Erziehung ihres Welpen

So aufregend es auch ist, Ihren neuen Hund Zuhause zu empfangen, sollten Sie die Erziehung von Anfang an nicht vergessen. Je schneller Sie mit guten Angewohnheiten anfangen, desto einfacher ist es für Ihren Welpen allgemeine Grundregeln zu verstehen und Sie als "Herrchen" zu akzeptieren,

Auch wenn es aufregend ist, einen neuen Welpen bei sich zu Hause willkommen zu heißen, so sollte man nicht vergessen, umgehend mit seiner Erziehung anzufangen. Je eher Sie ihm gute Manieren beibringen, desto besser. Ihr Welpe wird schnell die Grundkommandos kennen und sich an Ihre Hausregeln halten. Die Ausbildung Ihres Welpen führt nicht nur zu guten Manieren, sie macht sowohl Ihnen als auch Ihrem Hund eine Menge Spaß! In dieser Zeit verbringen Sie wertvolle Zeit miteinander und bauen eine noch engere Verbindung zueinander auf. Die meisten Hunde genießen ihre Ausbildung – denn dort wird ihnen die Möglichkeit gegeben, ihr Gehirn anzustrengen, sie werden dort belohnt und bekommen viel Lob und Aufmerksamkeit!

Tag eins im neuen Zuhause

Golden Retriever Welpe läuft auf einer Wiese

Die Ausbildung Ihres Welpen sollte bereits am Tag der Ankunft in seinem neuen Zuhause starten. Beginnen Sie damit, ihm seinen neuen Namen beizubringen. Verwenden Sie ihn jedes Mal, wenn Sie mit ihm spielen, Sie ihn füttern oder mit ihm schmusen, und schon bald wird er ihn wiedererkennen und reagieren, wenn Sie nach ihm rufen. Wenn er erst einmal seinen Namen kennt, können Sie mit ihm kommunizieren und mit der Ausbildung Ihres Welpen beginnen.

Als nächsten Schritt sollten Sie ihn an sein Halsband und seine Leine gewöhnen. Anfangs mag sich dies ein wenig seltsam für ihn anfühlen, seien Sie also geduldig – er wird das schon schaffen! Legen Sie Ihrem Welpen ein leichtes Halsband um, wenn er bei Ihnen zu Hause ankommt, und üben Sie mit ihm, an einer losen Leine spazieren zu gehen. Wenn er noch nicht alle Impfungen erhalten hat, werden Sie zunächst im Garten und im Haus üben müssen. Gegebenenfalls wird Ihr Welpe sehr aufgeregt sein und an der Leine zerren, wenn Sie mit ihm vor die Tür gehen. Wenn das der Fall ist, versuchen Sie es mit einem weichen Hundehalfter. Dadurch wird er ruhiger an der Leine, und auch seine Grundausbildung wird für Sie beide leichter.

Sozialisieren Sie Ihren neuen Welpen

Es ist besonders wichtig, dass Ihr Welpe gut sozialisiert ist, damit er zu einem zufriedenen und selbstbewussten Hund heranwachsen kann.

Eine gute Möglichkeit zur Sozialisierung Ihres Welpen, die auch noch Spaß macht, ist es, auf ein Welpen-Treffen zu gehen. Es ist wahrscheinlich, dass Ihre Tierarztpraxis ein solches Treffen für Welpen organisiert, die ihre ersten Impfungen erhalten haben (mit einem Alter von ca. acht Wochen). Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Tierarzt Sie eventuell an jemanden verweisen, der Welpen-Treffen organisiert.

Welpen-Treffen geben gleichaltrigen Welpen die Möglichkeit, Spaß zu haben und miteinander zu spielen. Wählen Sie ein Treffen aus, das von erfahrenen Hundetrainern oder Tierarzthelferinnen geleitet wird. Sie wissen, wie man den Welpen ein positives und angenehmes Erlebnis bereitet, das ihr Selbstbewusstsein stärkt. Wenn ein solches Treffen nicht professionell durchgeführt wird, könnte es passieren, dass sich Ihr Welpe unwohl fühlt oder sogar verängstigt ist. Bei erfahrenen Organisatoren jedoch wird er schnell neue Freunde finden!

Das Welpen-Treffen wird für einen Welpen wahrscheinlich die erste Gelegenheit sein, wieder mit anderen Welpen zu spielen, seit er seine Geschwister verlassen hat. Viele von diesen fremden Welpen werden anders als seine Brüder und Schwestern aussehen und sich auch anders benehmen.

Wenn die Welpen in einem kontrollierten Umfeld aufeinandertreffen und sich gegenseitig kennenlernen und beobachten, erhalten sie wichtige Lektionen fürs Leben. Sie erfahren, dass sie nicht beißen sollen, machen sich mit der Körpersprache und Mimik von Hunden vertraut und lernen, wie wichtig es ist, miteinander zu kommunizieren. Diese Treffen sind auch die ideale Gelegenheit für Ihren Welpen, sich mit einem erfahrenen Hundetrainer auseinanderzusetzen und von ihm angewiesen zu werden. Das steigert sein Selbstbewusstsein im Umgang mit Menschen.

Sie wollen Ihrem Welpen gute Manieren beibringen, und ein Trainer hilft Ihnen dabei. Hier lernt Ihr Welpe, nicht besitzergreifend zu sein, wenn es um sein Futter oder Spielzeug geht, dieses wieder herzugeben, wenn es von ihm verlangt wird, und auch, sich in einem Türrahmen nicht an Menschen vorbei zu drängeln. Wenn Sie zu Hause fleißig mit ihm üben und ihm ein paar gute und gesunde Leckerlis zur Belohnung geben, werden Sie schon bald einen ruhigen, zufriedenen und höflichen vierbeinigen Mitbewohner im Haus haben, mit dem das Zusammenleben einfach Spaß macht!

Zwei Labrador Welpen sitzen auf einer Wiese

Hundeschule für Welpen

Wenn Ihr Welpe mit 12 bis 16 Monaten alle Impfungen erhalten hat, ist er bereit, das Welpen-Treffen hinter sich zu lassen und mit dem richtigen Hundetraining zu beginnen. Das Training ist wichtig für seine weitere Entwicklung und wird Ihnen beiden eine Menge Freude bereiten.

In der Hundeschule üben Sie nützliche Kommandos wie „Sitz!“, „Platz!“, „Bleib!“ und „Komm!“ und bringen Ihrem Hund auch praktische Tricks oder Kunststückchen wie „Gib Pfötchen!“ oder „Dreh dich!“ bei. Das Hundetraining ist ein beidseitiger Lernprozess für Hund und Herrchen; hier arbeiten Sie mit Ihrem Hund und wenden moderne Lernmethoden zur positiven Verstärkung und Motivation an.

Wenn Sie sich für ein Welpen-Training interessieren, sollten Sie sich für eines entscheiden, das gut organisiert ist, Spaß macht und Methoden anwendet, die auf positiver Verstärkung und Belohnung basieren. Auf einen Trainer bzw. Assistenten sollten höchstens sechs Welpen kommen, damit keine Langeweile aufkommt und die Hunde interessiert bleiben. Bei einem guten Trainer ist es möglich, sich den Kurs zunächst anzuschauen, bevor man sich anmeldet. So können Sie sich sicher sein, dass die Hundeschule auch zu Ihnen passt. Wenn ein Kurs überfüllt ist oder chaotisch wirkt und der Trainer die Hunde (oder ihre Halter!) anschreit oder bestraft bzw. Würgehalsbänder einsetzt, verlassen Sie die Hundeschule sofort. Sie und Ihr Hund haben Besseres verdient!

Der Züchter Ihres Welpen oder der Tierarzt werden Ihnen gern ihre Unterstützung sowie weitere Informationen anbieten.

Durch die Hundeausbildung bauen Sie zu Ihrem Welpen eine enge Beziehung auf – daher sollten Sie jeden Moment genießen. Viel Erfolg und vor allem viel Spaß dabei!

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