie bis zu 25 Zentimeter weit springen können. Den Parasiten-Befall erkennst du an Juckreiz und vielen roten Punkten auf der Haut, wo die Katzenflöhe zugebissen haben. Weil Flöhe mit ihrem Biss auch Erreger von Katzenkrankheiten auf den Menschen übertragen können, sollten sie so schnell wie möglich bekämpft werden. 

Wie erkenne ich, ob meine Katze Flöhe hat?

Das auffälligste Symptom für einen Flohbefall ist ständiges Kratzen oder übermäßiges Putzen, da der Flohbefall für exzessiven Juckreiz sorgt. Wenn du bei der Fellpflege deiner Katze winzige schwarze Punkte entdeckst, kann es sich um Flohkot handeln. Um dies zu bestimmen, kannst du deine Katze mit einem Flohkamm kämmen. Flohkot bleibt entweder im Kamm hängen oder fällt herunter. Sammle die kleinen schwarzen Pünktchen auf einem hellen Tuch und zerdrücke sie: Verfärbt sich der Punkt rot, handelt es sich um Flohkot, der aus verdautem Blut deiner Katze besteht. Nun heißt es also: Katzenflöhe schnellstmöglich bekämpfen. 

Katzenflöhe bekämpfen

Katzenflöhe kannst du auf unterschiedliche Weisen bekämpfen. Wichtig ist, dass du alle Katzen deines Haushalts behandelst, selbst wenn sie noch nicht von Flohbefall betroffen sein sollten. Gehe wie folgt vor, um die lästigen Katzenflöhe effektiv loszuwerden: 

  1. Flöhe bei Katzen loswerden: 

Wähle bei deinem Tierarzt ein geeignetes Flohmittel aus. Es gibt viele hilfreiche Kombipräparate, die auch gegen andere Parasiten wie Zecken wirken. Die Anwendung eines Flohmittels tötet die Katzenflöhe ab und beugt einem erneuten Flohbefall vor. Flohhalsbänder, Tabletten oder Spot-Ons, die zwischen den Schulterblättern deiner Katze aufgetragen werden, sind wirksame Mittel gegen Flöhe. 

  1. Katzenflöhe in der Wohnung behandeln: 

Um deine Katze – und dich – vor einem erneuten Flohbefall zu schützen, solltest du die gesamte Wohnung reinigen, bis alle Flohlarven entfernt sind. Regelmäßiges Staubsaugen und Waschen von Textilien bei 60 Grad helfen, die Floheier und Larven zu entfernen. 

Wichtig: Entsorge nach dem Saugen den Staubsaugerbeutel direkt! Floheier sind überaus robust. 

 

Zecken bei Katzen: Infos über die Parasiten

Auch Zecken können deiner Katze das Leben schwer machen. Zecken gehören zu den Spinnentieren, haben acht Beine und stürzen sich nicht von Bäumen auf deine Katze – wie fälschlicherweise oft gesagt wird – sondern lauern in hohen Gräsern. Sie beißen sich mit ihrem Mundwerkzeug in der Haut der Katze fest, um Blut zu saugen. Dabei sondert die Zecke mit ihrem Speichel bestimmte Proteine ab, die für eine lokale Betäubung sorgen: Auf diese Weise stechen Zecken bei Katzen, ohne dass die Vierbeiner etwas davon merken. Nachdem sich die Zecken vollgesaugt haben, fallen sie von allein wieder ab und ziehen weiter. Doch die kurze Verweildauer von etwa zwei bis zehn Tagen macht Zecken für Katzen nicht weniger gefährlich. Entdeckst du einen solchen Parasiten bei deiner Katze, ist schneller Handlungsbedarf gefragt. 

Sind Zecken für Katzen gefährlich?

Nicht nur für Menschen sind Zecken gefährlich. Auch auf Katzen können Zecken Bakterien oder Viren übertragen und teilweise lebensbedrohlichen Krankheiten wie Borreliose, Babesiose oder Anaplasmose auslösen. Obwohl sich Katzen durch Zecken seltener infizieren als Hunde, besteht dennoch ein gesundheitliches Risiko. Mit bestimmten Zeckenmitteln schützt du deine Katze zuverlässig – und dich selbst! Denn eine Zecke kann von der Katze auch auf Menschen übergehen und gefährliche Krankheitserreger weitertragen. 

Zecken bei Katzen frühzeitig finden​

Um Zecken bei Katzen zu entfernen, musst du die Plagegeister zuerst einmal finden. Kontrolliere dazu regelmäßig Ohren, Kopf, Hals aber auch die Schenkelinnenseiten gründlich. Denn Zecken stechen Katzen gerne an Stellen mit wenig Fell und dünner Haut.

Wie entfernt man Zecken bei Katzen?​

Bei der Entfernung einer Zecke sollte immer spezielles Werkzeug verwendet werden und niemals einfach eine Pinzette oder gar der bloße Finger. Denn dann kann es passieren, dass das Mundwerkzeug der Zecke in der Haut der Katze stecken bleibt und Entzündungen und Infektionen auslöst. Darüber hinaus würdest du dadurch den Körper der Zecke zerquetschen und Bakterien könnten in den Körper deiner Katze gelangen. Verwende besser eine geeignete Zeckenzange und setze sie möglichst nah an der Haut an. Ziehe die Zecke anschließend langsam und nicht ruckartig heraus und kontrolliere, ob der Kopf und die Beine der Zecke ebenfalls entfernt wurden.  

Anweisungen zum Entfernen von Zecken

Was tun, wenn der Zeckenkopf stecken bleibt?​

Wenn noch Teile des Kopfes oder Mundes der Zecke im Körper der Katze stecken, solltest du versuchen, ihn nachträglich mit einer Zeckenkarte zu entfernen. Der Zeckenkopf sollte nicht im Körper der Katze bleiben, weil es zu Entzündungen kommen kann. Fällt dir die Entfernung des Kopfes schwer, desinfiziere die Stelle und suche einen Tierarzt auf. 

Was hilft gegen Zecken bei Katzen?

Bei deinem Tierarzt erhältst du eine große Auswahl an Zeckenmitteln für Katzen, die ausreichenden Zeckenschutz verschaffen. Wie bei Flohbefall gibt es Spot-On-Mittel gegen Zecken, die prophylaktischen Zeckenschutz liefern. Eine solche Behandlung bietet circa einen Monat Schutz vor Zecken. Darüber hinaus gibt es Ungeziefersprays für Katzen, die effektiv gegen Zecken aber auch Katzenflöhe schützen. Eine weitere Option zum zuverlässigen Zeckenschutz sind Halsbänder. Wähle am besten ein Halsband, das einen Kombischutz vor Zecken, Flöhen und Milben liefert, sodass deine Katze rundum geschützt ist. 

Wichtig: Zeckenschutzmittel für Hunde ist nicht für Katzen geeignet! Verwende stets Zeckenmittel, das eigens für Katzen entwickelt wurde.