​Katze liegt auf dem Sofa und wird gestreichelt

Haarausfall bei Katzen: Ursachen und Hilfe

Katzen sind sehr reinliche Tiere und verwenden viel Zeit für die Fellpflege. Glänzendes Fell ist daher ein gut sichtbarer Indikator für den Gesundheitszustand Ihrer Katze. Die Haut ist das größte Organ der Katze – genau wie beim Menschen! Zusammen mit dem Fell bildet sie eine natürliche Barriere gegen Krankheitskeime und übernimmt lebenswichtige Aufgaben, wie den Schutz vor Wasser- oder Wärmeverlust. Wenn Sie Ihre Katze regelmäßig bürsten, beugen sie der Knötchenbildung im Haar vor und regen zudem die Hautdurchblutung an. Kurzhaarkatzen sollten einmal pro Woche, Langhaarkatzen täglich gebürstet werden. Achten Sie dabei insbesondere auf Körperregionen, die die Katze selbst schlecht erreichen kann, wie die äußeren Ohrmuscheln, das Fell in der Halskrause, die Achseln und den Analbereich. Entfernen Sie kleinere Haarknoten durch vorsichtiges Kämmen. Bei größeren Verfilzungen ist es ratsam, den Tierarzt aufzusuchen, denn unter verfilztem Fell können sich Ekzeme bilden.

Haarausfall (Alopezie) tritt bei Katzen während des Fellwechsels beim Wechsel der Jahreszeiten auf und ist in diesem Fall ein ganz natürliches Phänomen. Allerdings können sich hinter dem Fellausfall bei Katzen auch Krankheiten und andere Ursachen verbergen. Hier ist es wichtig, den Unterschied zu erkennen und gegebenenfalls den Tierarzt aufzusuchen.

In unserem Magazin erfahren Sie alles über die richtige Fellpflege, den Fellwechsel und krankhafte Ursachen von Haarausfall bei Katzen.

Was wird für die Fellpflege benötigt?

​weiße Katze liegt auf dem Boden und lässt sich streicheln

Bürste und Fellpflege-Handschuhe gehören zur Grundausstattung der Fellpflege und reichen bei Kurzhaarkatzen in der Regel aus. Für Langhaarkatzen werden unterschiedlich gezahnte Kämme, eine Schere mit stumpfen Enden und eventuell ein Entfilzungskamm benötigt. Am besten gewöhnen Sie die Katze schon als kleines Kätzchen an die Fellpflege. Lassen Sie die Katze ruhig mit der Bürste spielen, um ihr die Scheu zu nehmen oder nutzen Sie Leckerlis für Ihre Katze als Anreiz. Machen Sie daraus ein Ritual: Pflegezeit ist Schmusezeit, in der Sie die Beziehung zu Ihrer Katze vertiefen und sie mit Streicheleinheiten verwöhnen können.

Die Ursachen von Haarausfall bei Katzen

Jede Katze verliert Haare, denn die Lebensdauer von Haaren ist begrenzt. Abgestorbene Haare fallen aus und werden durch neue ersetzt. Stark haarende Rassen wie z.B. Perser oder Maine Coons verlieren dabei deutlich mehr Unterfell als andere Arten. Darüber hinaus haben alle Katzen zur Wärmeregulation ihres Körpers einen jahreszeitlich bedingten Fellwechsel im Frühjahr und im Herbst. Viele der Haare werden beim Putzen aufgeleckt und verschluckt. Dies führt zu einer Bildung von Haarballen. Große Haarmengen können dabei Übelkeit und das Hervorwürgen von Haarballen hervorrufen. Regelmäßiges Ausbürsten der losen Haare kann dem vorbeugen. Bei ausgewogener und vitaminreicher Ernährung dauert der saisonale Haarwechsel etwa 2 bis 3 Wochen. Verliert die Katze aber auffällig mehr Haare als nachwachsen, dünnt sich das Fell sichtbar aus oder sind sogar kahle Stellen sichtbar, sollte die Ursache mit einem Tierarzt abgeklärt werden. Dann können Allergien, Parasiten, Würmer bei Katzen oder Stressstörungen die Ursache des Haarausfalls bei Katzen sein.

Hier sehen Sie weitere Gründe, warum Katzen Haarausfall haben können:

  • Futtermittelallergie oder Entzündungen: Auch Katzen können gegen bestimmte Inhaltsstoffe im Futter allergisch sein. Bei Futtermittelallergien kann es zu stumpfem Fell, kahlen Stellen und kreisrundem Haarausfall kommen. Hilfreich ist in diesem Fall eine Ausschluss-Diät und eventuell die Gabe von Kortison. Ob eine Futtermittelallergie vorliegt und die möglichen Behandlungsmethoden sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Tierarzt besprechen
     
  • Psychischer Stress & übermäßiges Lecken: Vielleicht fühlt sich Ihre Katze einsam und vermisst einen Artgenossen zum Raufen, Spielen und Schmusen. Katzen sind außerdem Abenteurer und möchten die Welt erkunden, besonders junge Katzen können sich leicht langweilen. Aber auch ein Umzug oder eine Änderung durch Familienzuwachs können bei Ihrer Katze Stress und Eifersucht auslösen. In diesem Fall können Sie es mit einer zweiten Katze als Spielkameraden versuchen und ihr viel Zuwendung und Streicheleinheiten gönnen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze körperlich ausgelastet ist und bieten Sie ihr genügend spielerische Anregung und Aufmerksamkeit!
     
  • Hautparasiten: Flöhe und Milben können zu starkem Juckreiz und Schuppen führen. Hier hilft ein entsprechendes Mittel gegen Parasiten
     
  • Hormon – und Stoffwechselstörungen: Hormonell bedingter Haarausfall kommt hauptsächlich bei kastrierten Katern vor. Er lässt sich sehr leicht erkennen, da er sehr symmetrisch im Bereich der Geschlechtsorgane auftritt. Manchmal geht auch ein sehr starker Leckreiz mit einher
     
  • Pilzerkrankungen und Infektionen: Pilzerkrankungen führen zu kreisrundem Haarausfall, dagegen hilft ein Pilzmittel vom Tierarzt
     
  • Verletzungen: Bei Narbenbildung nach Verletzungen kann es sein, dass die vernarbte Stelle kahl bleibt und dort kein Fell mehr nachwächst
     
  • Andere Erkrankungen: Vor allem Mangelerkrankungen und Fieber können bei Katzen auch mit Haarausfall einhergehen, auch Autoimmunerkrankungen können zu Haarausfall bei der Katze führen. Bei älteren Katzen können Tumorerkrankungen zu einer felinen paraneoplastischen Alopezie führen.
     
  • Nebenwirkung von Medikamenten: Diese können möglicherweise auch Haarausfall verursachen
     
  • Überversorgung oder Nährstoffmangel: Nicht nur ein Nährstoffmangel, sondern auch eine Überversorgung kann sich negativ auf die Gesundheit Ihrer Katze auswirken und zum Fellausfall führen. Ein Nährstoffmangel – z.B. durch minderwertiges Futter – zeigt sich schnell in schuppiger Haut und stumpfem Fell.

Welches Futter für glänzendes und gesundes Fell?

Auf dem Rücken liegende Katze neben Purina One Coat and Hairball

Ein glattes, glänzendes Fell ist ein sicherer Indikator für die Gesundheit Ihrer Katze. Auch über die Ernährung können Sie Haut und Fell Ihrer Katze unterstützen und den Haarausfall bei Katzen vorbeugen, denn die Haut braucht wichtige Nährstoffe für die kontinuierliche Erhaltung und Neubildung von Hautzellen und Haarfollikeln. Je nach Jahreszeit werden bis zu 30 Prozent des täglichen Eiweißbedarfs zur Versorgung von Haut und Fell verwendet. Auch Fettsäuren sind wichtige Bausteine der Haut. Dabei kommt es besonders auf die Versorgung mit lebenswichtigen Omega 6-Fettsäuren an. Das richtige Futter kann zudem dabei helfen, dass die gesammelten Haarballen besser ausgeschieden werden. So enthält zum Beispiel Purina ONE® Coat & Hairball neben allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen zusätzlich eine spezielle Faserkombination, die die Bildung von Haarballen minimiert.

Hilft Lachsöl gegen Haarausfall bei Katzen?

Hochwertige Fettsäuren, wie z.B. die Omega 3- oder Omega 6-Fettsäuren stärken das Immunsystem Ihrer Katze und machen sie weniger anfällig für Allergien und Krankheiten. Außerdem sind sie besonders wichtig für die Haut und für glänzendes und gesundes Fell. Durch diese hochwertigen Fettsäuren kann der Haarausfall bei Katzen verringert werden, was sich vor allem beim jahreszeitlich bedingten Fellwechsel zeigt! Wenn Sie Katzenfutter füttern, dem bereits hochwertige Fettsäuren zugesetzt sind, dann wird der Bedarf Ihrer Katze schon komplett durch das Futter gedeckt. Unser Purina ONE® Coat & Hairball enthält wertvolle Omega 6 Fettsäuren und trägt so zu einer gesunden Ernährung Ihrer Katze ganz wesentlich bei.

Tipp: Unterstützen Sie die Fellpflege Ihrer Katze durch regelmäßiges Bürsten und das besonders an den Stellen, die diese selbst nur schlecht erreichen kann. Untersuchen Sie beim Spielen und Schmusen wie nebenbei Haut und Fell Ihrer Katze, z.B. nach Haarknötchen und Verfilzungen.

Ein glattes, glänzendes Fell ist ein sicherer Indikator für die Gesundheit Ihrer Katze.

Unterstützen Sie die Fellpflege Ihrer Katze durch regelmäßiges Bürsten und das besonders an den Stellen, die diese selbst nur schlecht erreichen kann. Untersuchen Sie beim Spielen und Schmusen wie nebenbei Haut und Fell Ihrer Samtpfote, z.B. nach Haarknötchen und Verfilzungen.
Ein glattes, glänzendes Fell ist ein sicherer Indikator für die Gesundheit Ihrer Samtpfote.