Ihren Welpen richtig erziehen

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Ihren Welpen richtig erziehen

Ihren Welpen erziehen
31/07/2018

Ihren Welpen richtig erziehen

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, Ihren Hund zu trainieren. Das Gehorchen von Befehlen ist nur einer davon. Ein gut erzogener Welpe erleichtert das Gassigehen, zeigt ein besseres Verhalten gegenüber Menschen und anderen Hunden, und profitiert von der gemeinsamen Zeit mit Ihnen, während gleichzeitig Ihre Bindung aufgebaut und neue Fähigkeiten erlernt werden. Hundeerziehung hat also zahlreiche Vorteile.

Wann sollte man mit der Welpenerziehung beginnen?

Im jungen Hundealter mit dem Training zu beginnen, hilft Ihrem Welpen dabei, sich zu einem freundlichen und sozialen Hund zu entwickeln. Je früher Sie mit dem Hundetraining beginnen, desto erfolgreicher können Sie Ihren Hund richtig erziehen. Es ist außerdem eine Bereicherung für Sie, Zeit mit Ihrem Hund zu verbringen, gemeinsam zu trainieren und dabei gleichzeitig Spaß zu haben.

Was ist beim Hundetraining zu beachten?

Das Training ist effektiver, wenn sowohl Sie, als auch Ihr Welpe dabei Spaß haben. Hier einige Tipps, die Ihnen und Ihrem Hund dabei helfen, das Meiste aus dem Training herauszuholen.

  • Halten Sie Ihre Trainingseinheiten unkompliziert und verbinden Sie sie mit Spaß, das macht es einfacher für Ihren Welpen, das Erlernte beizubehalten.

  • Hunde haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, gestalten Sie daher die Trainingseinheit so interessant wie möglich. Ihnen wird das ebenfalls mehr Spaß bereiten.

  • Seien Sie geduldig und beweisen Sie Ausdauer im Trainingsverlauf. Dies gilt besonders auch dabei, wenn Sie Ihren Welpen stubenrein bekommen wollen. Es wird zwischendurch Rückschritte geben, aber die Vorteile eines gut erzogenen Hundes werden die Belohnung für Ihr Durchhaltevermögen sein.

  • Liebe und Belohnungen sind das Geheimnis eines erfolgreichen Trainings – fördern Sie richtiges Verhalten Ihres Welpen durch Zuneigung.

  • Loben und belohnen Sie Ihren Welpen bei positivem Verhalten. Das Lieblingsleckerli als Teil der täglichen Futterration stellt eine hohe Motivation dar.

  • Stellen Sie Ihren Welpen frühzeitig fremden Menschen und Tieren vor. Sozialisierung ist ein wichtiger Teil seiner Entwicklung.

  • Seien Sie konsequent bei Ihrem Tonfall und den vorhandenen Regeln, damit Ihr Welpe die Erwartungen beim Trainingsprozess kennt.

  • Nutzen Sie unkomplizierte Kommandos wie z.B. “Sitz” und “braver Hund”. Teilen Sie diese mit anderen Familienmitgliedern, damit sie dieselben Befehle nutzen und es so nicht zur Verwirrung beim Welpen kommt.

  • Struktur ist sehr wichtig für das Welpentraining: Führen Sie regelmäßige Zeiten für Spaziergänge, Fütterung und Training ein, um ihm das Lernen zu erleichtern.

  • Zeigen Sie sich gegenüber Ihrem Welpen bestimmt (aber nicht verärgert).

  • Belohnen Sie Ihren Welpen für positives Verhalten anstatt Negatives zu bestrafen; das erleichtert ihm das Lernen ungemein.

  • Vermeiden Sie es, Ihrem Welpen zu viele Kommandos parallel beizubringen. Das Verstehen und Lernen wird dadurch erschwert.

  • Nutzen Sie einen bestimmten Tonfall, wenn Ihr Welpe unangemessenes Verhalten zeigt, aber schreien Sie nicht.

  • Warten Sie nicht mit Belohnung oder Lob. Erkennen Sie positives Verhalten an, sobald Ihr Welpe etwas richtig gemacht hat. Ihr Welpe benötigt sofortige Bestärkung, damit er versteht, welches Verhalten er wiederholen soll.

  • Versuchen Sie die Sozialisierung Ihres Welpen kontinuierlich auszubauen. Wenn er sich Menschen und Tieren gegenüber freundlich zeigt, wird er auch im Erwachsenenalter ein sehr viel angenehmerer Hund sein.

  • Denken Sie daran, dass Ihr Welpe die menschliche Sprache – abgesehen von Kommandos - nicht versteht.

 

Die Berücksichtigung dieser Tipps erleichtert Ihnen und Ihrem Welpen das Hundetraining. Zusätzlich können Sie sich darüber informieren, was Sie tun können, wenn beispielsweise das Kau- und Beißverhalten Ihres Welpen bei der Erziehung zum Problem wird oder wie Sie sich am besten um Ihren Junghund kümmern. Sollte Ihnen die Welpenerziehung dennoch Probleme bereiten, holen Sie sich Unterstützung von einem ausgebildeten Hundetrainer. Vergessen Sie dabei jedoch nicht: das Training sollte eine spaßige Angelegenheit für Hund und Mensch sein, welche die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem tierischen Freund verbessert!

 

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