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Hundeernährung
Hund mit Napffutter von Trockenfutter

Hundefutter: Inhaltsstoffe und Zusammensetzung

5 min Lesezeit

Unsere vierbeinigen Freunde sind ein Teil unserer Familie und wir möchten sicherstellen, dass sie die bestmögliche Ernährung erhalten, damit sie ein langes und gesundes Leben führen können. Viele Hundebesitzer achten immer mehr darauf, was in den Futternapf ihres Hundes kommt und recherchieren aktiv nach der idealen Zusammensetzung von Hundefutter. Bei unserer PURINA Tiernahrung kannst du sicher sein, dass alle unsere Hauptmahlzeiten 100 % der essenziellen Nährstoffe enthalten, die dein Haustier braucht.

Woraus besteht Hundefutter?

Hunde sind Allesfresser und benötigen 37 essenzielle Nährstoffe, die in sechs Hauptnährstoffgruppen unterteilt sind: Wasser, Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Ein gutes handelsübliches Hundefutter sollte hochwertige Zutaten enthalten, die alle dieser Hauptnährstoffgruppen abdecken.

Proteine

Protein wird aus Fleisch, Geflügel, Fisch oder einigen pflanzlichen Stoffen wie Maiskleber und Sojabohnenmehl gewonnen. Die Aufgabe von Eiweiß besteht darin, essenzielle Aminosäuren und Eiweißuntereinheiten zu liefern. Diese tragen dazu bei, ein gesundes Fell, sowie Haut, Nägel, Muskeln, Sehnen, Bänder und Knorpel deines Hundes zu erhalten. Proteine sind auch an der Hormonproduktion beteiligt, weshalb es ein wichtiger Bestandteil von Hundefutter ist.

Zwei Hunde essen zusammen

In der Regel enthalten die meisten Futtersorten zwischen 18 und 30 Prozent Eiweiß, wobei Welpenfutter in der Regel einen höheren, Seniorennahrung dagegen einen niedrigeren Anteil an Proteinen aufweist. Im Allgemeinen sollten nicht mehr als 30 Prozent Rohprotein im Hundefutter vorhanden sein.

Verschreibungspflichtige Futtermittel bilden eine Ausnahme von dieser Regel, da sie je nach den Bedürfnissen bestimmter Erkrankungen einen anderen Proteingehalt aufweisen.

Fette

Die Fette im Hundefutter stammen ebenfalls aus Fleisch, Geflügel, Fisch und Ölen (insbesondere Flachs- und Pflanzenölen). Fette sind ein wesentlicher Inhaltsstoff von Hundefutter, da sie viele Körperfunktionen unterstützen, z. B. die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur, die Kontrolle von Entzündungen und die Aufnahme bestimmter Vitamine durch den Körper. Darüber hinaus sind Fette eine der wichtigsten Formen der Energiespeicherung und liefern doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Proteine.

Fette können auch eine gute Quelle von Fettsäuren für deinen Hund sein. Omega 6 Fettsäuren sind für eine gesunde Haut, ein gesundes Fell und eine gesunde Membranstruktur wichtig. Omega 3 Fettsäuren fördern die Blutgerinnung und reduzieren Entzündungen.

Kohlenhydrate

In Hundefutter darf ein Inhaltsstoff nicht fehlen: Kohlenhydrate. Vor allem in Pflanzen und Getreide sind Kohlenhydrate enthalten. Sie sind eine großartige Energiequelle und können auch die Verdauung unterstützen. Im Hundefutter kommen Kohlenhydrate in der Regel in Form von Pflanzen wie Mais, Soja, Vollkornweizen, Reis, Hafer, Gerste und Erbsen vor. Diese Zutaten sind in den letzten Jahren etwas in Verruf geraten, aber solange dein Hund keine Allergien oder Empfindlichkeiten hat, kann er sie ohne Bedenken verzehren und sie können sogar sehr nützlich sein.

Vitamine und Mineralstoffe

Vitamine und Mineralstoffe sind neben Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten wichtige Inhaltsstoffe im Hundefutter. Sie unterstützen das Knochenwachstum, die Blutgerinnung, die Energieproduktion und den Stoffwechsel. Außerdem fördern Vitamine und Mineralstoffe die Verdauung und das Immunsystem von deinem Hund. In Hundefutter sollten folgende Vitamine enthalten sein:

  • B-Vitamine – in Form von Biotin, Pyridoxin, Riboflavin, Thiamin oder Beta-Carotin
  • Vitamin A – für eine gesunde Haut und ein gesundes Fell
  • Vitamin E – für ein gesundes Immunsystem

Mineralstoffe und Spurenelemente können dazu beitragen, ein starkes Skelettsystem aufrechtzuerhalten und bieten auch Unterstützung für die Nerven und Muskeln deines Hundes. Sie sollten als Inhaltsstoff in hochwertigem Hundefutter daher nicht fehlen. Zu den wichtigsten Mineralstoffen in Hundefutter gehören Zink, Eisen, Kalium, Kalzium und Mangan. In Bezug auf Rohasche im Hundefutter solltest du beachten, dass der Anteil im Futter den Wert von 6 Prozent nicht übersteigt.

Junge Frau und ihr Hund

Wasser

Wasser ist ein wichtiger Bestandteil im Hundefutter. Achte dennoch darauf, dass du deinem Hund zusätzlich zum Futter frisches und sauberes Trinkwasser zur Verfügung stellst.

Die ideale Zusammensetzung von Hundefutter

Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter. Handelsübliche Futtersorten unterscheidet sich hinsichtlich ihrer Bestandteile und deren Zusammensetzung. Bei der Auswahl des Hundefutters solltest du darauf achten, dass folgende Inhaltsstoffe enthalten sind:

  • eine Quelle tierischen Eiweißes (z.B. Fisch, Geflügel, Fleisch)
  • eine Quelle leicht verdaulicher Kohlenhydrate (z.B. Vollkornprodukte oder Gemüse)
  • gesunde Fette (z.B. Hühnerfett oder Lachs-Öl)
  • gesunde Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Chondroitin und Glucosamin
  • natürliche Konservierungsstoffe wie die Vitamine C und E

Wusstest du schon, dass die Zutatenliste für Hundefutter die Inhaltsstoffe nach ihrer Menge absteigend sortiert. Da Fleisch der höchste Anteil im Hundefutter sein sollte, achte darauf, dass es auf der Zutatenliste an erster Stelle steht. Vermeide am besten Futtermittel, bei denen Soja, Getreide oder pflanzliche Proteine an erster Stelle stehen, da diese nicht so viel Nährwert haben. Achte auch auf eine Alleinfuttermittel-Kennzeichnung, denn sie gewährleistet, dass das Futter alle nötigen Nährstoffe beinhalten, die dein Hund für eine ausgewogene Ernährung benötigt.

Was sollte nicht im Hundefutter sein?

In manch einem Hundefutter sind auch Inhaltsstoffe enthalten, die nicht so gesund für deinen Vierbeiner sind. Du solltest ein Hundefutter mit folgenden Inhaltsstoffen deshalb vermeiden:

  • künstliche Konservierungsstoffe wie BHT, BHA und Ethoxyquin
  • Hunderfutter, das nur "Fleisch" oder "Fleischmehl" aufführt und keine Angaben zur Proteinquelle macht.
  • künstliche Farbstoffe und Aromen, die als E-Nummern oder "Farbstoffe/Aromastoffe" aufgeführt sind.

Zum Glück gibt es für kommerzielles Hundefutter sehr strenge Richtlinien und Gesetze, die festlegen, welche Inhaltsstoffe Hundefutter enthalten darf und welche nicht. Das sorgt dafür, dass das Futter sicher ist und alle Ernährungsbedürfnisse von Hunden in jedem Lebensstadium erfüllt. Wenn du dich also für ein komplettes und ausgewogenes Hundefutter entscheidest, kannst du sicher sein, dass dein Vierbeiner alles bekommt, was er zum Gedeihen braucht.

Wenn dein Hund gesundheitliche Probleme hat oder du dich nicht entscheiden kannst, welches Hundefutter für deinen Hund am besten geeignet ist, sprich mit deinem Tierarzt. Er kann dir eine fundierte Empfehlung geben, die auf der Rasse deines Hundes, seinen Ernährungsbedürfnissen und seinem Bewegungsdrang basiert. So findest du sicher ein Hundefutter mit geeigneter Zusammensetzung.