Garten welpensicher machen: Unsere 10 Tipps

Es gibt so viele Dinge zu tun, wenn man sich auf die Ankunft eines neuen Welpen vorbereitet. Ein welpensicherer Garten ist eines dieser Dinge. Ihr Garten muss ein sicherer Ort sein, an dem Ihr Hund frei herumlaufen kann, ohne die Möglichkeit zu haben, entwischen zu können. Deshalb ist es wichtig, sich im Voraus genügend Zeit zu nehmen, um Ihren Garten für Ihren Neuankömmling vorzubereiten.
Halter spielt mit Hund
Halter spielt mit Hund
Halter spielt mit Hund

Hier ist eine Liste von Dingen, die Ihnen helfen, Ihren Garten in einen welpensicheren Zufluchtsort zu verwandeln.

Hundesichere Gartenzäune sind ein Muss. Stellen Sie sicher, dass Ihr Zaun hoch genug ist, um einen energiegeladenen Hund aufzuhalten (die meisten mittelgroßen Rassen benötigen einen 1,80m-Zaun)! Achten Sie auf Lücken, durch oder unter die sich Ihr Welpe quetschen könnte. Überprüfen Sie außerdem, ob die Zaunpaneele tief und fest in den Boden eingelassen sind, damit Ihr Welpe nicht darunter graben kann und ob sie stabil genug sind, um einem springenden Welpen standzuhalten.

Für einen welpensicheren Garten müssen Sie Pflanzen, die Reizungen oder Vergiftungen verursachen können, vermeiden oder entfernen. Dazu zählen beispielsweise Lilien, Azaleen, Narzissen, Tomaten, Fingerhut, Eibe und Hortensien. Sollte Ihr Hund einen Teil einer giftigen Pflanze fressen, sollten Sie sofort mit ihm zum Tierarzt fahren und die Pflanze nach Möglichkeit mitnehmen.

Wenn Sie Tore in Ihrem Garten haben, sollten Sie alle Hausbewohner daran erinnern, wie wichtig es ist, diese zu schließen. Sie können auch selbstschließende Geräte anbringen, sollten diese jedoch auf ein sanftes Niveau einstellen, sodass keine Gefahr besteht, dass sie zuschnappen, während Ihr Hund sich dazwischen befindet.

Terrier sind berüchtigte Buddler, überprüfen Sie also regelmäßig die Grenzen Ihres Gartens und führen Sie anstehende Reparaturen sofort durch. Sie können unerwünschtes Graben vermeiden, indem Sie Ihrem Welpen eine Sandgrube für Welpen zur Verfügung stellen, in der er nach Herzenslust graben kann.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund nicht in die Garage gelangen kann, da viele Autoprodukte wie zum Beispiel Frostschutzmittel sehr schädlich für ihn sein können.

Die meisten Hunde lieben Wasser und Ihr Welpe könnte einer dieser Hunde sein - der, der seine Pfoten immer gerne nass macht. Jedoch gibt es viele mögliche Gefahren, die auf die etwas abenteuerlustigeren Welpen lauern. Insbesonders, wenn das Wasser tief ist und seine Schwimmfähigkeiten dem nicht gewachsen sind. Auch wenn Gartenteiche ziemlich flach sind, sehen schlammige Pfotenabdrücke nie gut auf Teppichen oder Möbeln aus. Deshalb ist es für einen welpensicheren Garten notwendig, Pools, Whirlpools und Teiche abzuzäunen oder fest abzudecken, wenn sie nicht in Gebrauch sind.

Einige Hunde können nicht widerstehen, Pflanzen und Blumen an der Wurzel rauszuziehen. Wenn Sie also ein leidenschaftlicher Gärtner sind, müssen Sie möglicherweise Ihre preiswürdigen Petunien zum Schutz umzäunen! Ein welpensicherer Garten sollte nur hundefreundliche Pflanzen enthalten und einige andere wiederum vermeiden, um das Risiko von Vergiftungen und Hautreizungen zu verringern.

Sie müssen auch auf mögliche Gefahrstoffe achten, um Ihren Garten welpensicher zu machen. Verwenden Sie niemals Schneckenkorn, Unkrautvernichter oder Rattengift (außer es ist haustierfreundlich), da diese Substanzen extrem giftig sind. Vermeiden Sie die Verwendung von Kakaochips im Garten als Alternative zu Baumrinde, da diese ebenfalls für Hunde giftig sind. Sie sollten Ihren Welpen auch davon abhalten, an allem zu kauen, was er im Garten findet. Wenn Sie besorgt sind, dass er etwas gegessen hat, was er nicht hätte essen sollen, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt wenden.

Wenn Ihr Welpe einen Teil seines Tages oder seiner Nacht im Garten verbringen möchte, sollten Sie ihm eine wind- und wasserdichte Hundehütte zur Verfügung stellen. Diese kann auch an heißeren Tagen als Sonnenschutz dienen. Wenn die Temperatur ungewöhnlich hoch oder niedrig ist, sollten Sie Ihren Hund ins Haus bringen, auch, wenn er normalerweise draußen ist.

Machen Sie Ihren Welpen mit den grundlegenden Kommandos wie "Sitz", "Nein", "Runter" und "Komm" vertraut und Ihr gemeinsames Leben wird so viel einfacher. Ihr Welpe ist wie ein Schwamm, der nur darauf wartet, neue Informationen aufzunehmen. Fangen Sie also von klein auf an, ihm beizubringen, dass bestimmte Verhaltensweisen wie Buddeln oder das Betreten von Leitern ein großes No-Go sind. Halten Sie einige Leckerlis bereit, um gutes Verhalten zu belohnen (wenn der Welpe beispielsweise einen entspannten Nachmittag im Garten bevorzugt statt seine wilde Seite zu zeigen). Letzten Endes ist es ja auch ein Grund zum Feiern, wenn Sie darauf verzichten können, Ihre Lieblingspflanzen abzumähen.

Welpe im Garten

In unserem Artikel zum Thema Haussicherung finden Sie weitere Tipps, wie Sie sowohl Ihr Zuhause als auch Ihren Welpen schützen können.