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Warum schnurren Katzen?

5 min Lesezeit

Katzenschnurren: Freude, die vom Herzen kommt

Kaum sitzt man auf dem Sofa, machen es sich unsere Samtpfoten auf dem Schoß bequem und verlangen danach, gestreichelt zu werden. Folgt man ihrem Wunsch, geht es auch schon los: Vom zarten Brummen bis hin zum kräftigen Schnurren ist alles dabei. Natürlich fühlt sich unser Liebling wohl, wenn wir ihn mit unserer Zuneigung verwöhnen. Aber es gibt auch andere Gründe, warum eine Katze zu schnurren beginnt. 

 

Was bedeutet das Katzenschnurren?

Über ihr Schnurren bringen Katzen meist ihre Zufriedenheit zum Ausdruck und signalisieren uns, dass sie sich behütet und geborgen fühlen. Schnurrt deine Katze beim Streicheln, schmiegt sich liebevoll an dich und tritt mit ihren kleinen Pfötchen auf der Stelle, kannst du sicher sein, dass sie rundum glücklich ist. Manche Katzen schnurren auch beim Schlafen, was ihre Entspannung zeigt. Das Schnurren der Katze kann aber auch Ausdruck anderer Emotionen sein. Manche Samtpfote schnurrt, wenn sie erschrocken oder verletzt ist. Auch Hunger kommunizieren Katzen durch Schnurren. 

Frau, die eine flauschige Katze streichelt

Die Gründe des Katzenschnurrens sind sehr facettenreich und gehören zu den vielen noch nicht gänzlich geklärten Geheimnissen der Katzensprache. Damit du herausfindest, ob dein Liebling zufrieden ist, haben wir dir mögliche Ursachen für das Schnurren aufgelistet. 

Gründe für das Schnurren deiner Katze

  • Glücksindikator: Auf deinem Schoß, von dir liebevoll gekrault, kann das Schnurren deiner Katze nur ein Ausdruck purer Zufriedenheit sein. 

  • Essenszeit: Für einige Samtpfoten ist das Schnurren ein Zeichen von Hunger. In diesem Fall wird das zarte Brummen oft mit einem „Miauen“ ergänzt. 

  • „Hier bin ich!“: Kleine Kätzchen signalisieren durch ein zartes Schnurren ihrer Mutter, wo sie sind.  

  • Schmerz- und Stressregulierung: Wenn deine Katze verletzt ist, kann es vorkommen, dass sie schnurrt, um sich selbst zu beruhigen. 

  • Schnurren als Heilmittel: Forscher haben herausgefunden, dass das Schnurren einer Katze dabei helfen kann, Knochen-, Gelenkbeschwerden oder sonstige Wunden schneller zu heilen. Die Frequenz des Schnurrens entspricht genau der Frequenz von Schwingungen, die sich positiv auf derartige Beschwerden auswirken. Durch das Schnurren gerät der ganze Katzenkörper in eine Vibration, die einen heilenden Effekt auf Organe und Knochen besitzt.  

 

Die Heilwirkung des Schnurrens - nicht nur für die Samtpfoten

Das Wunderbare am Schnurren unserer Katzen ist, dass sie durch diese Art der Katzensprache Beruhigung und Zufriedenheit auch auf uns Menschen übertragen. Die Schnurr-Töne erwirken beim Menschen nachweislich die Ausschüttung eines Wohlfühlhormons. Das weiß jeder, der nach einem stressigen Tag schon einmal herzlich von der eigenen Samtpfote in Empfang genommen wurde und es sich anschließend gemeinsam auf dem Sofa gemütlich gemacht hat.

Rollige Katze reibt sich an Besitzerin

Bereits nach wenigen Minuten entspannt sich der Körper und das beruhigende, rhythmische Schnurren unserer Lieblinge lässt uns die Sorgen und Ärgernisse des Alltags vergessen. Es sind diese kleinen Momente im Leben mit unseren Samtpfoten, in denen wir besonders dankbar für ihre liebevolle Gesellschaft sind.  

Und wie genau schnurren Katzen eigentlich?

In der Forschung gibt es mehrere Hypothesen dazu, wie das schöne Schnurren unserer Katzen entsteht. Einige halten ein Zucken der Kehlkopfmuskeln für das Schnurren verantwortlich. Andere Forscher gehen davon aus, dass das Schnurren durch Reibung der Atemluft am Zungenbein entsteht. Klar ist jedoch: Die Ursachen und Hintergründe des Katzenschnurrens sind noch lange nicht gänzlich geklärt - was unsere Lieblinge noch interessanter und charmanter macht. 

 

Extra Tipps für schöne Schnurr-Momente mit deinem Liebling

Gibt es etwas Schöneres, als unsere Katzen zu kraulen und ihrem glücklichen Schnurren zu lauschen? Wohl kaum. Deshalb haben wir zum Abschluss noch ein paar Tipps für alle, die gar nicht genug vom Schnurren ihrer Samtpfote bekommen können: 

  • Auch bei Katzen geht die Liebe nicht nur sprichwörtlich durch den Magen. Schon beim Öffnen ihres Lieblingsfutters kannst du beobachten, wie sich die Stimmung deiner Samtpfote zum Positiven verändert. Bei einer Streicheleinheit nach dem köstlichen Menü, ist Schnurren meist vorprogrammiert.  

  • Wenn du deine Samtpfote einmal so richtig verwöhnen und für ganz besondere Schnurr-Momente sorgen willst, empfehlen wir dir eine entspannende Katzenmassage.  

  • Ob nun ein prasselndes Kaminfeuer, eine Wärmflasche mit kuscheligem Bezug oder aber das klassische Lammfell – insbesondere in der kalten Jahreszeit sorgt Wärme für Tiefenentspannung und bringt deine Katze zum Schnurren. Noch gemütlicher wird es mit einer warmen, weichen Decke, die du liebevoll um dich und deine Katze legen kannst. 

Ab wann schnurren Katzen?

Frau, die Katze auf Sofa streichelt

Katzen können bereits ab der Geburt schnurren. Beim Säugen an der Mama regen sie durch Schnurren und Milchtritt die Milchbildung an. Das Schnurren beim Streicheln wird sich nach und nach individuell entwickeln. Kitten, die gefunden werden oder eine schwierige Katzenbaby-Zeit erleben, brauchen vielleicht ein paar Monate, um völliges Vertrauen zu dir zu fassen und beim Streicheln zu schnurren. 

Und wenn die Katze gar nicht schnurrt?

Deine Katze schnurrt nicht? Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass dein Liebling unglücklich ist. Beispielsweise kann eine Fehlbildung der Stimmbänder dafür verantwortlich sein, dass deine Katze schlichtweg nicht schnurren kann. Wie bei uns Menschen hat jede Katze eigene Arten der Kommunikation. Achte einmal darauf: Gibt deine Katze dir Köpfchen? Streicht sie sanft um deine Beine? Gibt sie dir Katzenküsse? Solche Verhaltensweisen sind Merkmale für die Zuneigung deiner Katze, falls sie diese nicht durch Schnurren ausdrücken will oder kann. Erfahre in unserem Artikel rund um die Liebe der Katzen, welche Formen der Katzensprache auch Zeichen der tiefen Katzenliebe sind. 

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