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Der gelungene Urlaub mit Hund

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Urlaubszeit ist die schönste Zeit im Jahr. Monatelang fiebern wir der Auszeit vom Alltag entgegen. Planen und überlegen sorgfältig, wohin die Reise gehen soll. Und natürlich sollen nicht nur wir uns am Reiseziel wohl fühlen, sondern auch unsere vierbeinigen Freunde.

Für Hunde ist der richtige Urlaub nämlich genau so erholsam wie für uns Menschen. Auf Reisen treffen sie neue Spielgefährten, entdecken unbekannte Gassi-Wege und können ihre Abenteuerlust so richtig ausleben. Mit unseren Tipps und Tricks erlebst du unvergessliche und stressfreie Urlaube, die die Bindung zwischen dir und deinem Hund noch weiter stärken.

Jetzt bleibt vor allem eine Frage zu klären: Wohin soll – und vor allem kann – es in den Urlaub mit Hund gehen?

Urlaub mit Hund am Strand: Tipps für den Strandbesuch

Urlaub mit Hund am Strand

Viele zieht es im klassischen Sommerurlaub ans Meer. Sich eine nasse Abkühlung in den Wellen holen, den warmen Sand zwischen den Zehen spüren und das schöne Wetter genießen.

Damit auch dein vierbeiniger Freund eine gute Zeit am Meer hat, hältst du dich idealerweise in der Nähe von ausgewiesenen Hundestränden auf – denn hier sind Hunde am Strand auch garantiert erlaubt. Diese Buchten bestechen durch strömungsarme Gewässer, bieten deinem Hund genügend Platz zum Toben und sind zumeist mit Trinkwasserquellen und speziellen Hundeduschen ausgestattet. Hier kannst du deinen Hund ganz ohne Bedenken freilaufen lassen, während es an manch anderen Stränden, vor allem in den Niederlanden, spezielle Hundezeiten gibt und allgemeine Leinenpflicht in den Sommermonaten herrscht. Genauere Informationen hierzu erhältst du bei der Tourismus-Zentrale des jeweiligen Urlaubsortes.

Unter den niederländischen Stränden gibt es aber auch hundefreundliche Ausnahmen an denen Hunde am Strand erlaubt sind: So zum Beispiel in Noordwijk. Hier können Hunde das ganze Jahr über an einem speziellen Strandabschnitt auf einer Länge von etwa 4 km frei laufen und zusammen toben. Und sogar einen Strandpavillon für Hund und Halter gibt es hier – inklusive „Wassertankstelle“. Neben Kaffee und Speisen stehen hier auch Leckerli auf der Karte.

Sonnenschutz für deinen besten Freund am Strand

Beim Herumtollen im Sand ist für Hundehaut der richtige Sonnenschutz genauso wichtig wie für uns Menschen. Besonders gefährdet sind Hunde mit sehr dünnem oder hellem Fell, wie z.B. West Highland White Terrier oder Dalmatiner. Aber auch Hunde mit dunklem oder langem Fell müssen vor hoher Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Aufpassen solltest du vor allem bei Hautpartien, an denen wenig oder kein Fell gewachsen ist. Dazu gehören das Maul, die Nase, die Ohrenspitzen oder auch die gesamte Bauch- und Leistengegend. Denn nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung, sondern auch die Reflexion des Lichts durch Sand und Wasser sorgen für Einstrahlung von „unten“.

Hundehaut braucht einen Sonnenschutz, der frei von schädlichen Bestandteilen ist und gleichzeitig vor UVA- sowie UVB-Strahlung schützt. Da Sonnencreme für Menschen meist Zusatzstoffe (wie Silikon, Konservierungsmittel oder Parfüme) enthält, solltest du auf ein Spezialmittel ausweichen. Besonders bewährt haben sich hier bspw. Zinkoxid-Salbe oder Sonnenschutzmittel für Babys. Du kannst aber auch in einem Hundefachgeschäft oder beim Tierarzt nach einem geeigneten Sonnenschutzmittel für Hunde fragen. Wichtig hierbei: Wasserfestigkeit und mindestens Lichtschutzfaktor 15.

Was du beim Auftragen des Schutzmittels beachten musst und was du tun solltest, wenn du mal keine Sonnencreme zur Hand hast, kannst du hier nochmal genauer nachlesen.

Mit diesen Tipps können du und dein Hund den Urlaub am Strand in vollen Zügen genießen.

Urlaub in den Bergen: Wandern mit dem Hund

Familie wandert mit Hund in den Bergen

Auch in den Bergen kann man richtig gut vom Alltag abschalten. Wenn dein Hund mit in den Wanderurlaub soll, ist Vorbereitung das A und O. Folgende Dinge solltest Du beim Wanderurlaub mit deinem besten Freund beachten:

Am Anfang solltest du dir erstmal die Frage stellen: Welche Kondition fürs Wandern hat dein Hund und welche du? Denn denk daran: Wenn dein Hund bis jetzt nur ebene Wege gewöhnt ist, wird er nicht von einem Tag auf den anderen zum „Berghund“. Such dir deshalb als Vorbereitung beim Gassigehen in der Heimat auch mal Wege, die z.B. etwas steinig sind, um deinem vierbeinigen Freund eine angemessene Gewöhnzeit zu geben. Das stimmt euch schon in den Wochen vor der Abreise auf den Wanderurlaub ein und steigert die Vorfreude.

Informiere dich am besten rechtzeitig beim Fremdenverkehrsamt deines gewünschten Urlaubsortes oder recherchiere im Internet, um passende hundefreundliche Wanderrouten auszusuchen.

Im Bayerischen Wald gibt es beispielsweise viele optimal ausgeschilderte Wandergebiete, die auch für Hunde gut zu bewältigen sind.

Hunde können nämlich genau wie Menschen Muskelkater bekommen, deshalb überfordere weder deinen Hund noch dich selbst in den ersten Tagen des Urlaubs. Beobachte beim Wandern einfach immer deinen Hund und passe dich gegebenenfalls seinem Tempo an. Bleibt er oft zurück, solltest du auf jeden Fall eine Erholungspause einlegen. Entspannt im Sommer an einem kühlen Schattenplatz und im Winter in einer warmen Berghütte.

Was es sonst noch alles beim Wandern in den Bergen mit deinem Hund – gerade im Winter – zu beachten gibt, kannst du hier nachlesen.

Wenn du all diese Tipps berücksichtigst, dann steht einem unbeschwerten Ausflug in die Berge mit Hund nichts mehr im Wege!

Campen mit Hund: Das musst du beachten

Campen mit Hund: Hund schläft vor Zelt

Eine echte Alternative zum Urlaub im Hotel kann – gerade mit Hund – der Campingplatz sein. Hier gibt es zwar häufig einige Regeln zu beachten, jedoch haben sich mittlerweile auch viele Campingplätze speziell auf Besucher mit Hunden ausgerichtet. Wenn du noch nicht weißt, wohin es zum Campen mit Hund gehen soll, findest du hierbeispielsweise eine kleine Auswahl an hundefreundlichen Campingplätzen – sowohl in Deutschland als auch europaweit.

Mit der richtigen Vorbereitung hält das Campen mit Hund viele Vorteile für bereit. Ein Zelt oder Campingwagen kann die perfekte Unterkunft für dich und deinen Hund sein. Denn mitten im Grünen an der frischen Luft merkt man oft erst, dass man gar nicht so viel braucht, um glücklich zu sein. Das lehrt uns niemand besser als der eigene Hund.

Während der Urlaubsplanung und auf den Campingplätzen selbst empfiehlt es sich deshalb, folgende Tipps zu beachten:

  1. Schau generell auf den Campingplatzseiten nach, ob Hunde auf deinem Wunschplatz erlaubt sind.
  2. Gib unbedingt bei deiner Buchung an, dass du deinen Hund zum Campen mitbringen möchtest. Dann gibt es vor Ort keine bösen Überraschungen.
  3. Führe deinen Hund auf dem Campingplatz immer an der Leine.
  4. Beachte die Regeln des Campingplatzes und denke daran, die "Hinterlassenschaften" deines Vierbeiners zu entfernen. Das gilt natürlich nicht nur auf dem Campingplatz.
  5. Gehe mit deinem Hund am besten grundsätzlich vor dem Campingplatz Gassi.

Städtereisen mit Hund

Städtereisen mit Hund: Auszeit im Park

Eine Städtereise ist gerade für den kurzen spontanen Ausbruch aus dem Alltag eine willkommene Abwechslung, bei der der eigene Hund nicht fehlen darf.

Damit es bei all dem Sightseeing durch die Innenstädte nicht zu anstrengend wird, solltest du mit deinem vierbeinigen Freund zwischendurch einen Abstecher in einen nahegelegenen Park, Wald oder eine Grünanlage machen. So könnt ihr beide auch mal im Grünen entspannen und die herrliche Natur inmitten der Großstädte genießen.

Eines solltest du auch immer im Hinterkopf bewahren: So wie du für dich ein kleines Lunchpaket für unterwegs schnürst, so braucht auch dein Vierbeiner zwischendurch eine kleine Stärkung und vor allem ausreichend Wasser. Für solche Fälle sind nachfüllbare Wasserflaschen mit integrierten Trinknapf für Hunde eine praktische Lösung.

Urlaub mit Hund: Wohin soll es gehen?

Urlaub mit Hund: Unterwegs im Auto

Wie du siehst, gibt es kaum mehr einen Ort auf der Welt, an den du deinen Hund nicht mitnehmen kannst. Trotzdem solltest du bei der Auswahl deines Urlaubsziels auf eine besondere Hundefreundlichkeit achten. Länder mit strikten Quarantänevorschriften (z.B. Australien) bereist du deshalb besser alleine.

Bei deiner Unterkunft hast du nahezu die freie Auswahl. Mittlerweile sind Hunde selbst in vielen Hotels gern gesehene Gäste. Und bei den allermeisten Ferienhäusern und -wohnungen sollte dein vierbeiniger Begleiter sowieso kein Problem darstellen. Achte nur darauf, dass dein Hund genügend Platz zum Spielen, Auslaufen und Ausruhen hat.

Wenn du nicht lange nach einem geeigneten und hundefreundlichen Quartier suchen möchtest, empfehlen wir dir deinen Urlaub über Plattformen zu planen, die sich auf das Urlaub mit Tieren spezialisiert haben. Zum Beispiel: http://www.ferien-mit-hund.de, http://www.travel4dogs.de oder http://www.hundreisen.de/. Auf diesen Seiten findest du nicht nur die passende Unterkunft, sondern kannst dich auch über die geltenden Regeln der jeweiligen Reiseziele zur Ein- und Ausreise informieren.

Die 10 hundefreundlichsten Länder der Welt:

  1. Schweiz
  2. Deutschland
  3. Tschechien
  4. Österreich
  5. Frankreich
  6. Polen
  7. Italien
  8. Schweden
  9. Kanada
  10. Marokko

(Quelle: http://www.travelbook.de/welt/Mit-Haustier-verreisen-Diese-hundefreundlichsten-Laender-der-Welt-575359.html)

Deine Checkliste für einen Urlaub mit Hund

Unabhängig davon, wohin und wie lang es in den Urlaub geht: Wenn dein Hund dich begleitet, solltest du immer ein paar Basics dabeihaben. Was du alles in den Koffer packen solltest, kannst du im folgenden Artikel nachlesen: Reisen mit Hund? Kein Problem mit der richtigen Vorbereitung!

Von Urlaubsland zu Urlaubsland unterscheiden sich auch die medizinischen Voraussetzungen. Wir raten dir deshalb, während der Reiseplanung auf jeden Fall nochmal den Tierarzt deines Vertrauens aufzusuchen und folgende Punkte abzuklären:

1. Erkundige dich über die aktuellen Bestimmungen für dein ausgewähltes Urlaubsland.

2. Stelle sicher, dass alle erforderlichen Impfungen erfolgen und aktuell sind und nimm den Haustierausweis und Impfnachweis mit.

3. In den meisten Ländern wird verlangt, dass die Haustiere einen Chip tragen. Falls dein Hund also noch nicht gechipt ist, hole dies nach. Der Mikrochip ist nicht viel größer als ein Reiskorn und wird vom Tierarzt schnell und absolut schmerzfrei eingesetzt. Das Beste: Er hält ein Leben lang und dein Hund kann dir im Fall der Fälle zweifelsfrei zugeordnet werden. Vergiss deshalb nicht, die Bestätigung und die Chip-Nummer mitzunehmen.

Denke außerdem daran, im Urlaub immer einen Maulkorb für deinen Hund bei dir zu haben – je nach dem in welchem Land du dich befindest. Denn in manchen Urlaubsländern herrscht z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln die Maulkorbpflicht, was auch kontrolliert wird. Auf der Straße kann es hingegen sein, dass du den Maulkorb nur mit dir führen musst, um ihn auf Verlangen der Ordnungshüter vorzeigen zu können.

Für den Fall der Fälle: Hundepensionen

Ganz gleich wie sehr du deinen Hund auch liebst, es kann durchaus vorkommen, dass du einmal ohne ihn verreisen musst. Oder eine Strecke so lang und beschwerlich ist, dass du sie ihm ersparen möchtest. Wir empfehlen dir zunächst Freunde oder Familienmitglieder zu fragen, ob sie deinen Hund in dieser Zeit bei sich aufnehmen können. So bleibt ihm eine bekannte Bezugsperson.

Sollte das nicht möglich sein, gibt es mittlerweile aber deutschlandweit Hundepensionen, die sich liebevoll um deinen Vierbeiner kümmern. Diese Hotels für Hunde findest du über Webseiten wie snautz.de oder in den Gelben Seiten.

Wichtig: Verschaffe dir einen persönlichen Eindruck und teste aus, ob dein Hund sich in seinem Zuhause auf Zeit wohlfühlt. Am besten funktioniert dieses Kennenlernen, wenn du deinen Hund zunächst für ein paar Stunden unterbringst und dich in der Nähe aufhältst. So kannst du den Test jederzeit beenden, sollte sich dein Hund überhaupt nicht wohlfühlen oder irgendwelche Auffälligkeiten zeigen.

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