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Berner Sennenhund

Berner Sennenhund

Berner Sennenhunde sind auffallend aristokratisch und eine der attraktivsten Rassen der Schweizer Arbeitshunde. Ihr Fell ist weich und seidig, mit dicker Unterwolle, und sie sind immer tiefschwarz mit weißem Fang und weißer Blesse, weißer Brust, weißen Pfoten und weißen Schwanzspitzen. Ein sattes Kastanien- oder Rotbraun trennt an den Beinen und Wangen das Schwarz vom Weiß. Berner Sennenhunde sind kräftige, robuste Treibhunde, die zwischen 58 und 66 cm (Hündinnen) bzw. 64 bis 70 cm (Rüden) messen. Beide Geschlechter wiegen zwischen 40 und 44 kg.

  • Hunde für Besitzer mit Erfahrung
  • Über Grundlagen hinaus gehendes Training
  • Gemütliche Spaziergänge
  • 60 min. Bewegung pro Tag
  • Sehr großer Hund
  • Starker Speichelfluss
  • Tägliche Fellpflege
  • Nicht-hypoallergene Rasse
  • Ruhiger Hund
  • Wachhund, der anschlägt und bellt
  • Versteht sich gut mit anderen Haustieren
  • Familienhund

Eckdaten

Lebenserwartung: 6–10 Jahre
Gewicht: 40–44 kg
Schulterhöhe: 58–70 cm
Fellfarbe: Der Berner Sennenhund ist immer dreifarbig mit tiefschwarzem Fell, weißer Schnauze und Blesse, weißer Brust, weißen Pfoten und weißen Schwanzspitzen. Ein sattes Kastanien- oder Rotbrau trennt das Schwarz und Weiß an den Beinen und Wangen
Größe: Groß

Eigenschaften

Familienfreundlichkeit: 5/5
Bewegungsbedürfnis: 3/5
Erziehbarkeit: 4/5
Toleriert alleine zu sein: 1/5
Sozialverhalten: 3/5
Energielevel: 4/5
Pflegebedarf: 4/5
Haaren: 5/5
Berner Sennenhund, der im Hinterhof steht

Charakter

Berner Sennenhunde sind gutmütige Hunde, die gerne an allen Aktivitäten ihres Besitzers teilnehmen, und daher wunderbare Begleiter und Familienhunde abgeben. Sie sind anhänglich, geduldig und besonders kinderlieb – sie beschützen die Kleinen sogar, wenn es nötig sein sollte. Berner Sennenhunde brauchen menschliche Gesellschaft und Aufmerksamkeit und genießen das Leben als Familienhund dementsprechend. Sie bellen, um Besucher anzukündigen, beruhigen sich aber schnell wieder. Wenn sie als Welpen an Katzen und andere Haustiere gewöhnt wurden, werden sie diese später immer akzeptieren.

Berner Sennenhund auf dem Feld

Herkunft

Die Geschichte des Berner Sennenhundes reicht 2.000 Jahre bis zu der Zeit zurück, als die Römer in die Schweiz (damals Helvetia) einmarschierten und ihre Wach- und Treibhunde mitbrachten. Die römischen molossoiden Hunde wurden wahrscheinlich mit Herdenschutzhunden gekreuzt, die dem rauen Wetter in den Alpen trotzen konnten und ein gemäßigteres Temperament hatten. Berner Sennenhunde wurden dann als Zugtiere benutzt, um gewebte Waren und Milchprodukte auf kleinen Wagen von Dorf zu Dorf zu transportieren.

Gesundheit

Die schwerwiegendsten rassetypischen Krankheiten bei Berner Sennenhunden sind bestimmte sehr aggressive Krebsarten, aufgrund derer sie oft nur eine kurze Lebensdauer haben. Wie bei vielen großen Rassen kann außerdem auch eine Hüftgelenksdysplasie auftreten, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann. Vor allem bei Zuchthunden ist daher eine Untersuchung und die Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt unbedingt notwendig.

Tägliche Bewegung

Im Welpenalter dürfen Berner Sennenhunde nur vorsichtig bewegt werden, damit sich ihre Knochen und Gelenke richtig entwickeln können. Als erwachsene Hunde brauchen Berner Sennenhunde etwa anderthalb Stunden Bewegung täglich.

Platzbedarf

Ein großer Bauernhof eignet sich sehr gut! Dies sind riesige Hunde, die viel Platz brauchen. Sie brauchen zwar nicht besonders viel Auslauf, aber sie genießen es, draußen herumlaufen zu können, daher wird ein großer Garten sehr geschätzt.

Ernährung

Berner Sennenhunde haben nicht nur einen ausgeprägten Appetit, sondern profitieren auch von ausgewogenen Nährstoffanteilen, die ihre Bedürfnisse in Hinblick auf Gelenke und Knorpel erfüllen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht auch ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten können helfen, dieses Risiko zu verringern.

Pflege

Tägliche Fellpflege wird empfohlen, damit das Fell des Berner Sennenhundes nicht verfilzt und er nicht zu viel haart. Das Haar zwischen den Pfotenballen sollte regelmäßig gestutzt werden.

Training des Berner Sennenhundes

Der Berner Sennenhund ist ein ziemlich unkomplizierter Hund, der, obwohl er ein Riese ist, nicht allzu viel Training benötigt, um sicherzustellen, dass es einfach ist, mit ihm zu leben. Jede große Hunderasse benötigt jedoch ein gewisses Grundtraining, um ein sicheres und zuverlässiges Mitglied zu sein, daher sollten ihnen alle Grundlagen wie das Gehen an der Leine und ein zuverlässiger Rückruf beigebracht werden.

Geeignete Hunderassen für Kinder

Auch wenn die landläufige Meinung gilt, dass die meisten Hunde Familienhunde sind bzw. gut mit Kindern klar kommen, bedarf es sowohl auf Seiten des Hundes als auch der Kinder einer gewissen Erziehung, wie man gegenseitig respektvoll und sicher miteinander umgeht. Hunde und kleine Kinder sollten niemals zusammen allein gelassen werden, sondern immer unter Aufsicht miteinander spielen.

wusstest du schon hund

Wusstest du schon?

  • Einer ihrer früheren Berufe war der eines Bauerngehilfen, da sich viele der örtlichen Bauern keine Pferde leisten konnten, so dass sie ihre starken Hunde einsetzten, um Karren mit Produkten zum Markt zu ziehen.
  • Ihr Name bezieht sich auf den Ort, an dem sie gezüchtet wurden: "Kanton Bern" - eine Region in der Zentralschweiz.
  • Berner Sennenhunde sind extrem stark und können bis zum 10-fachen ihres Eigengewichts ziehen.
  • Sie besitzen eine besondere Persönlichkeit und können etwas langsamer reifen als andere Hunde, sodass sie ihr welpenhaftes Verhalten bis ins Erwachsenenalter beibehalten können.
  • Interessanterweise behaupten viele Besitzer von Berner Sennenhunden, dass sie Lachen verstehen können und wenn sie etwas tun, das ihren Besitzer zum Lachen bringt, werden sie es wahrscheinlich wiederholen!

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