Ihren Welpen richtig erziehen

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Ihren Welpen erziehen
Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, Ihren Hund zu trainieren. Das Gehorchen von Befehlen ist nur einer davon...
31/07/2018

Ihren Welpen richtig erziehen

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, Ihren Hund zu trainieren. Das Gehorchen von Befehlen ist nur einer davon. Ein gut erzogener Welpe erleichtert das Gassi gehen, zeigt ein besseres Verhalten gegenüber Menschen und anderen Hunden, und profitiert von der gemeinsamen Zeit mit Ihnen, während gleichzeitig Ihre Bindung aufgebaut und neue Fähigkeiten erlernt werden. Welpenerziehung hat also zahlreiche Vorteile. Beispielsweise hilft Ihnen das Training mit Ihrem Welpen, seine Körpersprache besser zu verstehen. So können Sie noch genauer auf seine Bedürfnisse eingehen.


Gewalt ist keine Lösung: Artgerechte Welpenerziehung

Das Wichtigste für eine erfolgreiche Welpenerziehung und ein liebevolles Verhalten zwischen Ihnen und Ihrem Welpen ist beidseitiges Vertrauen. Daher ist es äußerst wichtig, dass Sie bei der Erziehung Ihres Hundes komplett auf Gewalt verzichten. Denn Gewalt stört das Vertrauen Ihres Hundes und damit die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Zu Gewalt zählt nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische. Packen Sie Ihren Welpen als Strafe für ein falsches Verhalten beispielsweise am Nackenfell und schütteln ihn, mag das keine starken Schmerzen bei ihm verursachen. Doch dieses Verhalten legen Jagdhunde an den Tag, wenn sie ihre Beute töten wollen. Sie können sich also vorstellen: Packen Sie Ihren Welpen im Nacken und schütteln ihn, wird er denken, dass Sie ihn verletzten wollen. Greifen Sie also lieber zu Belohnung bei positivem Verhalten – das ist effektiver und stärkt die Mensch-Hund-Beziehung ungemein!

Wann sollte man mit der Welpenerziehung beginnen?

Im jungen Hundealter mit dem Training zu beginnen, hilft Ihrem Welpen dabei, sich zu einem freundlichen und sozialen Hund zu entwickeln. Je früher Sie mit dem Hundetraining beginnen, desto erfolgreicher können Sie Ihren Hund richtig erziehen. Es ist außerdem eine Bereicherung für Sie, Zeit mit Ihrem Hund zu verbringen, gemeinsam zu trainieren und dabei gleichzeitig Spaß zu haben.


Was ist bei der Welpenerziehung zu beachten?

Ein Welpe muss, genau wie kleine Kinder, zunächst einmal lernen, wie er sich zu verhalten hat. Für die Welpenerziehung ist eine Hundeschule essenziell. Doch auch Sie können zur Erziehung beitragen: Mit ganz einfachen Regeln und Übungen, die Sie mit Ihrem Welpen zuhause machen können.

Hier einige allgemeine Erziehungstipps für Zuhause:

Halten Sie Ihre Trainingseinheiten unkompliziert und verbinden Sie sie mit Spaß oder Belohnung: Das können Streicheleinheiten oder Leckerli sein. Dadurch wird es einfacher für Ihren Welpen, das Erlernte beizubehalten.
 

  • Seien Sie geduldig und beweisen Sie Ausdauer im Trainingsverlauf. Es wird zwischendurch Rückschritte geben, aber die Vorteile eines gut erzogenen Hundes werden die Belohnung für Ihr Durchhaltevermögen sein.
     
  • Loben und belohnen Sie Ihren Welpen bei positivem Verhalten mit Zuneigung, Belohnung und Leckerlis. Das Lieblingsleckerli als Teil der täglichen Futterration erhöht die Motivation Ihres Welpen enorm.
     
  • Lassen Sie sich nicht zu viel Zeit mit der Belohnung oder Lob bei positivem Verhalten. Sobald Ihr Welpe etwas richtig gemacht hat, zeigen Sie es ihm direkt. Er braucht umgehend Bestätigung, damit er versteht, welches Verhalten er wiederholen soll.
     
  • Stellen Sie Ihren Welpen frühzeitig fremden Menschen und Tieren vor. Sozialisierung ist ein wichtiger Teil seiner Entwicklung.
     
  • Versuchen Sie die Sozialisierung Ihres Welpen kontinuierlich auszubauen. Denn wenn er Menschen und Tieren gegenüber als Welpe freundlich ist, wird er auch im Erwachsenenalter einen guten und für Sie angenehmen Umgang mit Mensch und Tier haben.
     
  • Seien Sie konsequent bei Ihrem Tonfall und den vorhandenen Regeln, damit Ihr Welpe die Erwartungen beim Erziehungsprozess kennt.
     
  • Nutzen Sie unkomplizierte Kommandos wie z.B. “Sitz”, „Pfote“ und “braver Hund”. Teilen Sie diese mit anderen Familienmitgliedern, damit sie dieselben Befehle nutzen und es so nicht zur Verwirrung beim Welpen kommt.
     
  • Vermeiden Sie es Ihrem Welpen zu viele Kommandos auf einmal beizubringen. Denn dadurch ist er überfordert und das Verstehen und Lernen wird erschwert.
     
  • Struktur ist sehr wichtig für die Welpenerziehung: Führen Sie regelmäßige Zeiten für Spaziergänge, Fütterung und Training ein, um Ihrem Welpen das Lernen zu erleichtern.
     
  • Zeigen Sie sich gegenüber Ihrem Hund bestimmt (aber nicht verärgert).
     
  • Sprechen Sie mit Ihrem Welpen in einem bestimmten Tonfall, wenn er sich falsch verhält, aber schreien Sie nicht.
     
  • Eine artgerechte Welpenerziehung ist gewaltfrei: Belohnen Sie Ihren Welpen für positives Verhalten anstatt Negatives zu bestrafen.
     
  • Denken Sie daran, dass Ihr Welpe die menschliche Sprache – abgesehen von Kommandos - nicht versteht.

 

Die Berücksichtigung dieser Tipps erleichtert Ihnen und Ihrem Welpen das Hundetraining. Zusätzlich können Sie sich darüber informieren, was Sie tun können, wenn beispielsweise das Kau- und Beißverhalten Ihres Welpen bei der Erziehung zum Problem wird oder wie Sie sich am besten um Ihren Junghund kümmern. Sollte Ihnen die Hundeerziehung dennoch Probleme bereiten, holen Sie sich Unterstützung von einem ausgebildeten Hundetrainer oder gehen Sie mit Ihrem Welpen zu einer Hundeschule. Vergessen Sie dabei jedoch nicht: das Training sollte eine spaßige Angelegenheit für Hund und Mensch sein, welche die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem tierischen Freund verbessert!


Mehr als nur die Basics: weitere Erziehungstipps

Nun kennen Sie die Grundlagen der Welpenerziehung und können mit der Erziehung loslegen. Neben den Basics gibt es aber noch weitere Maßnahmen der Welpenerziehung:

  • Futteraggression vorbeugen: Sie sind der Chef im Haus. Bringen Sie das Ihrem Welpen bei, indem Sie schon früh mit ihm üben, dass Sie ihm das Futter zuteilen. Um das zu üben, nehmen Sie Ihrem Welpen beim Fressen einfach das Futter weg. Wartet Ihr Hund geduldig, stellen Sie es ihm wieder hin. Knurrt er in Ärger darüber, dass er nicht weiterfressen kann, maßregeln Sie ihn mit ruhiger Stimme, bis er artig auf sein Futter wartet. Übertreiben Sie es aber nicht: Ihr Welpe soll nicht in Sorge leben, dass er kein Futter von Ihnen bekommt.
     
  • Stubenreinheit: Für ein angenehmes Zusammenleben ist es wichtig, dass Ihr Welpe lernt nicht in Ihre Wohnung zu machen. Das können Sie mit ihm üben, indem Sie alle zwei bis drei Stunden rausgehen. Verrichtet er dort sein großes oder kleines Geschäft, loben Sie ihn ausgiebig! Es ist hilfreich gleich zu Beginn feste Zeiten einzuführen, zu denen Sie mit Ihrem Welpen Gassi gehen. Beispielsweise nach dem Aufwachen, vor dem Mittag oder vor dem Schlafengehen. Beobachten Sie Ihren Welpen außerdem: Schnüffelt er nervös in Ihrer Wohnung umher, kann das ein Zeichen dafür sein, dass er ein Geschäft zu erledigen hat.
     
  • Leinenführigkeit: Bringen Sie Ihrem Welpen das Gehen an der Leine gleich zu Beginn bei, haben Sie es später leichter, wenn er zu einem großen, starken Hund geworden ist. Zeigen Sie Ihrem Welpen von Anfang an, dass Sie die Zügel bzw. die Leine in der Hand haben und nicht er. Sobald Ihr Welpe an der Leine zieht, halten Sie an, bis er wieder zu Ihnen kommt und die Leine locker zwischen Ihnen hängt. Gehen Sie erst dann mit lockerer hängender Leine weiter.

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