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Ihr Haustier, unsere Leidenschaft.
Bengalische Katze, die auf einem Klavier sitzt, während es gespielt wird.

Musik für Katzen

5 min Lesezeit

Mögen Katzen Musik?

Wie auch für uns Menschen kann Musik für Katzen eine ganz besondere Wirkung haben. Mit ihren feinen Ohren sind Katzen empfänglich für bestimmte Arten von Musik, die ihre Stimmung beeinflussen können. Doch wie genau nehmen Katzen Musik wahr? Welche Musik lieben sie zum Entspannen? Und gibt es auch Musik, die speziell für Katzen komponiert wurde? In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Samtpfote besonders glücklich machen und für akustische Genussmomente sorgen kannst.

 

Können Katzen Musik wahrnehmen?

Erst wenn Katzen alt genug sind, können sie Musik wahrnehmen. Im Gegensatz zu uns Menschen sind kleine Kätzchen nach der Geburt nahezu taub. Geräusche, und damit auch Musik, können sie erst nach den ersten Wochen hören. Ihre ersten akustischen Eindrücke sind dann zum Beispiel das wohlige Schnurren der Mutter oder die Sauggeräusche beim Milchtrinken. Diese „Melodien“ beeinflussen das Musikempfinden von Katzen sehr, so wie wir Menschen bereits im Mutterleib durch den Herzschlag der Mutter rhythmisch geprägt werden.

Nahaufnahme der Katze, die kopfüber liegt.

Musik hat also sowohl für Katzen als auch für uns Menschen einen emotionalen Ursprung. Das gemeinsame Lauschen der passenden Musik mit deinem Liebling trägt deswegen dazu bei, die Katze-Mensch-Beziehung zu intensivieren.

Welche Musik hören Katzen gerne?

Mit harmonischen Klavier-, Geigen- und Cellotönen kannst du deine Katze tatsächlich zum Schnurren bringen. Klassische Stücke wie „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi, „Gymnopédies“ von Erik Satie oder „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg könnten zum Beispiel zu den Favoriten deiner Samtpfote gehören.

Vielleicht hast du es auch schon selbst beobachtet, dass sich deine Katze bei solchen Klängen sehr wohlfühlt. So sehr, dass sie sich sogar direkt vor oder auf die Lautsprecher legt, aktiv die Nähe zur Musik sucht und sich dabei richtig entspannt. Auch in diesem Fall kommt es natürlich auf den individuellen Musikgeschmack deines Lieblings an. Was du noch alles tun kannst, damit sich deine Katze in vollen Zügen entspannt, kannst du in unserem Artikel „5 Tipps für entspannte Katzen“ lesen.

 

Welche Art von Musik mögen Katzen nicht?

Bengalische Katze, die auf einem Klavier sitzt.

Laute Musik und harte Gitarren-, Bass- und Schlagzeugklänge hören Katzen nicht so gern. Sie haben ein noch feineres Gehör als Hunde. Laute, harte Klänge sind für die geräuschsensiblen Tiere zu hektisch und unangenehm. Bei der Wahl der Musik für Katzen ist etwas Klassisches, Sanftes zu empfehlen, hierfür sind die Samtpfoten empfänglicher.

Welche Musik beruhigt Katzen?

Profi-Cellist und Forscher David Teie hat mit seinem Album „Music for Cats“ – wie der Name schon sagt – speziell Musik für Katzen komponiert. Die darauf enthaltenen hohen Harfenläufe sowie Cello- und Geigenklänge verwöhnen feine Katzenohren und wirken sich besonders beruhigend auf unsere Samtpfoten aus. Teie ist überzeugt, dass alle Lebewesen unterschiedlich auf Geräusche und Musik reagieren – abhängig von Faktoren wie der Entwicklung ihres Gehirns. Für seine Katzenmusik benutzt er unter anderem Laute wie Katzenschnurren oder solche, die den Sauggeräuschen beim Milchtrinken ähnlich sind – perfekt für deinen Liebling! Gemeinsam auf dem Sofa mit deinem Kätzchen kuscheln, der sanften Musik lauschen und dabei die Zeit vergessen: Was kann es Schöneres geben?

Genieße die musikalischen Momente zu zweit, mit echter Entspannungsmusik für Katzen!