Kurzhaardackel

Kurzhaardackel
Kurzhaardackel sind weder groß noch klein. Sie können als mittelgroße Hunde beschrieben werden, die eine Höhe von etwa 35cm erreichen und bis zu 12kg wiegen. Diese Hunderasse hat ein kurzes, glattes Fell, wobei die Fellfarbe von Hund zu Hund unterschiedlich sein kann.
  • Hunde für Besitzer mit Erfahrung
  • Über Grundlagen hinaus gehendes Training
  • Gemütliche Spaziergänge
  • 60 min. Bewegung pro Tag
  • Kleiner Hund
  • Sehr wenig Speichelfluss
  • Fellpflege 1 x pro Woche
  • Keine Hunderasse mit geringem Allergiepotential
  • Sehr aufgeweckter Hund
  • Wachhund, der anschlägt und bellt.
  • Braucht Eingewöhnung
  • Braucht Training und Eingewöhnung um mit Kindern zurecht zu kommen.

Herkunft

Genauso wie alle anderen Dackelarten, geht auch die Geschichte des Kurzhaardackels, auch Teckel oder Dachshund genannt, bis ins Deutschland des 15. Jahrhunderts zurück. Es gibt sogar Überlieferungen, die ähnlich aussehende Hunde noch viel früher, zu Zeiten der alten Ägypter und Ureinwohner Mexikos, auf alten Kunstwerken zeigen. Selbst auf einem Schiffswrack aus dem 1. Jahrhundert nach Christus in Italien wurden die Überreste eines ähnlichen Hundes gefunden. Im Jahre 1879 wurde in Deutschland der Rassestandard festgelegt, woraufhin 11 Jahre später, 1888 der Rasseclub gegründet wurde. Prince Albert, Queen Victorias deutscher Ehemann, brachte den Dachshund schließlich nach Großbritannien, wo die Hunderasse im 19. Jahrhundert sehr beliebt war und bei der Jagd eingesetzt wurde.

Charakter

Teckel haben einen sehr eigenständigen Charakter, brauchen aber trotzdem ein freundliches Umfeld und konsequentes Training mit viel Geduld. Man sollte Kurzhaardackel früh sozialisieren um sie an Kinder und mögliche andere Haustiere zu gewöhnen. Diese Hunde tendieren dazu, sich eine bestimmte Bezugsperson auszusuchen, mit der sie eine enge Bindung eingehen, genießen aber auch die Gesellschaft der gesamten Familie.

Gesundheit

Wenn es bei Kurzhaardackeln zu Gesundheitsproblemen kommt, hängen diese meist mit der Körperform des Dackels zusammen. Der lange Rücken löst oft Wirbelsäurebeschwerden aus, und auch die Augen sind, wie bei vielen anderen Hunderassen auch, leicht anfällig für Erkrankungen.

Tägliche Bewegung

Ein Kurzhaardackel sollte täglich mindestens eine halbe Stunde bewegt werden. Wenn Sie ihn von der Leine lassen ist es wichtig, dass er auf Ihren Rückruf hört. Dadurch vermeiden Sie, dass er einem Beutetier hinterherjagt, was bei seinem ausgeprägten Jagdinstinkt schon mal vorkommen kann. Im Garten fangen diese Hunde gerne an zu graben. Prüfen Sie daher sicherheitshalber, ob ihre Zäune ausbruchssicher sind, bevor Sie Ihren Vierbeiner zum Spielen nach draußen lassen.

Ernährung

Kurzhaardackel haben – wie andere Toy-Rassen auch – eine vergleichsweise große Körperoberfläche. Über diese geben sie relativ viel Wärme ab, weshalb sie einen erhöhten Stoffwechsel sowie einen gesteigerten Energiebedarf haben. Da sie jedoch nur über kleine Mägen verfügen, sollten sie besser mehrmals über den Tag verteilt kleine Portionen zu sich nehmen. Kaufen Sie am besten ein Futter, das auf die Körpergröße des Kurzhaardackels abgestimmt ist. Somit stellen Sie sicher, dass die Krokettengröße gut geeignet ist und der Hund alle Nährstoffe bekommt, die er braucht.

Pflege

Kurzhaar-Standarddackel sind pflegeleicht; sie sollten einmal die Woche mit einem Pflegehandschuh gebürstet werden, um abgestorbene Haare zu entfernen.

Geeignete Hunderassen für Kinder

Auch wenn die landläufige Meinung gilt, dass die meisten Hunde Familienhunde sind bzw. gut mit Kindern klar kommen, bedarf es sowohl auf Seiten des Hundes als auch der Kinder einer gewissen Erziehung, wie man gegenseitig respektvoll und sicher miteinander umgeht. Hunde und kleine Kinder sollten niemals zusammen allein gelassen werden, sondern immer unter Aufsicht miteinander spielen.

Hund

Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unseren Quiz zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren gehen sehr bedacht vor, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen die Hunde, die aufgenommen werden, sehr genau kennen und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Sie mit Ihren Fragen nicht allein gelassen und Sie erhalten weiterhin qualifizierten Rat. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den VDH können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil dieses Verbandes ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen und erziehen oder einen bereits erwachsenen Hund bei sich aufnehmen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihren neuen Mitbewohner das erste mal mit zu sich nach Hause nehmen. Klicken Sie hier für weitere Informationen.