Großpudel

Großpudel
Die noble, elegante und harmonische Hunderasse hat eine schlanke Schnauze und einen langen Hals. Das Fell des Kleinpudels ist üppig, kraus und wird häufig frisiert. Es gibt diese Rasse in vielen Farben, einschließlich Schwarz, Weiß, Blau, Grau, Silber, Braun, Apricot und Creme (im Rassestandard finden Sie weitere Informationen). Ausgewachsene Kleinpudel sind mindestens 38 cm groß und wiegen etwa 20 bis 32 kg.
  • Hunde für Besitzer mit Erfahrung
  • Über Grundlagen hinaus gehendes Training
  • Anspruchsvolle Spaziergänge
  • 60-120 min Bewegung pro Tag
  • Großer Hund
  • Sehr wenig Speichelfluss
  • Tägliche Fellpflege
  • Hunderasse mit geringem Allergiepotential
  • Aufgeweckter Hund
  • Kein Wachhund
  • Versteht sich gut mit anderen Haustieren
  • Familienhund

Herkunft

Der Großpudel ist die älteste der drei Pudelgrößen, der Zwergpudel und der Toypudel wurden später entwickelt. Der genaue Ursprung des Pudels ist unbekannt, manche sagen, dass er aus Frankreich stammt, wieder andere, dass er aus Deutschland kommt. Es wird angenommen, dass der Pudel von Deutschland nach Frankreich gebracht und dort zu seiner heutigen Form entwickelt wurde. In Deutschland wurde diese Hunderasse zum Apportieren aus dem Wasser eingesetzt und auch heute haben einige noch immer einen gewissen Jagdinstinkt.

Charakter

Der anhängliche, lebhafte Großpudel ist ein angenehmer Gefährte. Diese Hunde können gute Wachhunde sein, da sie Besucher ankündigen, aber niemals aggressiv sind. Sie sind übermütige, glückliche Hunde, die ein aktives Leben lieben und es ebenso mögen, an allen Familienaktivitäten teilzunehmen.

Gesundheit

Wie bei vielen Rassen können auch beim Großpudel erbliche Augenerkrankungen und Hüftgelenksdysplasie auftreten (eine Erkrankung, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann). Vor dem Züchten sind daher Augenuntersuchungen und eine Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt unbedingt notwendig. Außerdem treten bei dieser Rasse häufig eine bestimmte Hormonerkrankung (Nebennierenrindeninsuffizienz) und Magendrehung auf.

Tägliche Bewegung

Großpudel brauchen eine Menge Bewegung und Platz. Die meisten von ihnen lieben es, zu schwimmen und zu apportieren, daher müssen Sie besonders vorsichtig sein, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, wenn Sie mit ihnen in die Nähe von Wasser gehen. Sie sind sehr gelehrig und haben in vielen Hundesportarten (z. B. Agility und Obedience) ausgezeichnete Leistungen erreicht.

Ernährung

Hunde großer Rassen, wie der Großpudel haben nicht nur großen Appetit, sondern benötigen auch eine andere Verteilung der Nährstoffanteile als kleinere Hunde, auch in Bezug auf Mineralstoffe und Vitamine. Großpudel können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht bei ihnen die Gefahr einer Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten können helfen, das Risiko zu verringern.

Pflege

Der Kleinpudel haart nicht und ist daher häufig (aber nicht immer) für Allergiker geeignet. Sein Fell braucht viel Pflege, diese sollte in der Regel von einem Profi übernommen werden, er muss aber außerdem regelmäßig zu Hause gekämmt und gebürstet werden. Der Pudel sollte etwa alle sechs Wochen zum Scheren zum Hundefriseur gebracht werden oder Sie können lernen, wie Sie es selbst übernehmen können – so schwer ist das gar nicht.

Geeignete Hunderassen für Kinder

Auch wenn die landläufige Meinung gilt, dass die meisten Hunde Familienhunde sind bzw. gut mit Kindern klar kommen, bedarf es sowohl auf Seiten des Hundes als auch der Kinder einer gewissen Erziehung, wie man gegenseitig respektvoll und sicher miteinander umgeht. Hunde und kleine Kinder sollten niemals zusammen allein gelassen werden, sondern immer unter Aufsicht miteinander spielen.

Hund

Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unseren Quiz zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren gehen sehr bedacht vor, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen die Hunde, die aufgenommen werden, sehr genau kennen und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Sie mit Ihren Fragen nicht allein gelassen und Sie erhalten weiterhin qualifizierten Rat. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den VDH können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil dieses Verbandes ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen und erziehen oder einen bereits erwachsenen Hund bei sich aufnehmen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihren neuen Mitbewohner das erste mal mit zu sich nach Hause nehmen. Klicken Sie hier für weitere Informationen.