Nahrungsergänzung und Leckerlies für Hunde

Leckerlies sind eine schöne Art Ihren Hund zu belohnen. Aber im Rahmen einer gesunden Ernährung sollten Sie diese nur in Maßen einsetzen. Was es zu beachten gilt, lesen Sie hier.

Nahrungsergänzung

Ihrem Hund gelegentlich wohlverdiente Hundesnacks und Leckerlies zu geben, hilft nicht nur, Ihre Beziehung zu ihm zu festigen, sondern ist auch eine großartige Trainingshilfe. Werden jedoch zu viele oder die falschen Arten von Hundesnacks gefüttert, kann dies zu einer unausgewogenen Ernährung und damit einhergehenden Gewichtsproblemen führen.

Hundesnacks, einschließlich Hundekekse und Kausnacks, sollten nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Kalorienaufnahme Ihres Hundes ausmachen. Lesen Sie unbedingt die Fütterungstipps auf der Packung gründlich durch, um sicherzustellen, dass Sie nicht überfüttern! Wählen Sie außerdem immer Hundesnacks, die auf die Größe Ihres Hundes abgestimmt sind.

Sollte Ihr Tierarzt angeordnet haben, dass Ihr Hund keinerlei zusätzliche Snacks bekommen darf, halten Sie einen Teil vom täglichen Hundefutter zurück und bieten Sie diesen als Leckerlie für Zwischendurch an.

Generell ist es ratsam, regelmäßig die körperliche Verfassung Ihres Hundes zu überprüfen und sich mit der Ernährung Ihres Hundes ausführlich zu beschäftigen.

quot1 Schokolade kann extrem schädlich sein und darf niemals an Ihren Hund verfüttert werden. Schon 80 Gramm Blockschokolade können für einen mittelgroßen Hund tödlich sein.quot1

Grundsätzlich gilt es, folgendes zu beachten:

  • •Nahrung für Menschen / Essensreste: Das Verdauungssystem Ihres Hundes unterscheidet sich von Ihrem eigenen. Für Menschen gedachte Nahrung ist meistens zu salzig oder enthält zu viel Protein, gleichzeitig aber nicht genügend Mineralien oder wichtige Nährstoffe, um eine ausgewogene Ernährung für Ihren Hund zu sein. Wenn Sie Ihren Hund hin und wieder mit selbstgekochtem Essen belohnen wollen, ist Hühnchen (ohne Knochen) eine gute Wahl. Es ist leicht verdaulich, proteinreich und enthält Vitamine und Mineralien. Tierärzte empfehlen bei Magenproblemen von Hunden oft Hühnchen mit Reis oder weißfleischigen Fisch mit Reis als Futter zu verwenden.
  • •Knochen: Vor allem kleine Knochenstücke und Fischgräten können in der Kehle oder im Darm stecken bleiben. Hühnerknochen sollten niemals verfüttert werden, da sie beim Kauen splittern und beim Schlucken zu ernsten Verletzungen führen können. Obwohl sie oftmals an Hunde verfüttert werden, empfehlen wir, Hunden auch keine größeren Knochen zu füttern, da diese mit Darmverstopfungen in Zusammenhang gebracht werden.
  • •Giftige Lebensmittel: Manche Nahrungsmittel sind für uns Menschen zwar verträglich, können bei Hunden aber zu schweren Erkrankungen führen oder sogar tödlich sein. Dazu gehören Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Trauben und Rosinen.
  • •Nahrungsergänzungsmittel: Wenn Ihr gesunder Hund eine nährstoffreiche und ausgewogene Nahrung erhält, benötigt er keine Ergänzungsmittel. Wenn Ihr Hund spezielle Ernährungsanforderungen hat, die durch Trächtigkeit oder gesundheitliche Probleme hervorgerufen werden, bitten Sie Ihren Tierarzt, ausgewogene Nahrung zu empfehlen, die speziell auf diese Bedürfnisse ausgelegt ist. Bitte beachten Sie, dass Sie Nahrungsergänzungsmittel nur nach vorheriger Absprache mit Ihrem Tierarzt füttern sollten. Bei einer falschen Zusammensetzung der Nährstoffe kann es zu Knochenverformungen und anderen Problemen kommen.
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