- Sehr aktiv und neugierig
- Unabhängig
- Miaut ab und zu
- Schlank und elegant
- Wöchentliche Fellpflege
- Freigänger
- Benötigt Eingewöhnungszeit mit Kindern
Die Savannah-Katzenrasse kann anfällig sein für:
- Pyruvatkinase-Mangel, eine Krankheit, die Anämie (Absterben der roten Blutkörperchen) verursacht.
Verfügbare Tests:
- DNA-Tests auf Pyruvatkinase-Mangel, mit denen festgestellt werden kann, ob eine Katze potenziell von dieser Krankheit betroffen ist oder nicht.
Mögliche Gesundheitsprobleme:
- Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)
- Augenerkrankungen
- Chronische Enteropathie (Inflammatory Bowel Disease (IBD)
- aufgrund der Verpaarung von verschiedenen Arten hohes Totgeburtrisiko
- männliche Nachkommen in der ersten Generation häufig steril
- Sterilität oder Fruchtbarkeitsprobleme können bis zur F4-Generation auftreten
Verhaltensauffälligkeiten aufgrund fehlerhafter Haltung:
- Aggressivität
- Pica Syndrom
- Destruktives Verhalten
Savannah Katze: Charakter
Savannah Katzen sind trotz ihres Raubtier-Ursprungs freundlich und verspielt, aber auch sehr temperamentvoll und benötigen besondere Haltungsbedingungen. Sie sind äußerst intelligent und haben ihren eigenen Kopf sowie einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Aufgrund ihrer Herkunft und ihres Charakters sind sie ungeeignet für unerfahrene Halter oder Katzenneulinge.
Savannah Katze: Herkunft
Die Savannah Katze ist eine teilweise umstrittene Art. Sie ist das Ergebnis der Kreuzung eines Servals mit einer Hauskatze. Servale sind Wildkatzen, die ursprünglich aus Afrika stammen und als Raubtiere gelten. Die erste Kreuzung fand im Jahr 1986 statt und bestand aus einem Servalkater und einer Siamkatze – diese Kreuzung war allerdings nicht geplant. Als offizielle Rasse wurde die Savannah Katze erst im Jahr 2001 anerkannt. Bei der Savannah Katze wird nach Generationen unterschieden. Hierbei wird eine Skala von F1-F7 verwendet: F1 ist die Generation, die direkt aus der Originalkreuzung zwischen Serval und Hauskatze entstand. F7 bezeichnet die Generation, die bis auf das ähnliche Fellmuster nicht mehr viel mit dem Serval zu tun hat und eher an eine Hauskatze erinnert. Bei der Savannah Katze gibt es von F1 bis F7 große Unterschiede, vor allem in der Haltung: Bis zur F4-Generation gelten die Nachkommen als Hybride und werden rechtlich als Wildtiere behandelt. Sie unterliegen damit dem Artenschutzrecht und es gelten die Haltungsanforderungen aus dem Säugetiergutachten. Spätere Generationen, ab Generation F5, können unter bestimmten Bedingungen im Haus gehalten werden, allerdings sind sie sehr temperamentvoll und haben einen hohen Bewegungsdrang, dem nachgekommen werden muss.
Die häufigsten Gesundheitsprobleme dieser Katzenrasse resultieren aus einer Extremzucht.
Kardiomyopathien gehören zur häufigsten Form von Herzerkrankungen bei Hauskatzen. Unter ihnen wird die Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) am meisten diagnostiziert und tritt bei Savannah Katzen gehäuft auf, sodass eine Vererbung diskutiert wird. Zudem wird eine erbliche Form des Katarakt, sowie eine Form der erblichen Retinadegeneration vermutet. Darüber hinaus werden Savannah Katzen bei verschiedenen Untersuchungen zu chronischen Enteropathien immer wieder aufgeführt.
Informiere dich im Vorfeld gut über die Zucht und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit des Vierbeierns. Unterstütze keine Züchter:innen, die bekannte Extremzuchtmerkmale fördern.
Jede Katze ist einzigartig und hat individuelle Vorlieben, was das Katzenfutter betrifft. Abhängig von Alter oder Lebensweise sind bestimmte Nährstoffe besonders wichtig.
Das Fell der Savannah-Katze ist pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten und Ausstreichen der älteren Haare ist hier völlig ausreichend. Wie alle Katzen braucht diese Rasse regelmäßige Impfungen, Parasitenbehandlungen und jährliche Gesundheitschecks.
Obwohl diese Katzenrasse in der Regel gut mit Kindern zurechtkommt, ist zu beachten, dass jede Katze eigene Wesenszüge basierend aus Erfahrung und Erziehung entwickelt. Aufgrund des Temperaments und der Wildheit der Savannah Katze, ist sie nicht für kleine Kinder, sondern eher für größere Kinder geeignet. Falls du planst, eine Katze zu übernehmen (Züchter, Tierheim, o.ä.), informiere dich vorab ausführlich über dessen Charakter.