Tipps für eine gesunde Trächtigkeit

Wenn Ihr Hund glücklich ist, sind Sie es auch - insbesondere wenn Ihre Hündin trächtig ist, sollten Sie darauf achten, dass Sie so gesund und umsorgt wie möglich ist.

Eine Trächtigkeit ist für jedes Tier anstrengend. Auf der PURINA Website finden Sie weitere Informationen zur Pflege trächtiger Hunde, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Hündin vor und nach der Geburt gesund zu halten.

Während der Trächtigkeit wird Ihre Hündin noch mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit von Ihnen benötigen. Bedenken Sie dabei, dass sich nicht nur ihr Körper verändert, sondern Sie nun auch Ihre Hündin anders versorgen müssen. Es gibt ein paar einfache Tipps, mit denen Sie sicherstellen können, dass Ihre Hündin alles bekommt, was sie benötigt.

Nährwerte bei der Fütterung

https://3b0ad08da0832cf37cf5-435f6e4c96078b01f281ebf62986b022.ssl.cf3.rackcdn.com/articles/content/Icon-Small-Chevron_blue_4cc7a2ee-3620-4708-be06-b758636af486.jpg Der Wechsel zu Welpenfutter

Damit Ihre Hündin auch während der Trächtigkeit kräftig, gesund und zufrieden bleibt, wird sie zunehmende Mengen an Nährstoffen und Kalorien benötigen. Und diese finden sich in Welpenfutter. Wir raten Ihnen, Ihre Hündin kurz vor der Paarung und in kleinen Schritten über einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen auf das hochwertige Welpenfutter umzustellen, um Magenverstimmungen vorzubeugen.

Die neue Rezeptur sollte sie bis nach der Geburt und so lange bekommen, bis ihre Jungen entwöhnt sind.

Welches Futter sich für Ihre Hündin am besten eignet, ist abhängig von ihrer körperlichen Verfassung und jeglichen medizinischen Problemen, die sie momentan haben könnte oder in der Vergangenheit einmal hatte. Den Ernährungsplan sollten Sie demnach nur in Absprache mit Ihrem Tierarzt umstellen.

Wenn Ihr Hund aus gesundheitlichen Gründen eine bestimmte Ernährung einhalten muss oder einen empfindlichen Magen hat, sollten Sie den Tierarzt um Rat bitten, bevor Sie seine normale Ernährung umstellen.

Erhöhte Nahrungsaufnahme

Hunde können – ähnlich wie wir Menschen – in den ersten Wochen der Trächtigkeit eine Form von Morgenübelkeit empfinden. Lassen Sie Ihrer Hündin Zeit, sich anzupassen, bevor Sie die Futterration erhöhen.

Ab der fünften Woche der Trächtigkeit sollten Sie die Portionen wöchentlich leicht vergrößern; in der neunten Woche sollte Ihre Hündin dann etwa ein Drittel mehr als gewohnt zu sich nehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird sich ihr Gewicht ebenfalls um fast 25 % erhöht haben. Das ist völlig normal. In manchen Fällen ist es sogar etwas mehr, wenn die Hündin einen großen Wurf Welpen erwartet.

Weitere Informationen zu der Fütterung Ihrer trächtigen Hündin finden Sie hier.

Wasser zur Verfügung stellen

Die richtige Menge an Trinkwasser ist genauso wichtig wie das richtige Futter – vor allem, wenn Ihre Hündin ausschließlich Trockenfutter bekommt. Ausreichend Flüssigkeit ist besonders wichtig für die Gesundheit während der gesamten Trächtigkeit. Stellen Sie also sicher, dass sie Zugang zu ausreichend Wasser hat. Es empfiehlt sich, mehrere Wassernäpfe im Haus verteilt und vor allem an den Lieblingsorten Ihrer Hündin aufzustellen, um ihr den Zugang so zu erleichtern – insbesondere gegen Ende der Trächtigkeit.

Bewegung

Frauchen und trächtige Hündin machen einen Spaziergang im Wald

Bei der Pflege trächtiger Hunde helfen regelmäßige Spaziergänge Ihrer Hündin dabei, bei Kräften zu bleiben und so für die Geburt der Welpen vorbereitet zu sein. Vermeiden Sie jedoch körperliche Anstrengungen, Hundeschauen und auch Gehorsamkeitstraining während ihrer Trächtigkeit. All das bedeutet zu viel Stress für die werdende Mutter, und Stöße und Schläge durch andere, übermütige Hunde können den ungeborenen Welpen schaden.

Ein Spaziergang ist ideal, um die werdende Mutter fit zu halten, denn dadurch wird sie auch kräftig genug sein, um die Wehen und die Geburt gesund zu überstehen. Versuchen Sie, kurze, aber dafür regelmäßige Spaziergänge in den Alltag einzubauen, da sich Ihre Hündin mit fortschreitender Trächtigkeit etwas unwohl fühlen und müde sein wird. Ziel sollten drei bis fünf kurze Spaziergänge am Tag sein.

Purple medical symbolImpfungen

Muttertiere können ihre Immunität über die Muttermilch an ihre Jungen weitergeben, weshalb für eine möglichst große Antikörper-Menge gesorgt werden sollte. Im Idealfall hat Ihre Hündin direkt vor der Paarung alle nötigen Impfungen erhalten.

Wenn ein neuer Impftermin während der Trächtigkeit ansteht, wenden Sie sich an den Tierarzt. Einige Impfungen sind auch während der Trächtigkeit möglich, aber Sie sollten stets mit dem Tierarzt besprechen, welche Impfungen für Mutter und Junge harmlos sind.

Green dog inspection iconParasiten

Eine wichtige Aufgabe in der Pflege trächtiger Hunde ist es, Flohbehandlungen und Wurmkuren auch während der Trächtigkeit weiter fortzuführen.

Muttertiere können den Befall von Faden- und Hakenwürmern an ihre noch ungeborenen Jungen weitergeben. Sie sollten Ihre Hündin also, um sicherzugehen, mit Produkten behandeln, die auch während der Trächtigkeit eingenommen werden können. Fragen Sie den Tierarzt, wie Sie vorgehen sollen, da die Welpen gegebenenfalls in den ersten Wochen nach der Geburt entwurmt werden müssen.

Komplikationen

Glücklicherweise verlaufen Trächtigkeit und Geburt bei Hunden in der Regel reibungslos und unkompliziert. Dennoch ist es möglich, dass Komplikationen während der Trächtigkeit von Hunden auftreten. Daher sollten Sie auf bestimmte Anzeichen achten, die auf ein Problem hindeuten könnten.

Eklampsie

Im Gegensatz zu Katzen sind Hunde während der Trächtigkeit eher anfällig für eine Kalziumunterversorgung (Eklampsie).

Zu den typischen Symptomen einer Eklampsie gehören Muskelzucken, Erregbarkeit und Unruhe. Sollte Ihnen eins dieser Anzeichen auffallen, kontaktieren Sie umgehend den Tierarzt. Wird Eklampsie nicht behandelt, kann dies die Gesundheit Ihres Hundes gefährden.

Kaiserschnitt

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund nach Einsetzen der Geburt schon länger presst, ohne einen Welpen hervorzubringen, kann eine Operation nötig werden, um die Jungen per Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen.

In einigen Fällen wird ein Kaiserschnitt für Ihren Hund auch im Voraus geplant und festgelegt – dies trifft vor allem auf Hunderassen mit einem großen Kopf zu, wie beispielsweise Möpse oder Chihuahuas. Aufgrund ihrer Kopfform werden Bulldoggen ausnahmslos per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht.

Weitere Informationen über die möglichen Komplikationen einer Trächtigkeit bei Hunden finden Sie auf unserer Seite Worauf Sie während der Geburt achten sollten.

Ein Wurflager bauen

Gegen Ende der Trächtigkeit wird sich Ihre Hündin ein ruhiges Plätzchen suchen wollen, an dem sie entspannt und in Ruhe ihre Jungen zur Welt bringen kann. Sie können ihr dabei helfen, indem Sie ihr ein Wurflager bauen, wo sie es für die bevorstehende Geburt ihrer Welpen warm, sicher und gemütlich hat.

Am besten verwenden Sie hierzu einen Pappkarton und legen darin saubere Laken, Bettbezüge oder Handtücher aus. Stellen Sie das Wurflager an einem ruhigen Ort auf, wo Ihre Hündin nicht von anderen Haustieren oder Kindern gestört werden kann. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre trächtige Hündin einen anderen Ort als das von Ihnen hergerichtete Wurflager für die Geburt auswählt. Ist das der Fall, sollten Sie sie behutsam dazu auffordern, wieder ins Wurflager zurückzugehen.

Am Ort des Wurflagers sollte Zimmertemperatur herrschen und er sollte zugfei sein. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Hündin und die Welpen es sich bequem machen können.

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