Fütterung Ihres ausgewachsenen Hundes

Jetzt, da Ihr kleiner Welpe ausgewachsen ist, ist es an der Zeit, vom Welpenfutter auf ein Futter für ausgewachsene Hunde umzustellen. Normalerweise steht ein Futterwechsel in einem Alter von ungefähr 12 Monaten bei kleinen Hunden bzw. ungefähr 24 Monaten bei sehr großen Hunden an.

Damit Ihr Hund gesund und zufrieden ist und sein Idealgewicht hält, muss sein Futter sage und schreibe 37 Nährstoffe enthalten! Natürlich gehört zu einer ausgewogenen Ernährung auch die Gabe von Trinkwasser.

Wir haben Ihnen einige praktische Tipps zusammengestellt, um die Wahl des richtigen Futters für Ihren Hund zu erleichtern.

Die verschiedenen Möglichkeiten kennen

Ob Sie Trocken- oder Nassfutter bevorzugen, ist letztlich eine persönliche Entscheidung und hängt von Ihnen und dem Geschmack Ihres Hundes ab! Eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter ist gut für seine Zähne, und sollte einmal ein Futterwechsel anstehen, ist es hilfreich, wenn Ihr Hund bereits an beides gewöhnt ist. Aber genau wie wir Menschen haben auch Hunde ihre Vorlieben und Abneigungen. Daher ist es möglich, dass Sie zunächst ein wenig herumexperimentieren müssen, bevor Sie herausfinden, was Ihr Hund am liebsten mag.

Doch für welche Rezeptur Sie sich letzten Endes auch entscheiden, jede hochwertige Nass- oder Trockenvollnahrung für ausgewachsene Hunde enthält ein ausgewogenes Gleichgewicht an wichtigen Nährstoffen.

Sollte Ihr Hund gesundheitliche Probleme wie eine empfindliche Haut oder einen nervösen Magen haben, fragen Sie den Tierarzt, welches Spezialfutter er für ausgewachsene Hunde empfehlen kann.

Wenn Sie das richtige Futtermittel für Ihren Hund gefunden haben, sollten Sie es nicht mehr wechseln, bis er Seniorfutter benötigt, d. h. also mit ca. sechs oder sieben Jahren. Hier erfahren Sie mehr über die Fütterung Ihres Seniorhundes.

Kontrollieren Sie regelmäßig die körperliche Verfassung Ihres Hundes, um gegebenenfalls bei einer Gewichtszunahme oder -abnahme seine Ernährung anpassen zu können.

Golden Retriever auf der Wiese wartet auf Kommando

Die Vielfalt an Futter für erwachsene Hunde

Es gibt ein großes Angebot an ausgewogenen Futtermitteln für ausgewachsene Hunde, und alle sind auf die speziellen Bedürfnisse Ihres Vierbeiners ausgerichtet. Dadurch haben Sie eine größere Auswahl und finden sicherlich ein geeignetes Futter für Ihren Hund.

Achten Sie dabei auf Rasse, Größe, Alter, Lebensumstände und gesundheitliche Verfassung Ihres Hundes, denn all dies sollte bei der Wahl des richtigen Futters beachtet werden:

  • Kleinere Hunde haben einen höheren Energiebedarf /kg Körpergewicht als große Hunde. Je nach körperliche Verfassung und Aktivitätsgrad brauchen einige kleine Hunde daher täglich doppelt so viele Kalorien wie ihre größeren Artgenossen. Die besten Rezepturen für kleine Hunde sind daher zusätzlich mit Proteinen angereichert und sind reich an Fetten und Kohlenhydraten, um Ihrem Vierbeiner die Energie zu geben, die er benötigt. Die Futtersorten sind auch mit kleineren knusprigen Kroketten erhältlich, damit sie auch für kleinere Mäuler und Mägen geeignet sind.
  • Speziell für große Hunde entwickelte Rezepturen enthalten größere, sättigende Kroketten, auf denen große Hunde länger herumkauen müssen, wodurch sie davon abgehalten werden, ihr Futter gleich zu verschlingen. Das fettreduzierte und mit einem höheren Proteingehalt versehene Futter unterstützt die Gewichtskontrolle und verhindert so eine Überbelastung der Gelenke und lebenswichtigen Organe. Darüber hinaus schützt Glucosamin die Gelenke.
  • Wenn Ihr Hund besonders aktiv oder gar ein Arbeitshund ist, sollten Sie sich für ein Spezialfutter entscheiden, das auf eine „aktive“ Lebensweise ausgerichtet ist. Es verfügt über einen höheren Gehalt an Fetten, Proteinen und Vitaminen wie Vitamin B12, um Ihren Hund mit ausreichend Energie zu versorgen. Vitamin E macht müde Muskeln nach anhaltender körperlicher Anstrengung wieder fit.
  • Allgemein wird empfohlen, einer trächtigen Hündin wieder hochwertiges Welpenfutter zu geben, das zusätzliche Kalorien und einen höheren Nährstoffgehalt bietet. Hier erfahren Sie mehr über die Fütterung Ihrer trächtigen Hündin.
  • Weniger aktive Hunde benötigen weniger Energie, daher empfiehlt sich hier eine fettreduzierte Rezeptur, die eine Gewichtszunahme verhindert.
  • Einige Hunde können Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmittelgruppen entwickeln oder müssen aus gesundheitlichen Gründen eine spezielle Nahrung zu sich nehmen. Der Tierarzt wird Ihnen einen geeigneten Ernährungsplan empfehlen können, der auf die besonderen Bedürfnisse Ihres Hundes zugeschnitten ist.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Futter für Ihren Hund am besten geeignet ist, fragen Sie den Tierarzt oder seine Assistentin.

Füttern Sie Ihren Hund an einem ruhigen Ort fernab vom Alltagstrubel im Haus. Geben Sie das Hundefutter stets in einen sauberen Napf und stellen Sie diesen auf eine leicht zu reinigende Unterlage wie beispielsweise einen Fliesenboden. Wenn Sie bemerken, dass der Fressnapf über den Boden gleitet, verwenden Sie einen rutschfesten Fressnapf oder eine Napfunterlage aus Gummi.

Für regelrechte Schnellfresser-Hunde empfiehlt sich ein spezieller Anti-Schling-Napf, durch den die Nahrungsaufnahme verlangsamt wird. Ältere Hunde hingegen oder Hunde, die ihr Fressen um sich herum verteilen und viel kleckern sind vielleicht mit einer Napferhöhung besser bedient.

Wenn noch weitere Tiere im Haushalt leben, sollten Sie sie zwar alle zur gleichen Zeit, aber getrennt voneinander füttern, um Futterneid und Kampfverhalten zu vermeiden.

Wenn es Zeit für die Fütterung Ihres Hundes ist, sollten Sie Nassfutter (in Dosen/Bechern/Beuteln) bei Zimmertemperatur füttern, denn dann ist der Geruch noch appetitanregender und das Futter am besten bekömmlich. Holen Sie das Futter hierzu ungefähr eine Stunde vor der Fütterung aus dem Kühlschrank oder wärmen Sie es in der Mikrowelle kurz auf – achten Sie aber unbedingt darauf, dass es nicht zu heiß ist!

Nassfutter wird schnell schlecht. Sie sollten es daher nicht offen draußen stehen lassen. Nach dem Öffnen der Packung hält sich Nassfutter nicht länger als 24 Stunden, auch nicht im Kühlschrank.

Trockenfutter kann hingegen tagsüber draußen stehen und bleibt trotzdem frisch. Bewahren Sie es an einem sauberen, trockenen Ort und idealerweise in einem luftdichten bzw. wiederverschließbaren Behälter auf. So bleibt es länger schmackhaft und behält sein Aroma.

Die meisten Hunde knabbern gern an Trockenfutter, aber vielleicht zieht Ihr vierbeiniger Freund es vor, wenn es in ein wenig Wasser aufgeweicht wird. Möglich ist auch, dass Sie ihm aus gesundheitlichen Gründen kein hartes und schwer zu kauendes Futter geben dürfen. Dann sollten Sie das Futter vor der Fütterung bis zu 30 Minuten in Wasser aufweichen. Die Kroketten in Trockenfutter dienen auch dazu, Plaque zu entfernen. Wenn Sie also dem Trockenfutter Wasser hinzufügen, sollten Sie Ihrem Hund regelmäßig einen Zahnpflege-Snack geben. Regelmäßiges Zähneputzen ist allerdings immer noch der beste Weg das Gebiss gesund zu erhalten.

Vermeiden Sie körperliche Belastung eine Stunde vor und eine Stunde nach dem Fressen. Große und sehr große Hunde leiden häufiger unter einer Magenblähung oder einer Magendrehung (der Fachbegriff hierfür lautet Magendilatation-Volvulus-Syndrom). Hierbei handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Zu den Symptomen gehören ein aufgeblähter Bauch und Würgen; auch sollten Sie darauf achten, ob Ihr Hund sich unwohl fühlt. Rufen Sie sofort den Tierarzt, wenn Sie sich ersthafte Sorgen um Ihren Hund machen.

Wie viel Sie Ihrem Hund verfüttern sollten

Purple dog food iconWelche Mengen sollte ich an meinen Hund verfüttern?

Wie viel Sie Ihrem Hund füttern sollten, hängt von seiner Rasse, seinen Lebensumständen und seinem Gewicht ab. Richten Sie sich nach der Fütterungsempfehlung auf der Verpackung des Hundefutters. Beachten Sie jedoch, dass diese nur der Orientierung dient.

Jeder Hund ist anders – wichtig ist jedoch, dass Sie Ihrem Hund genug Futter geben und sein Körper schlank und gesund bleibt.

Bei einem Idealgewicht sollten Sie seine Rippen zwar problemlos spüren, aber nicht sehen können; sie sollten also nicht von einer dicken Fettschicht umgeben sein. Wenn Sie sich Ihren Hund von oben ansehen, sollte seine Taille hinter den Rippen sichtbar sein.

Blue dog iconSollte ich meinen Hund mit Leckerlis belohnen?

Jeder Hund hat das Recht auf eine wohlverdiente Belohnung zwischendurch. Wenn Sie ihm allerdings ein Leckerli geben, sollten Sie nicht vergessen, dies in seinem täglichen Ernährungsplan zu berücksichtigen und die entsprechende Kalorienanzahl von seiner Hauptmahlzeit abzuziehen, um eine Überfütterung zu vermeiden. Die Anzahl und Häufigkeit von Leckerlis hängt von der Art des Snacks ab. Im Regelfall sollten Leckerlis, Hundekekse und Kausnacks nicht mehr als 10 % seines täglichen Kalorienbedarfs abdecken.

Wenn Ihr Hund einem vom Tierarzt empfohlenen Diätplan folgen muss, wird er wahrscheinlich nicht dieselben Snacks bekommen dürfen wie seine Artgenossen. Das bedeutet allerdings nicht, dass er ganz auf Leckerlis verzichten muss. Sie können beispielsweise einen Teil seiner täglichen Futterration als Belohnung oder zur Motivation beim Hundetraining verwenden.

Einige funktionale Snacks wie Zahnpflege-Snacks sind in unterschiedlichen Größen je nach Gewichtsklasse Ihres Hundes erhältlich.

Auch bei den Snacks sollten Sie sich stets nach der Fütterungsempfehlung auf der Verpackung richten. Sollten Sie sich unsicher sein, fragen Sie den Tierarzt oder seine Assistentin nach der angemessenen Anzahl der Snacks für Ihren Hund.

Was Sie nicht an Ihren Hund verfüttern sollten

Natürlich ist es wichtig zu wissen, welches Futter Sie Ihrem Hund geben sollten. Darüber hinaus sollten Sie aber auch die Lebensmittel kennen, die nicht erlaubt sind. Der Ausdruck „Welpenblick“ kommt nicht von ungefähr – Ihr Hund weiß genau, mit welchen Mitteln er an sein Leckerli kommt! Allerdings sollten Sie Ihrem Hund keine Speisereste vom Tisch füttern, andernfalls könnte das Nährstoffgleichgewicht gestört werden. Wenn Sie jedoch ab und zu nachgeben, sollten diese Leckerbissen nicht mehr als 10 % seines Tagesbedarfs an Kalorien ausmachen. Bestimmte Lebensmittel sollten Sie jedoch unbedingt vermeiden:

  • Rohes Fleisch. Um das Risiko einer Aufnahme von krankmachenden Keimen aus zu schließen, sollten Sie frisches Fleisch gründlich durchgaren.
  • Knochen. Hühnerknochen oder Fischgräten können die Zähne Ihres Hundes beschädigen, auch besteht ein Verletzungsrisiko durch Knochensplitter. Gleiches gilt auch für größere Knochen.. Daher sollten Sie Ihrem Hund generell keine Knochen geben.
  • Schokolade.
  • Zwiebeln oder Weintrauben bzw. Rosinen können giftig für Hunde sein.

Lesen Sie hier mehr über Stoffe, die für Ihren Hund potentiell gesundheitsschädigend sein könnten.

Wie Sie die Ernährung Ihres Hundes umstellen

Es mag der Zeitpunkt kommen, an dem Sie die Ernährung Ihres Hundes umstellen müssen, weil er älter wird und ein Futtermittel für Seniorhunde benötigt, er trächtig ist oder Sie ihm aufgrund eines gesundheitlichen Problems ein spezielles Futter geben müssen. Wenn Sie den Futterwechsel zu abrupt durchführen, kann dies zu Verdauungsstörungen führen. Daher sollten Sie beim Futterwechsel langsam vorgehen (ca. sieben bis zehn Tage), sodass sich Ihr Hund langsam an die Enzyme und Bakterien im Darm gewöhnen kann.

  • Mischen Sie etwas von dem neuen Futter unter das alte, oder bieten Sie beide Futtermittel getrennt voneinander an.
  • Erhöhen Sie die Menge des neuen Futters und verringern Sie entsprechend die Menge des alten Futters langsam über einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen, bis Sie schließlich nur noch die neue Rezeptur füttern.

Wenn Sie von Nass- auf Trockenfutter umstellen, wird sich Ihr Hund an die neue Konsistenz gewöhnen müssen. Zu Beginn wird er noch aktiver kauen und mehr Zeit für seine Futteraufnahme benötigen. Vor allem aber wird er mehr Trinkwasser benötigen.

Wenn Sie von Trocken- auf Nassfutter umstellen, ist es ganz normal, dass Ihr Hund etwas weniger trinkt und sich darüber wundert, dass sein Futter nicht mehr so knusprig ist. In diesem Fall können Sie stets ein paar Hundekekse untermischen, um die Konsistenz des Futters zu verändern. Bitte beachten Sie, dass eine Portion Trockenfutter kleiner aussehen kann als eine Portion Nassfutter aus der Dose. Das liegt daran, dass Trockenfutter in der Regel mehr Kalorien enthält. Eine kleine Portion Trockenfutter liefert daher genauso viel Energie wie eine große Portion Nassfutter.

Wenn Ihr Hund das neue Futter verschmäht, sollten Sie mit dem Tierarzt sprechen – auch wenn es sich dabei um ein von ihm empfohlenes Produkt handelt. Es könnte andere Gründe geben, warum Ihr Hund etwas wählerisch mit seinem Fressen ist. Aber machen Sie sich keine Sorgen. Bestimmt wird es eine Alternative geben, die Sie ihm füttern können.

PURINA Futter für erwachsene Hunde

PURINA als Hersteller von Tiernahrung bieten Ihnen ein ausgewähltes Angebot an Rezepturen für jedes Alter und jeden Lebensstil.In jedes Produkt fließen die neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse in Bezug auf Qualität, Geschmack und Nährwert ein -– damit Ihr Hund gesund und zufrieden bleibt.Erfahren Sie mehr über PURINA Tiernahrung für Hunde.

close

Cookies auf dieser Website

Unsere Website verwendet Cookies, damit wir und unsere Partner Sie wiedererkennen und verstehen können, wie Sie unsere Website nutzen. Um eine Liste der Cookies zu sehen und persönliche Einstellungen vorzunehmen, können Sie auf allen Seiten auf den Button Cookie Einstellungen zugreifen. Die weitere Nutzung dieser Website wird als Zustimmung betrachtet.
Cookie Einstellungen