Das Hundefutter umstellen: So gelingt es ohne Probleme

Wie gelingt die Futterumstellung beim Hund am besten? Wann sollte man das Hundefutter umstellen? Welches ist das beste Hundefutter für welches Alter?
Dank der richtigen Hundeernährung können sich die drei Hunde im Wasser richtig austoben
Dank der richtigen Hundeernährung können sich die drei Hunde im Wasser richtig austoben
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Worauf Sie bei der Futterumstellung achten sollten

Wenn Ihr Hund in eine neue Entwicklungsphase eintritt (z.B. vom Welpen zum erwachsenen Hund oder beim Eintritt ins Seniorenalter), wenn er Verdauungsprobleme bekommt oder andere gesundheitliche Gründe vorliegen, dann kann eine Umstellung des Futters notwendig werden. Damit dies schonend gelingt und Ihr Hund auch weiterhin optimal versorgt wird, gibt es einiges zu beachten.
Die wichtigsten Punkte zuerst, auf die Sie bei der Futterumstellung achten sollten:

  • Die Gesundheit Ihres Hundes hat oberste Priorität: Daher sollten Sie grundsätzlich das Hundefutter verwenden, das am besten für Ihren Hund geeignet ist. Wenn das Futter schmackhaft ist und Ihrem Hund gut bekommt und er gesund und vital ist, sollten sie nicht unnötig mit unterschiedlichen Futterarten experimentieren. Denn eine Veränderung in der Futter-Zusammensetzung kann das Verdauungssystem Ihres Hundes unnötig belasten.
  • Führen Sie eine Futterumstellung nicht durch, wenn Ihr Hund gerade krank war. Warten Sie lieber ab, bis es Ihrem Hund wieder besser geht. Fühlt sich der Hund nicht wohl, wird er möglicherweise kein neues Futter ausprobieren wollen und einen großen Bogen um Futter machen, das er mit Unwohlsein in Verbindung bringt.
  • Führen Sie neues Futter lieber langsam ein, vorzugsweise über einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen, und erhöhen Sie allmählich den Anteil der neuen Nahrung, während Sie gleichzeitig den Anteil der alten Nahrung verringern. Wenn Ihr Hund das Vermischen der Futtersorten nicht mag, können Sie ihm beide Futtersorten getrennt nebeneinander anbieten und ihn so ermuntern, das neue Futter auszuprobieren.

Wenn Ihr Hund sein Futter nicht verträgt:

Ihr Hund kann auf sein Futter empfindlich reagieren und Verdauungsbeschwerden bekommen. Eine Futterunverträglichkeit könnte dafür der Grund sein. Hunde reagieren ganz unterschiedlich auf die verschiedenen Inhaltsstoffe im Futter und vertragen diese mehr oder weniger gut. Die einzelnen Anteile an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen im Futter sind oft sehr unterschiedlich und werden nicht von jedem Hund gleich gut vertragen. Aber nur wenn ein Futter gut verträglich ist, kann Ihr Hund die darin enthaltenen Nährstoffe auch optimal verdauen und aufnehmen.

Wenn Sie das Hundefutter aufgrund einer Unverträglichkeit umstellen, dann sollte sich in den ersten Wochen danach eine Verbesserung bei Ihrem Hund bemerkbar machen. Am ehesten können Sie dies am Zustand seiner Haut und seines Fells erkennen, das wieder glänzender und gesünder wirkt. Insgesamt sollte Ihr Hund einen vitalen und gesünderen Eindruck machen und keine Verdauungsbeschwerden haben.
Folgende Symptome können auf eine Futter-Unverträglichkeit hinweisen:

  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Stumpfes und schuppiges Fell
  • Fellverlust
  • Entzündete Hautstellen
  • Juckreiz und vermehrtes Kratzen

Wenn Ihr Hund öfter unter diesen Symptomen leidet, dann könnte es sich um eine Futtermittelallergie oder –Unverträglichkeit handeln und sie sollten sich mit Ihrem Tierarzt beraten.

Hundefutter umstellen: Von Nass- auf Trockenfutter

Bei der Umstellung von Nass- auf Trockenfutter wird Ihr Hund mehr und länger kauen und benötigt viel mehr Wasser. Sicher werden Sie auch feststellen, dass er häufiger kleinere Portionen isst, anstatt alles auf einmal aufzufressen. Da Trockenfutter energiereicher als Nassfutter ist, reicht eine deutlich kleinere Tagesration – beachten Sie bei der Futtermenge die Empfehlungen auf der Verpackung, die einen Orientierungswert liefern.

Hundefutter umstellen: Von Trocken- auf Nassfutter

Bei der Umstellung von Trocken- auf Nassfutter wird Ihr Hund weniger trinken und vermutlich mehr und schneller essen! Trockenfutter ist konzentrierter als Nassfutter, daher benötigt Ihr Hund mehr Nassfutter, um dieselbe Kalorien- und Nährstoffmenge aufzunehmen. Wenn Ihr Hund das Nassfutter anfangs verweigert, können Sie etwas Trockenfutter für den extra knusprigen „Biss“ daruntermischen.

Welpenfutter umstellen: Auf Nahrung für ausgewachsene Hunde

Junge Hunde sollten ungefähr im Alter von zwölf Monaten auf eine Vollnahrung für erwachsene Hunde wechseln. Denn wenn das Wachstum abgeschlossen ist, hat der Hund einen veränderten Nährstoffbedarf. Beachten Sie hierzu die Empfehlungen auf der Verpackung und lassen Sie sich nicht in Versuchung führen, zu früh auf eine Futtersorte für ausgewachsene Hunde zu wechseln!

Umstellung von Nahrung für ausgewachsene Hunde auf Nahrung für ältere Hunde

Seniorrezepturen sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Hunde abgestimmt und enthalten die Nährstoffe, die ein Hund braucht, damit er seine Gesundheit auch im Alter erhalten kann. Bei älteren Hunden sinkt der Energiebedarf, da sie oft weniger aktiv sind, als jüngere Hunde. Hochwertige, leicht verdauliche Proteine werden dafür wichtiger. Wir empfehlen eine Nahrungsumstellung ab einem Alter von circa sieben Jahren.

Falls Ihr Hund die neue Nahrung verweigert, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt wenden – er wird Ihnen Ratschläge geben, wie Sie am besten vorgehen sollten.