So füttern Sie Ihren Hund richtig

Als Hundebesitzer steht man vor einer Bandbreite an Möglichkeiten was die Fütterung Ihres Hundes angeht, sodass die Frage aufkommt: Wie füttere ich meinen Hund nun richtig?
Mann und Hund legen beim Gassi gehen eine Pause ein
Mann und Hund legen beim Gassi gehen eine Pause ein
Mann und Hund legen beim Gassi gehen eine Pause ein

Fütterung Ihres ausgewachsenen Hundes

Ist Ihr Hund erst einmal ausgewachsen, ist es an der Zeit, das richtige Futter für Ihren Hund bereitzustellen. Normalerweise steht ein Futterwechsel in einem Alter von ungefähr 9 bis 12 Monaten bei kleinen Hunden, von 12 Monaten bei mittelgroßen Hunden bzw. ungefähr 24 Monaten bei sehr großen Hunden an. Damit Ihr Hund gesund und zufrieden ist und sein Idealgewicht hält, muss das Futter sage und schreibe 37 Nährstoffe enthalten! Natürlich gehört zu einer ausgewogenen Hundeernährung auch die Gabe von Trinkwasser. Viele Faktoren spielen bei der Fütterung Ihres Hundes eine Rolle, ob Auswahl des Hundefutters, Fressverhalten Ihres Hundes oder das Verhalten von Ihnen als Hundebesitzer.

Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie man seinen Hund richtig füttert, haben wir Ihnen einige praktische Tipps zusammengestellt, um Ihnen die Wahl und Durchführung zu erleichtern.

Hunde richtig füttern: Die wichtigsten Regeln:

Füttern Sie Ihren Hund richtig, am besten an einem ruhigen Ort fernab vom Alltagsstress im Haus. Geben Sie das Hundefutter stets in einen sauberen Napf und stellen Sie diesen auf eine leicht zu reinigende Unterlage wie beispielsweise einen Fliesenboden. Wenn Sie bemerken, dass der Fressnapf über den Boden gleitet, verwenden Sie einen rutschfesten Fressnapf oder eine Napfunterlage aus Gummi.

Für die richtige Fütterung von Schnellfresser-Hunden empfiehlt sich ein spezieller Anti-Schling-Napf, durch den die Nahrungsaufnahme verlangsamt wird. Ältere Hunde hingegen oder Hunde, die ihr Fressen um sich herum verteilen und viel kleckern sind vielleicht mit einer Napferhöhung besser bedient.

Wenn noch weitere Tiere im Haushalt leben, sollten Sie sie zwar alle zur gleichen Zeit, aber getrennt voneinander füttern, um Futterneid oder Rangeleien zu vermeiden.

Wenn es Zeit ist Ihren Hund zu füttern, sollten Sie Nassfutter (in Dosen/Bechern/Beuteln) bei Zimmertemperatur verfüttern, denn dann ist der Geruch noch appetitanregender und das Nassfutter am besten bekömmlich. Holen Sie es hierzu ungefähr eine Stunde vor der Fütterung aus dem Kühlschrank oder wärmen Sie es in der Mikrowelle kurz auf – achten Sie aber unbedingt darauf, dass es nicht zu heiß ist!

Nassfutter kann schnell verderben. Sie sollten es daher nicht offen draußen stehen lassen. Nicht verspeistes Futter sollte man nach 2 Stunden nach dem Anbieten entsorgen Nach dem Öffnen der Packung hält sich Nassfutter gekühlt nicht länger als 24 Stunden.

Trockenfutter kann hingegen tagsüber draußen stehen und bleibt trotzdem frisch. Bewahren Sie es an einem sauberen, trockenen Ort und idealerweise in einem luftdichten bzw. wiederverschließbaren Behälter auf. So bleibt es länger schmackhaft und behält sein Aroma.

Die meisten Hunde knabbern gern an Trockenfutter, aber vielleicht zieht Ihr vierbeiniger Freund es vor, wenn es in ein wenig Wasser aufgeweicht wird. Möglich ist auch, dass Sie ihm aus gesundheitlichen Gründen kein hartes und schwer zu kauendes Futter geben dürfen. Dann sollten Sie das Hundefutter vor der Fütterung bis zu 30 Minuten in Wasser aufweichen. Die Trockenfutter-Kroketten tragen durch ihre Schabewirkung beim Kauen dazu bei, Plaque zu entfernen. Wenn Sie aber Trockenfutter eingeweicht verfüttern, sollten Sie Ihrem Hund regelmäßig einen Zahnpflege-Snack geben. Regelmäßiges Zähneputzen ist allerdings immer noch der beste Weg das Gebiss gesund zu erhalten.

Vermeiden Sie körperliche Belastung eine Stunde vor und eine Stunde nach dem Fressen. Große und sehr große Hunde leiden häufiger unter einer Magenblähung oder einer Magendrehung (der Fachbegriff hierfür lautet Magendilatation-Volvulus-Syndrom). Hierbei handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Zu den Symptomen gehören ein aufgeblähter Bauch und Würgen; auch sollten Sie darauf achten, ob Ihr Hund sich unwohl fühlt. Rufen Sie sofort den Tierarzt, wenn Sie sich ersthafte Sorgen um Ihren Hund machen.

Hund füttern: Wie oft, wie viel und wann?

Purple dog food icon

Wie viel Hundefutter ist gesund?

Wie viel Sie Ihrem Hund füttern sollten, hängt von seiner Rasse, seinen Lebensumständen und seinem Gewicht ab. Richten Sie sich mit der Futtermenge nach der Fütterungsempfehlung auf der Verpackung des Hundefutters. Beachten Sie jedoch, dass diese nur der Orientierung dient. Jeder Hund ist anders – wichtig ist jedoch, dass Sie Ihrem Hund genug Futter geben und sein Körper schlank und gesund bleibt. Bei idealgewichtigen Hunden können Sie die Rippen zwar problemlos mit den Fingerkuppen ertasten, sie sollten also nicht von einer dicken Fettschicht bedeckt sein. Wenn Sie sich Ihren Hund von oben ansehen, sollte seine Taille hinter den Rippen sichtbar sein.

Blue dog icon

Wann und wie oft sollten Sie Ihren Hund füttern?

In der Regel sollten Sie Ihrem Hund einen strukturierten Tagesablauf bieten. Denn es kommt nicht nur auf das richtige Hundefutter an, sondern auch auf die Regeln, die Sie als Herrchen aufstellen. Füttern Sie Ihren Hund zu bestimmten Zeiten. Ausgewachsene kleine Hunde können Ihre Tagesration in einer Mahlzeit erhalten, mittelgroße und große Hunde sollten morgens und abends gefüttert werden. Sollte Ihr Hund jedoch nicht so große Portionen vertragen und Verdauungsprobleme haben, können zusätzliche Mahlzeiten am Tag sinnvoll sein.

Die richtige Ernährung für jeden Hund

Es gibt ein großes Angebot an ausgewogenem Hundefutter, und alle sind auf die speziellen Bedürfnisse Ihres Vierbeiners ausgerichtet. Dadurch haben Sie eine größere Auswahl und finden sicherlich das geeignete Futter für Ihren Hund.

Achten Sie dabei auf Rasse, Größe, Alter, Lebensumstände und gesundheitliche Verfassung Ihres Hundes, denn all dies sollte bei der Wahl des richtigen Hundefutters beachtet werden:

  • Der Energie- und Nährstoffbedarf von Welpen, ausgewachsenen Hunden und älteren Hunden unterscheidet sich deutlich, Alleinfutter für wachsende Hunde, ausgewachsene oder ältere Hunde berücksichtigen diese Unterschiede und sind an den jeweiligen Bedarf angepasst und ermöglichen eine gute Ernährung.
  • Kleinere Hunde haben einen höheren Energiebedarf /kg Körpergewicht als große Hunde. Je nach körperlicher Verfassung und Aktivitätsgrad brauchen einige kleine Hunde daher täglich doppelt so viele Kalorien wie ihre größeren Artgenossen. Die besten Rezepturen für kleine Hunde sind daher energie- und nährstoffreicher, um Ihrem Vierbeiner die Energie zu geben, die er benötigt. Die Futtersorten sind auch mit kleineren knusprigen Kroketten erhältlich, damit sie auch für kleinere Mäuler und Mägen geeignet sind.
  • Speziell für große Hunde entwickelte Rezepturen enthalten größere, Kroketten, die große Hunde länger kauen müssen, wodurch sie gehalten werden, ihr Futter zu verschlingen. Das fettreduzierte und mit einem höheren Proteingehalt versehene Hundefutter unterstützt die Gewichtskontrolle und verhindert so eine Überbelastung der Gelenke und lebenswichtigen Organe. Darüber hinaus schützt Glucosamin die Gelenke.
  • Wenn Ihr Hund besonders aktiv oder gar ein Arbeitshund ist, sollten Sie sich für ein Spezialfutter entscheiden, das auf eine „aktive“ Lebensweise ausgerichtet ist. Es verfügt über einen höheren Gehalt an Fetten, Proteinen und Vitaminen wie Vitamin B12, um Ihren Hund mit ausreichend Energie zu versorgen.
  • Allgemein wird empfohlen, einer trächtigen Hündin wieder hochwertiges Welpenfutter zu geben, das zusätzliche Kalorien und einen höheren Nährstoffgehalt bietet. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre trächtige Hündin richtig füttern.
  • Weniger aktive Hunde benötigen weniger Energie, daher empfiehlt sich hier fettreduziertes Hundefutter, das eine unbeabsichtigte Gewichtszunahme verhindert.
  • Einige Hunde können Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmittelgruppen entwickeln oder müssen aus gesundheitlichen Gründen eine spezielle Nahrung zu sich nehmen. Der Tierarzt wird Ihnen einen geeigneten Ernährungsplan empfehlen können, der auf die besonderen Bedürfnisse Ihres Hundes zugeschnitten ist.

Wenn Sie sich dennoch nicht sicher sind, wie Sie Ihren Hund richtig füttern, fragen Sie den Tierarzt oder seine Assistentin.

Hundefutter: Trocken- oder Nassfutter - was ist besser?

Ob Sie Trocken- oder Nassfutter bevorzugen, ist letztlich eine persönliche Entscheidung und hängt von Ihnen und dem Geschmack Ihres Hundes ab! Eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter ist gut für seine Zähne, und sollte einmal ein Futterwechsel anstehen, ist es hilfreich, wenn Ihr Hund bereits an beides gewöhnt ist. Aber genau wie wir Menschen haben auch Hunde ihre Vorlieben und Abneigungen. Daher ist es möglich, dass Sie zunächst ein wenig probieren müssen, bevor Sie herausfinden, was Ihr Hund am liebsten frisst.

Für welches Hundefutter Sie sich letzten Endes auch entscheiden, jede hochwertige Nass- oder Trockenvollnahrung für Hunde in der jeweiligen Lebensphase oder Lebensumstand enthält bedarfsgerechte Mengen an allen lebenswichtigen Nährstoffen. Somit gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Sie Ihren Hund richtig füttern können.

Sollte Ihr Hund gesundheitliche Probleme wie eine empfindliche Haut oder einen nervösen Magen haben, fragen Sie den Tierarzt, welches Spezialfutter er für ausgewachsene Hunde empfehlen kann.

Wenn Sie das richtige Hundefutter für Ihren Hund gefunden haben, sollten Sie es nicht mehr wechseln. Ändert sich altersbedingt oder wegen veränderter Lebensumstände sein Bedarf, sollten Sie seine Ernährung anpassen und die Fütterung umstellen. So sollte ein Seniorhund ab dem 7. Lebensjahr ein Seniorfutter erhalten. Hier erfahren Sie, wie Sie Seniorhunde richtig füttern.

Kontrollieren Sie regelmäßig die körperliche Verfassung Ihres Hundes, um gegebenenfalls bei einer Gewichtszunahme oder -abnahme seine Ernährung anpassen zu können.

PURINA® Futter – das richtige Hundefutter finden

PURINA® als Hersteller von Tiernahrung bieten Ihnen ein ausgewähltes Angebot an Rezepturen für jedes Alter und jeden Lebensstil. In jedes Produkt fließen die neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse in Bezug auf Qualität, Geschmack und Nährwert ein – damit Ihr Hund gesund und zufrieden bleibt. Erfahren Sie mehr über PURINA® Hundefutter und finden Sie einen ausgewogenen Weg, Ihren Hund richtig zu füttern.