Die Körpersprache Ihres Welpen verstehen

Die Körpersprache Ihres Welpen verstehen

Die Körpersprache Ihres Welpen verstehen

Die Körpersprache Ihres Welpen verstehen

Die Körpersprache Ihres Welpen verstehen

Die Körpersprache Ihres Welpen verstehen
31/07/2018

Die Körpersprache Ihres Welpen verstehen

Von der Schnauze bis zum Schwanz: Mit jedem Körperteil kommuniziert Ihr Welpe mit Ihnen und drückt dabei, Bedürfnisse, Stimmungen und Emotionen aus. Wenn Sie die “Hundesprache” von Anfang an zu verstehen lernen, können Sie eine starke Bindung zu Ihrem Welpen aufbauen und besser interpretieren, was er von Ihnen will oder braucht. Ein Wedeln der Rute, ein Zucken der Mundwinkel oder das Lecken über die Lefzen kann je nach Situation und Körperhaltung des Hundes etwas anderes bedeuten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Mimik und das Verhalten Ihres Hundes richtig deuten.

Verspieltheit – so kommuniziert Ihr Hund, dass er spielen möchte

Besonders Welpen und junge Hunde spielen gerne. Nur wann ist die richtige Zeit mit dem Hund zu spielen und wann möchte er lieber seine Ruhe? Sie müssen Ihren Welpen nicht rund und die Uhr beschäftigen, idealerweise teilt er es selbst mit, wenn er bereit zum Spielen ist. Vielleicht bellt der Hund Sie dazu noch auffordernd an, um seinem Spieltrieb Nachdruck zu verleihen. Zeit also, sein Lieblingsspielzeug herauszuholen und mit ihrem Vierbeiner etwas herumzutollen. Wenn Ihr Hund mit dem Schwanz wackelt und der vordere Körper herabgesenkt und das Hinterteil in der Höhe gestreckt ist, ist Ihr Hund bereit zum Spielen und Spaß haben. Auch das Berühren mit der Pfote und tänzelnde Bewegungen können eine Aufforderung zum Spielen sein.

Interesse – Erkennen Sie, was Ihren Hund gerade fasziniert

Gilt die Aufmerksamkeit Ihres Hundes gerade Ihnen oder ist er mit seinen Gedanken ganz woanders? Diese Frage stellt man sich als Hundebesitzer des Öfteren und gerade, wenn der Hund zum Jagen neigt, ist es wichtig zu erkennen, was er vorhat, bevor er im Unterholz verschwunden ist. Besonders bei jungen Hunden gilt es ein Auge auf die Körpersprache zu haben. Zu schnell bringen sich die unerfahrenen Hunde in Gefahr, in dem sie unvorsichtig ihrem Trieb folgen. Wenn der Schwanz horizontal gestreckt ist und Ohren und Körper vorgeneigt sind, zeigt Ihr Hund Interesse an etwas in näherer Umgebung.

Vergnügen – Einen glücklichen Hund an der Körpersprache erkennen

Wenn Hunde sich auf Ihren Rücken rollen, ist das ein Zeichen von Zufriedenheit. Wenn ihre Vorderbeine ausgestreckt sind und ihr Kopf zur Seite geneigt ist, ebenfalls. Wenn Sie Ihren Hund also öfters in dieser Position finden oder diese in Ihrer Nähe einnimmt, dann ist das ein gutes Zeichen für Ihre Hund-Herrchen-Beziehung. Denn ist der Hund glücklich, freut sich der Mensch. Vorsicht: unerfahrene Menschen können diese Körperhaltung mit der Unterwerfungsgeste eines ängstlichen Hundes verwechseln. Auch hier legt sich der Hund auf die Seite oder den Rücken.

Angst – Wie sieht ein ängstlicher Hund aus?

Hunde signalisieren Angst, wenn der Schwanz gesenkt oder eingezogen ist. Ihre Ohren sind dann außerdem nach hinten angelegt, Körper und Kopf gesenkt oder der Körper auch nach vorne geneigt. Oft duckt sich der Hund auch weg, zittert und versucht sich von der Gefahr zu entfernen oder aber bleibt wie erstarrt stehen. Auch sogenannte Übersprunghandlungen, wie das Lecken mit der Zunge über das Maul oder Gähnen sind möglich. Ebenso ist ein Absetzen von Urin und Kot möglich. In diesem Fall sollten Sie ihren Welpen auf keinen Fall tadeln, um seine Angst nicht noch zu verstärken.

Wichtig für den Hundebesitzer ist es, die Gründe für die Angst zu kennen. Ist es ein anderer großer Hund? Laute Geräusche oder fahrende Autos? Manche Hunde haben in ihrem Leben bereits allerlei schlechte Erfahrungen gemacht und fürchten sich vor Regenschirmen oder lauten Gesprächen. Kennen Sie die Ängste Ihres Hundes können Sie versuchen konkret an diesen angstauslösenden Situationen zu arbeiten oder diese zu vermeiden.

Aggressionen – Die Körperhaltung bei aggressiven Hunden deuten

Zwar sind Welpen noch weit entfernt davon ein Angriffsverhalten zu zeigen oder jemanden durch Beißen ernsthaft zu verletzen, trotzdem sollten Sie die Körpersprache eines aggressiven und zum Angriff bereiten Hundes erkennen können. Die Gründe für ein solches Verhalten können Angst, Schmerz oder ein ausgeprägtes Territorialverhalten gegenüber Menschen und Artgenossen sein.

Erste Anzeichen für aufkommende Aggressionen beim Hund zeigen sich durch sogenannte Drohgebärden. Diese sind zu allererst das Knurren. Kommt zum Knurren noch das Hochziehen der Lefzen, das Zeigen der Zähne und die Fixierung des Gegners hinzu, sollten Sie im Falle eines fremden Hundes auf Abstand gehen. Vorsicht: Auch ein Schwanzwedeln ist möglich! Zeigt Ihr eigener Hund eine aggressive Körpersprache sollten Sie sich auf einen Angriff einrichten – eine locker gehaltene Leine ist schnell aus der Hand gerutscht – und versuchen den Hund abzulenken und ihn so aus dem Angriffsmodus zu bringen.

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