Katzenschnupfen

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Katzenschnupfen
01/10/2019

Nehmen Sie Katzenschnupfen nicht auf die leichte Schulter

Gibt Ihre Katze ein niedliches Niesen von sich? Das mag süß klingen, ist aber kein gutes Zeichen! Denn Katzenschnupfen ist nicht so harmlos, wie es klingt und kann sogar tödlich enden. Damit Sie Katzenschnupfen erkennen und richtig reagieren können, erfahren Sie von uns alles rund um die bedrohliche Erkrankung: Von Symptomen über Ursachen bis hin zu Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit.

Katzenschnupfen – Erkrankungen der Atemwege und Schleimhäute

Zwei Katzen

Spricht man von Katzenschnupfen, kann damit vieles gemeint sein, beispielsweise Katzenpneumonie oder Katzenrhinitis. Allgemein steht Katzenschnupfen aber für eine Erkrankung der Atemwege und Schleimhäute im Kopf Ihrer Katze – keine schöne Sache!

Wenn Ihre Katze niest und sie sich offensichtlich einen Schnupfen eingefangen hat, kann das je nach Ursache und Schwere ein paar Tage, aber auch deutlich länger dauern. Besonders gefährdet für diese fiese Krankheit sind junge Kitten und schon etwas ältere Katzen – denn ihr Immunsystem ist meist schwach. Besonders wichtig zum Thema Katzenschnupfen: Er ist höchst ansteckend! Katzen können sich untereinander anstecken, eine Übertragung auf Hunde ist möglich und auch Menschen können in Gefahr sein. Denn bei Katzenschnupfen können – je nach Art des Schnupfens – Bakterien namens Chlamydien übertragen werden und die sind auch für Menschen gefährlich. Also ganz wichtig: Hat Ihre Katze Schnupfen, achten Sie vermehrt auf Sauberkeit – zum eigenen Schutz und für die schnelle Genesung Ihrer Katze.

Symptome – Woran erkennt man Katzenschnupfen?

Ein naheliegendes Anzeichen von Katzenschnupfen ist es, wenn Ihre Katze niest. Damit Sie die Erkrankung aber auf jeden Fall erkennen, haben wir Ihnen alle möglichen Symptome von Katzenschnupfen zusammengefasst. Zeigt Ihr Liebling eines oder mehrere dieser Anzeichen, gehen Sie am besten sofort zum Tierarzt. Welche und wie viele der Anzeichen Ihre Katze zeigt, kann sehr unterschiedlich sein.

  • Schnupfen
  • Gerötete Augen
  • Ausfluss aus Nase und Augen
  • Bindehautentzündung
  • Schäden der Augen-Hornhaut
  • Fieber
  • Verringerter Appetit
  • Husten
  • Schwellung der Lymphknoten
  • Schluckbeschwerden
  • Gelegentlich kann auch Erbrechen auftreten
  • Es können Geschwüre oder Bläschen auf der Zunge und den Schleimhäuten Ihrer Katze auftreten
  • Greift der Schnupfen auf die Atemwege über, kann es zu Atembeschwerden, rasselnden Atemgeräuschen, einer Atemwegsinfektion, Lungenentzündung oder einer Nasen-Katarrhe kommen.

Sie sehen: Mit Katzenschnupfen ist nicht zu spaßen und Sie sollten die Symptome unbedingt ernst nehmen.

So kann’s zum Katzenschnupfen kommen

Katzenschnupfen kann entweder durch Viren, Bakterien oder durch eine Kombination der beiden Erreger ausgelöst werden. Diese Viren und Bakterien übertragen sich Katzen gegenseitig durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Dabei ist wichtig zu wissen, dass eine kranke Katze nicht unbedingt in die Nähe einer gesunden kommen muss; es reicht schon, wenn die gesunde Katze über Futter, Gegenstände oder Menschen mit den infizierten Ausscheidungen der erkrankten Katze in Berührung kommt. Haben Sie also mehrere Katzen und nur eine davon ist krank, achten Sie auf viel Sauberkeit! Geben Sie Ihrem kranken Liebling das Futter aus einer separaten Schüssel und säubern Sie die Gegenstände, mit der er in Berührung gekommen ist. Auch ist es empfehlenswert sich die Hände zu waschen, nachdem Sie die mit Katzenschnupfen infizierte Katze gestreichelt haben und bevor Sie eine der anderen streicheln. Denn schlimmer als eine kranke Katze sind zwei kranke Katzen.

Kätzchen beim Arzt

Im Kampf gegen den Katzenschnupfen – Was tun?

Das Wichtigste zuerst: Der beste Weg gegen Katzenschnupfen ist die Vorbeugung! Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Katze schon im Kittenalter impfen. Das geht bereits ab der achten Lebenswoche. Eine Nachimpfung sollten Sie drei bis vier Wochen später machen lassen und diese fortan jährlich auffrischen. So ist die Gefahr eines Katzenschnupfens zwar nicht zu 100% ausgeschlossen, doch sie ist nur noch sehr gering.

Hat sich Ihre Katze trotz Impfung – oder, weil sie nicht geimpft war – einen Katzenschnupfen zugezogen, gehen Sie umgehend mit Ihrem Liebling zum Tierarzt. Er wird Ihrer Katze zunächst Blut abnehmen und einen Abstrich von Zunge, Augen und Bindehaut machen. Auf diese Weise kann der Arzt feststellen, um welche Art von Katzenschnupfen es sich handelt. Nun wird er Ihrer Katze ein Antibiotikum verschreiben und ihr ergänzend Proteine verabreichen, die antiviral wirken und das Immunsystem anregen. Möglicherweise wird er lokal bakteriostatische Medikamente anwenden, um die weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern.

Auch Sie können Ihrer Katze helfen: Um eine Entzündung der Augen und Nase vorzubeugen, ist es wichtig, dass Sie den dort entstehenden Ausfluss regelmäßig und sorgfältig entfernen. Heilungsfördernd kann auch eine Inhalation von ätherischen Ölen wie Kamillenöl sein – wenn sich Ihre Katze das gefallen lässt. Leidet Ihre Katze im Zuge des Katzenschnupfens an Appetitlosigkeit, brechen Sie auch mal Futterregeln und geben Sie ihr das Futter, das sie am liebsten isst – Hauptsache, sie frisst. Wenn Sie merken, dass Ihre Katze durch den Schnupfen mit Schluckbeschwerden zu kämpfen hat, geben Sie ihr weiches Futter, denn das kann sie leichter und mit etwas weniger Schmerzen schlucken. Wichtig ist bei Katzenschnupfen auch, dass Ihre Katze ausreichend trinkt – zur Not geben Sie ihr auch behutsam Flüssigkeit mit einem Fläschchen. Ist Ihre Katze versorgt mit Essen und Trinken, ist viel Schlaf, Ruhe und eine warme Umgebung wichtig. Zum Schutz anderer Katzen aus der Nachbarschaft sollten Sie Ihre Katze außerdem im Haus halten, damit sie die Viren und Bakterien nicht weitergeben kann. Abgesehen von der Gefahr der Übertragung: Ruhe, Schlaf und Erholung in den eigenen vier Wänden war schon immer ein wirkungsvolles Mittel gegen Krankheit.

Wann ist Katzenschnupfen chronisch?

Wichtig zu wissen: Wenn die Symptome von Katzenschnupfen nicht ausreichend behandelt werden, kann die Erkrankung chronisch werden. Das bedeutet, dass ihre Katze dauerhaft unter entzündeten Augen, verstopfter Nase und Atemnot leidet. Die Behandlung eines chronischen Katzenschnupfens ist viel schwieriger, also: Gehen Sie bei den ersten Anzeichen eines Katzenschnupfens gleich zum Tierarzt und beugen Sie einer dauerhaften Erkrankung Ihrer Katze vor!

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