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Fütterung älterer Hunde: So ernährst du deinen Senior richtig

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August 21, 2026
8 min Lesezeit
Senior Golden Retriever bereit zum Essen

Ab einem Alter von etwa sieben Jahren gilt dein Hund als Senior – bei großen Rassen oft schon ab fünf bis sechs Jahren, bei kleinen Rassen erst ab etwa neun Jahren. In diesem Alter solltest du seine Ernährung anpassen, um ihn in dieser Lebensphase optimal zu unterstützen. Erfahre in diesem Leitfaden mehr über die Fütterung älterer Hunde.

Viele ältere Hunde werden ruhiger und zeigen Veränderungen in Aktivität, Stoffwechsel oder Verdauung. Dadurch können sich auch die Anforderungen an die Ernährung verändern. Je nach Gesundheitszustand, Aktivitätsniveau und individuellem Bedarf kann eine auf ältere Hunde abgestimmte Nahrung sinnvoll sein. Seniorenfuttermittel berücksichtigen die veränderten Ernährungsanforderungen älterer Hunde und können zu einer bedarfsgerechten Versorgung beitragen.

Damit dein pelziger Freund bestmöglich versorgt ist, solltest du ihn schrittweise auf ein komplettes, ausgewogenes Senioren-Hundefutter mit hochwertigem Protein umstellen. Diese Futtersorten sind speziell darauf abgestimmt, den sich ändernden Ernährungsbedürfnissen und Essgewohnheiten deines Hundes gerecht zu werden.

In diesem Artikel

Die Ernährung deines Senior-Hundes

Da ältere Hunde tendenziell weniger aktiv sind und einen langsameren Stoffwechsel haben, kann es sein, dass dein Haustier mit fortschreitendem Alter etwas zunimmt. Es ist wichtig, sowohl seine Ernährung als auch seine Bewegung an diese Veränderung anzupassen.

Da ältere Hund meist weniger Energie in der Nahrung benötigen als in jüngeren Jahren und zugleich oft weniger aktiv sind, besteht die Gefahr von Übergewicht. Je nach Körperkondition kann es sinnvoll sein, die Energiezufuhr anzupassen, zugleich muss jedoch die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen für diesen neuen Lebensabschnitt weiterhin gewährleistet sein.

Da ältere Hunde weniger aktiv sind, insbesondere wenn sie Mobilitätsprobleme wie Arthrose haben, neigen sie eher zu Übergewicht. Übergewicht wiederum belastet die Gelenke zusätzlich und verstärkt die Beschwerden – ein Teufelskreis entsteht. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, den Körperzustand deines Hundes regelmäßig zu überwachen.

Es ist empfehlenswert, die Art, Häufigkeit und Intensität der Bewegung an deinen Senior-Hund anzupassen. So kannst du anstelle weniger, aber langer Spaziergänge zum Beispiel für kürzere, häufigere Bewegungseinheiten sorgen. Badet dein Hund gerne, ist Schwimmen eine gelenkschonende Art der Bewegung, die deinem Hund guttun kann.

Wenn du denkst, dass dein Hund übergewichtig ist, besprich dies mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt. Vielleicht bekommt dein Hund mehr Energie mit der Nahrung als er braucht, mitunter stecken aber auch medizinische Probleme hinter der Gewichtszunahme, die einer Behandlung bedürfen. Ist die Ernährung der Grund, kann eine tierärztlich empfohlene, kalorienreduzierte Diät deinen Hund bei der Gewichtsabnahme unterstützen.

Hole unbedingt tierärztlichen Rat ein, bevor du das Bewegungsniveau deines Hundes erhöhst – besonders bei Mobilitätsproblemen.

Was sollte man einem älteren Hund füttern?

Abhängig von ihrem körperlichen Zustand und Gesundheitsstatus können ältere Hunde von einer Ernährung profitieren, die:

  • Ausgewogene Mengen an Protein, Fett und Ballaststoffen enthält..
  • Leicht verdaulich ist.
  • Die Zahngesundheit unterstützt.
  • Eine ausgewogene Versorgung mit essenziellen Nährstoffen sicherstellt.
  • An die veränderten Ernährungsbedürfnisse älterer Hunde angepasst ist.
  • Alte Hunde können an einer Art von Demenz erkranken (kognitives Dysfunktionssyndrom). Bei betroffenen Hunden kann ein Futter mit mittelkettigen Fettsäuren (MCT) sinnvoll sein. Diese können die Bildung von Ketonkörpern fördern, die dem Gehirn als alternative Energiequelle zur Verfügung stehen. Wenn du Zweifel hast, ob bei deinem Hund ein kognitives Dysfunktionssyndrom vorliegt, lass ihn tierärztlich untersuchen. Deine Tierärztin oder dein Tierarzt können dich beraten, welches Futter dann für deinen Hund geeignet ist und wie du ihn am besten im Alltag unterstützen kannst.

Was sollte man einem alten Hund füttern, der an Gewicht verliert?

Verliert ein älterer Hund an Gewicht, sollte zunächst die Ursache tierärztlich abgeklärt werden. Anschließend kann geprüft werden, ob eine Anpassung der Ernährung sinnvoll ist. Eine erhöhte Proteinzufuhr, kombiniert mit angepasster Bewegung, kann älteren Hunden helfen, Muskelmasse aufzubauen und zu erhalten. Ältere Hunde können Muskelmasse leichter verlieren als jüngere Tiere. Eine bedarfsgerechte Proteinversorgung kann dabei helfen, dem entgegenzuwirken.

Ab welchem Alter solltest du deinem Hund Senior-Futter geben?

Die meisten Hunde gelten mit etwa sieben Jahren als ältere Hunde. Abhängig von der Rasse und Größe können sie diese Phase jedoch früher oder später in ihrem Leben erreichen.

Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass der Alterungsprozess bei jedem Hund anders verläuft. Wenn dein Hund gesund ist und sich in guter körperlicher Verfassung befindet, muss seine Ernährung nicht zwangsläufig auf Seniorfutter umgestellt werden. Wenn du unsicher bist, kontaktiere deine tierärztliche Praxis für weitere Informationen und Empfehlungen.

Purina-Futter für ältere Hunde

Bei Purina bieten wir verschiedene Futtermittel für ältere Hunde an, die dazu beitragen können, ihren Nährstoffbedarf im Seniorenalter bedarfsgerecht zu decken.

BENEFUL® Glückliche Jahre 7+ Trockenfutter

Unsere Purina BENEFUL® Glückliche Jahre 7+ Rezeptur mit Huhn und Gartengemüse wurde speziell auf die Bedürfnisse älterer Hunde abgestimmt. Die Rezeptur enthält weniger Fett* als BENEFUL® Original sowie 15 % mehr Antioxidantien*, die dazu beitragen, die natürlichen Abwehrkräfte zu unterstützen. Vitamin A trägt zur normalen Sehkraft bei. Außerdem enthält die Rezeptur Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zur Unterstützung von Haut und Fell.

*im Vergleich zu BENEFUL® Original

Umstellung des Futters

Wenn du von einem Futter auf ein anderes umstellst, solltest du das neue Futter schrittweise einführen. Das gilt auch, wenn du von Erwachsenen-Futter auf Hundefutter für Senioren wechselst. Füge das neue Futter langsam über einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen hinzu und erhöhe den Anteil des neuen Futters schrittweise jeden Tag und reduziere dafür jeweils die Menge des bisherigen Futters. Vermeide einen plötzlichen Wechsel, da dies bei deinem Hund zu Verdauungsproblemen führen kann.

Fütterung älterer Hunde

Es ist nicht nur das Futter deines Hundes, das du anpassen musst, wenn er älter wird – auch seine Essgewohnheiten sollten entsprechend angepasst werden. Hier sind unsere sieben besten Tipps zur Fütterung älterer Hunde:

  1. Wenig und häufig füttern

    Manche ältere Hunde kommen mit kleineren, dafür häufigeren Mahlzeiten besser zurecht. Ob dies sinnvoll ist, hängt vom individuellen Hund ab.

  2. Nassfutter bei Zimmertemperatur servieren

Um den Geschmack und Geruch des Futters hervorzuheben, serviere deinem älteren Hund das Nassfutter bei Zimmertemperatur. Denke daran, Futter aus dem Kühlschrank etwa zwei Stunden vor der Fütterung herauszunehmen, damit es die richtige Temperatur erreicht.

Wenn das nicht möglich ist, kannst du Nassfutter kurz in der Mikrowelle erwärmen. Achte darauf, dass das Futter nach dem Erwärmen nicht zu heiß ist.

  1. Trockenfutter richtig lagern

    Trockenfutter sollte in einer trockenen, sauberen Umgebung aufbewahrt werden. Du kannst dafür sorgen, dass das Futter seinen Geruch und Geschmack behält, indem du es in einer wiederverschließbaren Verpackung oder einem luftdichten Behälter aufbewahrst.

  2. Füttere deinen Hund an einem ruhigen Ort

Füttere deinen älteren Hund an einem ruhigen Ort, an dem er ungestört und in Ruhe essen kann. Wenn du mehr als einen Hund hast, füttere sie zur gleichen Zeit, aber getrennt voneinander, damit keiner dem anderen das Futter streitig macht.

  1. Erwäge einen erhöhten Futternapf

    Manche Hunde mit eingeschränkter Beweglichkeit profitieren von einem leicht erhöhten Futternapf.

  2. Nicht überfüttern

    Ältere Hunde neigen stärker zur Gewichtszunahme als jüngere Tiere. Achte daher darauf, sie nicht zu überfüttern. Wenn du das Futter deines Hundes kürzlich umgestellt hast, halte dich an die Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung. Diese Angaben sind jedoch nur Richtwerte, daher solltest du den Körperzustand deines Hundes regelmäßig überprüfen und die Futtermenge entsprechend anpassen, um ihm dabei zu helfen, sein Idealgewicht zu halten. Ein wichtiger Bestandteil seiner Ernährung ist zudem der ständige Zugang zu frischem, sauberem Trinkwasser – sowohl tagsüber als auch nachts.

  3. Hilf deinem Hund, das Futter zu finden

    Manchmal haben ältere Hunde Sehprobleme, die ihre Orientierung im Haus erschweren. In solchen Fällen fällt es ihnen möglicherweise schwerer, ihren Futternapf zu finden. Zögere daher nicht, ihnen zu helfen: Beispielsweise kannst du einen Teppich unter den Napf legen, damit dein Hund ihn leichter ertasten kann.

Suchst du nach weiteren Tipps zur Fütterung deines Hundes und hilfreichen Leitfäden?

Der Purina Futterfinder

Ältere Hunde haben besondere Bedürfnisse. Doch welches Futter passt zu den individuellen Bedürfnissen deines Senior-Hundes? Unser Futterfinder hilft dir, das geeignete Futter für seinen Lebensabschnitt zu finden!