Pyrenäen-Berghund

Pyrenäen-Berghund

Diese Hunderasse sieht sehr stark aus und ist trotzdem sehr harmonisch und elegant, ihre Bewegungen sind gelassen, beständig und weich und werden durch die kraftvollen Hinterbeine bestimmt. Das Fell der Pyrenäen-Berghunde ist einfarbig weiß oder weiß mit dachsfarbenen, wolfgrauen, blassgelben, orangefarbenen oder lohfarbenen Flecken am Kopf, an den Ohren und an der Wurzel der Rute. Die Mindestgröße für ausgewachsene Rüden liegt bei 70 cm und sie wiegen 50 kg. Ausgewachsene Hündinnen sind mindestens 65 cm groß und wiegen 40 kg.

Pyrenäen-Berghund
  • Größe : Sehr groß
  • Fellverlust : Stark
Pyrenäen-Berghund
  • Fell : Mittellang/lang
  • Allergien : Keine
  • Lautstärke : Gewöhnlich ruhig
  • Group : Hütehund
Pyrenäen-Berghund
  • Alleine lassen : 1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen Tieren : Unter Umständen
  • Wachhund : Stark

Herkunft

Wie sich an seinem Namen ablesen lässt, stammt dieser Hund aus den Pyrenäen, den Bergen, die Frankreich und Spanien trennen. Die genaue Geschichte des Pyrenäen-Berghundes ist unbekannt, aber er hütet in Frankreich seit Jahrtausenden die Herden. Es wurden Fossilien dieser Rasse gefunden, die aus der Zeit vor der Bronzezeit (1800–1000 v. Chr.) stammen. Vor der Französischen Revolution bewachte diese Hunderasse die großen Schlösser in Südfrankreich. Es ist nicht genau bekannt, welche Rassen diese Züchtung beeinflusst haben, aber der Kuvasz aus Ungarn, der Maremmen-Schäferhund aus Italien und der Anatolische Hirtenhund aus der Türkei sind alle potentielle Kandidaten. Der Pyrenäen-Berghund arbeitet in Frankreich bis heute als Hirtenhund für Schafe und Vieh und schützt diese vor Raubtieren und Viehdieben.

Personality

Pyrenäen-Berghunde sind oft liebevolle Gefährten. Anderen Hunden ähnlicher Größe gegenüber können sie jedoch aggressiv sein. Fremden trauen sie nicht und Sie und Ihre Familie werden vor ungebetenen Gäste geschützt sein. Pyrenäen-Berghunde können eigensinnig und stur sein und sind für Hundeanfänger nicht geeignet, da sie einen erfahrenen Besitzer mit Autorität brauchen.

Gesundheit

Pyrenäen-Berghunde sind zwar allgemein widerstandsfähige Hunde, können aber, wie viele andere große Hunde auch, Hüftgelenksdysplasie bekommen (eine Erkrankung, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann). Sie sollten deshalb vor der Zucht von einem Tierarzt an der Hüfte untersucht werden.

Tägliche Bewegung

Welpen dürfen nur nach und nach mehr bewegt werden, um eine übermäßige Belastung ihrer wachsenden Knochen und ihres Weichgewebes zu vermeiden und auch bei ausgewachsenen Hunden darf die Bewegung nur langsam gesteigert werden. Zwar brauchen sie für ihre Größe nicht übermäßig viel Bewegung, aber mit der Zeit sollte ihnen die Möglichkeit zum Freilauf gegeben werden und sie brauchen regelmäßige, kontrollierte Spaziergänge.

Ernährung

Hunde sehr großer Rassen haben nicht nur einen riesigen Appetit, sondern profitieren auch von ausgewogenen Nährstoffanteilen, die ihre Bedürfnisse in Hinblick auf Gelenke und Knorpel erfüllen. Pyrenäen-Berghunde können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht bei ihnen die Gefahr einer Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten können helfen, das Risiko zu verringern.

Pflege

Diese Rasse muss täglich ein- oder zweimal gründlich gekämmt oder gebürstet werden, um ausgefallene Haare zu entfernen. Während des Fellwechsels ist dies noch wichtiger. Werden diese Hunde nicht ausreichend gebürstet, verfilzt das Fell und sieht matt und ungesund aus. Außerdem müssen sie regelmäßig gebadet werden und das ist keine leichte Aufgabe!

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Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unser Tool zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

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Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren werden sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen alles über die Hunde, die aufgenommen werden, und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Ihnen Ihre Fragen beantwortet. Klicken Sie hier für weitere Informationen

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den Rassehunde-Zuchtverband Deutschland können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil des sicheren Züchterprogramms des Kennel Club ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen oder einen erwachsenen Hund aufziehen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihre neue Ankunft begrüßen. Klicken Sie hier für weitere Informationen