Diabetes bei Hunden

Diabetes bei Hunden

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Diabetes bei Hunden

Diabetes bei Hunden
31/07/2018

Diabetes bei Hunden

Wenn bei Ihrem Hund Diabetes diagnostiziert wird, ist es wichtig, seinen Lebensstil und die Ernährung entsprechend anzupassen. Auch wenn Diabetes nicht geheilt werden kann, ist ein normales Hundeleben mit dieser Krankheit möglich.

Dieser Artikel hilft Ihnen dabei, die Ursachen und Symptome von Diabetes zu verstehen und Ihren Hund bestmöglich zu unterstützen.

Was ist Diabetes?


Diabetes ist eine Erkrankung, bei der der Körper den im Futter enthaltenen Zucker nicht richtig verarbeiten kann.

Nach dem Essen werden die verschiedenen Nährstoffe aus dem Futter, inklusive Glukose, im Körper verwertet. Glukose wird normalerweise unter der Wirkung des Hormons Insulin durch den Körper transportiert, um die Zellen mit Energie zu versorgen. Bei Diabetes ist jedoch die Wirkung des Insulins gestört oder das Hormon wird vom Körper nicht produziert.

Wenn das passiert, kann die Glukose nicht durch den Körper wandern und die Zellen mit Energie versorgen, sondern staut sich im Blut an. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie), was für die Gesundheit Ihres Hundes problematisch werden kann, wenn es nicht behandelt wird.

Nach der Fütterung steigt bei Hunden mit unbehandelter Diabetes der Blutzuckerspiegel rapide an. Das entsteht durch den Insulinmangel, denn das Insulin sorgt normalerweise dafür, dass der Blutzuckerspiegel sich zwischen den Mahlzeiten in Maßen verändert.

Diabetes bei Hunden
Diabetes bei Hunden

Was sind mögliche Anzeichen für Diabetes?


  • Starker Durst
  • Vermehrter Harndrang
  • Häufiges Hungergefühl bei gleichzeitiger Gewichtsabnahme
  • Lethargie (Schlappheit / erhöhter Schlafbedarf)
  • Trübe Augen
  • Ausdünnendes oder trockenes, stumpf aussehendes Fell

Wieso erkranken Hunde an Diabetes?


Die genauen Hintergründe von Hundediabetes sind noch nicht bekannt. Mögliche Ursachen können allerdings eine chronische Pankreasentzündung, genetische Veranlagungen oder auch die Verabreichung bestimmter Medikamente sein. Meist tritt Diabetes im mittleren Hundealter auf.

Diabetes kann bei jeder Hunderasse auftreten, aber bei folgenden ist das grundsätzliche Risiko höher:

  • Beagle
  • Cairn Terrier
  • Chow-Chow
  • Dackel
  • Dobermann-Pinscher
  • English Springer Spaniel
  • Golden Retriever
  • Labrador Retriever
  • Pudel
  • Samojede
  • Schnauzer
  • West Highland Terrier

Wie wird Diabetes diagnostiziert?


Wenn Sie bei Ihrem Hund Symptome von Diabetes bemerken, kann Ihr Tierarzt mit Hilfe von Blut- und Urintests eine Diagnose stellen.


Wie wird Diabetes behandelt?


Wenn Ihr Hund unter Diabetes leidet, muss diese lebenslang behandelt werden. Mit der Unterstützung Ihres Tierarztes wird seine durchschnittliche Lebenserwartung jedoch nicht beeinträchtigen und er kann ein genauso erfülltes Leben führen, wie ein gesunder Hund. Es gibt drei Dinge, die Sie bei Diabetes beachten sollten:


1. Geben Sie Ihrem Hund regelmäßige Insulininjektionen


Regelmäßige Insulininjektionen sind essentiell für Hunde mit Diabetes und werden in der Regel zweimal pro Tag benötigt. Die Nadeln sind sehr klein, sodass manche Hunde diese gar nicht bemerken.


2. Passen Sie die Ernährung Ihres Hundes an


Diabetes und Ernährung sind eng miteinander verknüpft, daher ist es wichtig, das Futterverhalten Ihres Hundes zu kontrollieren. Das ideale Futter vermeidet einen rapiden Anstieg des Blutzuckerspiegels und versorgt Ihren Hund über den Tag verteilt langsam und stetig mit Energie.


3. Achten Sie auf die richtige Routine


Die Behandlung von Diabetes ist effektiver, wenn Fütterung und Insulininjektionen jeden Tag zu festgelegten Zeiten stattfinden. Regelmäßige Bewegung ist ebenfalls wichtig. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach der richtigen Routine für sich und Ihren Hund.


Setzen Sie auf das richtige Futter

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