Katzenräude

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01/10/2019

Alles rund um Katzenräude

Feline Scabiose – ein hübscher Name, der aber nichts Gutes verheißt! Es ist der medizinische Ausdruck für Katzenräude. Eine Krankheit, die eine Folge von Milbenbefall ist. Katzenräude ist zwar selten bei Katzen, doch sie kommt vor – und sie ist unabhängig vom Alter Ihrer Katze. Katzenräude kann sowohl junge Kitten, als auch ältere Katzen erwischen. Diese unangenehme Krankheit kommt übrigens sowohl bei streunenden Katzen, als auch bei gepflegten Hauskatzen vor – entgegen des Gerüchts, dass Räude nur verwahrlosten Katzen erwischt. Sie bekommen bei dem Thema Räude und dem Leiden Ihrer Katze sprichwörtlich die Krätze? Kein Wunder, denn die Krätze ist die Katzenräude des Menschen.

Die Macht der Milben

Katze auf Couch

Milben sind winzig, nicht größer als 0,5 Millimeter klein und daher mit dem bloßen Auge kaum sichtbar – und doch haben sie eine enorme Macht: Sie lösen die für Katzen äußerst unangenehme Krankheit Räude aus. Die Milbenart, die meistens die Katzenräude überträgt, sind Räudemilben. Sie fühlen sich in den Ohren, am Kopf und am Nacken von Katzen am wohlsten, können sich aber auch über den ganzen Körper ausbreiten. Sie vermehren sich, indem sie sich in die Haut von Ohren, Kopf und Nacken Ihrer Katze graben, dort ihr Leben verbringen und sich auch fortpflanzen. Ganz frech legen sie ihre Eier in Gängen, die sie sich in der Haut ihres Wirts graben – wie es Parasiten nun mal machen. Es handelt sich bei Katzenräude also buchstäblich um eine Erkrankung, die unter die Haut geht. Was Sie unbedingt über den Milbenbefall und die daraus resultierende Räude wissen sollten: Sie ist hochansteckend! Kommt Ihre Katze auch nur in die Nähe einer mit Räude infizierten Katze, kann sie sich schon infizieren. Außerdem sind Milben auch ohne einen Wirt ca. drei Tage überlebensfähig – es reicht also, dass Ihre Katze an einem Ort ist, an dem sich innerhalb der letzten drei Tage eine Katze mit Räude aufgehalten hat, und schon kann sie sich die lästige Krankheit eingefangen haben. Das macht die Milben und die Katzenräude so unberechenbar.

Die Symptome von Katzenräude

Eines der Symptome für Katzenräude ist bezeichnend für die Krankheit und kommt bei jeder infizierten Katze vor: starker Juckreiz. Denn das Wuseln der Milben auf, bzw. in der Haut Ihrer Katze führt logischerweise dazu, dass die Haut zu jucken beginnt. Die Folge davon ist, dass Ihre Katze sich viel, oder oft sogar ununterbrochen, putzt, leckt und kratzt; in der Hoffnung, dass der unangenehme Juckreiz aufhört. Das viele Lecken, Kratzen und Putzen kann dazu führen, dass sich die Haut Ihrer Katze zusätzlich zu den störenden Milben entzündet. Bei vielen Katzen, die unter Räude leiden, rötet sich auch die Haut unter dem Fell. In schweren Fällen kann es passieren, dass Ihrer Katze die Haare ausfallen und sich Verkrustungen an den befallenen Stellen bilden – kein schöner Anblick!

Katze am Kratzbaum

So wird Katzenräude behandelt:

Stellen Sie bei Ihrer Katze eines der Symptome fest, das auf Katzenräude hindeutet, sollten Sie mit ihr umgehend zum Tierarzt gehen; er wird Ihnen weiterhelfen und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Möglicherweise haben Sie das starke Bedürfnis Ihrer Katze in ihrem Leid zu helfen und wollen eigenmächtig Salben oder Öle gegen den Juckreiz einsetzen. Davon raten wir aber dringend ab, denn das kann auch zu Verschlimmerung führen. Ihr Tierarzt wird Ihnen genau sagen können, wie Sie Ihrem Liebling helfen können. Warten Sie also sein Fachurteil ab und richten Sie sich danach.

Zunächst einmal wird der Arzt eine Hautprobe Ihrer Katze entnehmen und sie unter einem Mikroskop untersuchen. Er kann anhand der Form und der Lebensweise der Milben erkennen, um welche Art von Milbe es sich handelt und welches die beste Form der Therapie dagegen ist. Anschließend wird er Ihrer Katze ein Medikament verschreiben; ein akarizides Mittel. Dieses Mittel tötet die Milben ab, die Ihrer Katze so großes Leid zuführen. Ihr Tierarzt wird Ihnen empfehlen, die Medizin mehrmals anzuwenden, um den Milben endgültig den Gar auszumachen. Hat Ihre Katze durch das viele Kratzen und Lecken Entzündungen auf der Haut, wird der Tierarzt ihr außerdem ein Antibiotikum verschreiben, das bei der Heilung der Wunden helfen wird. Sie selbst können Ihrer Katze helfen, indem Sie ihre Haut mit bestimmten Shampoos und Spülungen pflegen. Diese sorgen dafür, dass sich die entzündete Haut Ihrer Katze entspannt. So stehen die Chancen gut, dass Ihre Katze die lästige Räude bald wieder loswird.

Wir von Purina® PRO PLAN® drücken die Daumen für eine schnelle Heilung, wünschen viel Erfolg und gute Besserung für Ihre Katze!

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