Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Ihr Haustier, unsere Leidenschaft.
Purina One logo
Katze, die durch Gras geht

Zecken bei Katzen: Infos über die Parasiten

5 min Lesezeit
Purina One logo
Gesponsert von PURINA ONE

Zecken können deiner Katze das Leben schwer machen. Denn die kleinen Spinnentiere übertragen zum Teil lebensbedrohliche Krankheiten. Sie lauern in hohen Gräsern und beißen sich mit ihrem Mundwerkzeug in der Haut der Katze fest, um Blut zu saugen.

Genau genommen beißen Zecken nicht, sie stechen. Dabei sondern sie mit ihrem Speichel bestimmte Proteine ab, die für eine lokale Betäubung sorgen: Dein Vierbeiner merkt also erstmal nicht, dass er gestochen wird.

Nachdem sich die Zecken vollgesaugt haben, fallen sie von allein wieder ab und ziehen weiter. Doch die kurze Verweildauer von etwa zwei bis zehn Tagen macht Zecken für Katzen nicht weniger gefährlich. Entdeckst du einen solchen Parasiten bei deiner Katze, ist rasches Handeln gefragt. Je schneller du die Zecke entfernst, umso besser.

Sind Zecken für Katzen gefährlich?

Nicht nur für Menschen sind Zecken gefährlich. Auch auf Katzen können Zecken Bakterien oder Viren übertragen. Indem sich der kleine Parasit in die Haut der Katze sticht und beim Blutsaugen seinen Speichel in den Blutkreislauf abgibt, können teilweise lebensbedrohliche Krankheiten entstehen, zum Beispiel:

  • Borreliose
  • Babesiose
  • Anaplasmose
  • Ehrlichiose
  • Blutvergiftung

Durch die Reaktion des Immunsystems deiner Katze kann es aufgrund eines starken Juckreizes zu folgenden Symptomen kommen:

  • Hautrötungen 
  • Schwellungen
  • Narbenbildung
  • Haarausfall
Katze bekommt Flohbehandlung

Obwohl sich Katzen durch Zecken seltener infizieren als Hunde, besteht dennoch ein gewisses Risiko. Mit bestimmten Zeckenschutzmitteln schützt du deine Katze zuverlässig – und dich selbst! Denn eine Zecke kann von der Katze auch auf Menschen übergehen und gefährliche Krankheitserreger weitertragen. 

Zecken bei Katzen frühzeitig finden

Um Zecken bei Katzen zu entfernen, musst du die Plagegeister zuerst einmal finden. Kontrolliere dazu regelmäßig Ohren, Kopf, Hals, aber auch die Schenkelinnenseiten deiner Katze gründlich. Denn Zecken stechen Katzen gerne an Stellen mit wenig Fell und dünner Haut. Meistens fängt sich deine Katze die kleinen Parasiten im hohen Gras ein, wo Zecken sehr häufig anzutreffen sind. Sie bevorzugen besonders warmes Klima und sind im Fall eines milden Winters in der Lage, das ganze Jahr zu überleben.

Zecken entfernen bei Katzen

Zecken von Katzen zu entfernen ist keine leichte Aufgabe und erfordert eine Zeckenzange oder Ähnliches. Verwende niemals einfach eine Pinzette oder gar die bloßen Finger. Denn dann kann es passieren, dass das Mundwerkzeug der Zecke in der Haut der Katze stecken bleibt und dort Entzündungen und Infektionen auslöst. Darüber hinaus würdest du dadurch den Körper der Zecke zerquetschen und Bakterien könnten in den Körper deiner Katze gelangen. Neben der Zeckenzange sind das Zeckenlasso und der Zeckenhaken geeignete Werkzeuge, um bei deiner Katze Zecken zu entfernen. Es gilt: Je schmaler die Spitze des Werkzeugs, desto besser kannst du beim Zeckenentfernen das Fell deiner Katze schonen.

Hier erfährst du, wie du beim Entfernen einer Zecke bei deiner Katze am besten vorgehst:

  1. Bringe deine Katze dazu, stillzuhalten - Überlege dir vorher, wie du dabei am besten vorgehst, z.B. mit Leckerchen oder Streicheleinheiten. Du kennst deine Katze am besten. Hole dir bei Bedarf eine zweite Person zur Hilfe.
  2. Setze das Werkzeug möglichst nah an der Haut an.
  3. Ziehe die Zecke langsam und nicht ruckartig heraus.
  4. Kontrolliere, ob der Kopf und die Beine der Zecke ebenfalls entfernt wurden. 

Wichtig: Denke daran, dass du die Zecke komplett unschädlich machen solltest, z.B. durch Ertränken in Alkohol (40 %) oder Desinfektionsmittel, aber auch Verbrennen ist eine sichere Möglichkeit.

Was tun, wenn nach dem Entfernen der Zecke bei deiner Katze der Kopf noch drin steckt?

Wenn noch Teile des Kopfes oder Mundes der Zecke im Körper der Katze stecken, solltest du versuchen, diese nachträglich mit einer Zeckenkarte zu entfernen. Der Zeckenkopf sollte nicht im Körper der Katze bleiben, weil es zu Entzündungen kommen kann. Du solltest auch nicht zu viel am Kopf der Zecke herumziehen. Fällt dir die Entfernung des Kopfes schwer, desinfiziere die Stelle und suche einen Tierarzt auf.

Was hilft gegen Zecken bei Katzen?

Bei deinem Tierarzt erhältst du eine umfangreiche Beratung zu Zeckenmitteln für Katzen, die ausreichenden Zeckenschutz verschaffen. Wie beim Flohbefall gibt es Spot-On-Mittel gegen Zecken, die prophylaktischen Zeckenschutz liefern. Eine solche Behandlung bietet circa einen Monat Schutz vor Zecken. Darüber hinaus gibt es Ungeziefersprays für Katzen, die effektiv gegen Zecken, aber auch Katzenflöhe schützen. Eine weitere Option zum zuverlässigen Zeckenschutz sind spezielle Zeckenschutz-Halsbänder. Wähle am besten ein Halsband, das einen Kombischutz vor Zecken, Flöhen und Milben bietet, sodass deine Katze rundum geschützt ist. 

Wichtig: Zeckenschutzmittel für Hunde ist nicht für Katzen geeignet! Verwende stets Zeckenmittel, das eigens für Katzen entwickelt wurde.