DIY: Hundebar zum Selberbauen

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Egal ob beim Schlafen, Spazierengehen oder Spielen – wir wollen immer, dass es unseren vierbeinigen Freunden gut geht. Das gilt natürlich auch für das Fressen. Dazu gehört nicht nur das geeignete und schmackhafte Futter. Besonders bei großen Hunden, mit einer Schulterhöhe über 40 cm, ist es wichtig, dass sie in einer rückenschonenden Haltung fressen können. Die bessere Haltung des Kopfes hilft ihnen, das Futter nicht so herunter zu schlingen.

Evi und Jule von Crafty Neighbours Club haben deshalb eine Hundebar für ihren Hund Vivi zum Selberbauen entworfen, aus der größere Hunde bequem fressen können. Mit ihrer DIY-Anleitung kannst du diese Hundebar jetzt einfach zuhause nachbauen.

Die Hundebar ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch noch hübsch aus. Außerdem kannst du sie nach deinen Wünschen für deinen vierbeinigen Freund personalisieren.

DIY Anleitung: Hundebar zum Selberbauen

Das benötigst du für die Hundebar:

  • Buchenholzplatte, stabverleimt, ca. 2,7 cm stark
  • Holzleim
  • 8 Edelstahl-Spaxschrauben 3,5 cm
  • Stichsäge
  • Akkubohrer
  • Schleifpapier
  • Metermaß
  • Bleistift
  • Dekorwachs, weiß/transparent, Naturöl-Wachs-Basis
  • Pinsel

So funktioniert's:

1. Säge aus der Buchenplatte die abgebildeten Maße für die Hundebar zu.

Tipp: Lasse sie dir im Baumarkt zusägen. Das geht schnell und ist meist kostenlos.

  • Optional kannst du dir eine weitere flache Leiste mit den Maßen (51x4 cm) zusägen lassen, die du später mit dem Namen deines Hundes verzieren kannst.
Hundebar selber bauen: Schnittanleitung für Holz

2. Zeichne auf die längliche Oberplatte die Umrandung der Hundenäpfe auf. Dazu müssen die Näpfe auf die Kopfseite gedreht sein.

Achte darauf, dass die Abstände zu den Seiten und zur Ober- und Unterkante jeweils gleich sind.

Hundebar selber bauen: Napfgröße einzeichnen

3. Zeichne mit einem Zirkel je einen weiteren Kreis in die bereits vorhandenen ein. Die Fläche dazwischen soll dem Überstand am Napfrand entsprechen, damit dieser später auf dem Holz aufliegen kann. Bei klassischen Futternäpfen sind es 7 mm.

Säge mit der Stichsäge den inneren Kreis aus und runde den Rand abschließend mit Schleifpapier ab.

Hundenapf selber bauen: Napfform aussaegen

4. Bereite nun die Leisten vor: Bohre jeweils mit einem Abstand von 6 cm zum Rand mit einem 4 mm Bohrer.

Platziere die Leisten so auf der Unterseite, dass das Seitenteil noch aufgesetzt werden kann.

Schraube die Leiste dann mit den Spaxschrauben fest.

Futterbar selber bauen: Holz verschrauben

5. Jetzt geht es weiter mit dem Seitenteil: Bohre am oberen Ende mit einem Abstand von ca. 2 cm zur Seite und ca. 1 cm zur oberen Kante Löcher vor.

Bestreiche den Zwischenraum neben der Leiste noch mit Holzleim, wie auf dem Foto dargestellt.

Hundenapf selber bauen: Holz verleimen

6. Stelle nun das Seitenteil auf und schraube es von außen an der Leiste fest. Das geht am besten zu zweit, wenn einer das Seitenteil festhält.

Wiederhole das Ganze bei dem zweiten Seitenteil.

Schleife mit dem Schleifpapier oder einem Akkuschleifgerät alle Kanten ein bisschen rund, damit das Holz nicht splissen kann.

Streiche nun alles mit dem Dekorwachs an und lasse das Ganze einen Tag lang trocknen.

Hundebar selber bauen: Holz einwachsen

Optional: Die Holzleiste (51x4 cm) ebenfalls anstreichen, mit einem Lackmarker den Namen deines Hundes darauf schreiben und die Leiste dann außen an die Oberplatte festschrauben.

Das Dekorwachs ist übrigens abwaschbar. Das ist praktisch, weil beim Fressen immer mal etwas daneben gehen kann. Außerdem ist es für die Gesundheit von Mensch und Tier vollkommen unbedenklich.

(Achte auf jeden Fall immer darauf, keine Dekoartikel zu benutzen, bei denen eine Verschluckgefahr für deinen Hund besteht!)

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