Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

Der große, kräftig gebaute, muskulöse Maremmen-Abruzzen-Schäferhund verfügt über raues, weißes Deckhaar und dichte, schützende Unterwolle. Der Kopf ist konisch geformt: breiter zwischen den Ohren und schmaler zur Schnauze hin. Die Ohren sind klein und hoch angesetzt. Erwachsene Rüden sind 65 bis 73 cm groß und wiegen 35 bis 45 kg, wohingegen Hündinnen 60 bis 68 cm groß und 30 bis 40 kg schwer sind.

Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
  • Größe: Groß
  • Fellverlust: Stark
Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
  • Fell: Mittellang/lang
  • Allergien: Keine
  • Lautstärke: Nicht zu laut
  • Group: Hütehund
Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
  • Alleine lassen: Mehr als 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen Tieren: Eher nicht
  • Wachhund: Stark

Herkunft

Bereits in Werken alter italienischer Schriftsteller wird der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund erwähnt und auch in einem Gemälde in der Kirche Santa Maria in Florenz aus dem 13. Jahrhundert ist ein solcher Hund abgebildet. Der ursprüngliche Bestand entstand aus wandernden Hirtenhunden aus dem Osten, die sich in ihren jeweiligen Regionen zu individuellen Hunderassen entwickelten – so entstanden z. B. der Pyrenäen-Berghund und der Kuvasz. In Italien verschmolzen der kurzhaarige Maremma-Schäferhund und der Abruzzen-Schäferhund, der einen längeren Rücken hat, in den 1860ern aufgrund der Fernweidewirtschaft zu einer Hunderasse. Auch heute noch ist der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund der beliebteste und verbreitetste Hirtenhund Italiens. Es heißt, dass Tiere dieser Hunderasse besonders mutig seien und sogar Wölfe, Bären und auch menschliche Feinde abwehren könnten.

Personality

Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund ist am glücklichsten, wenn er arbeiten und sich um seine Herde kümmern kann. Als Hirtenhund ist er seinem Besitzer gegenüber loyal und seiner Herde ergeben, aber Eindringlingen gegenüber intolerant. Hunde dieser Hunderasse geben daher auch gute Wachhunde ab und wurden schon oft erfolgreich als solche eingesetzt. Eine frühe Sozialisierung ist vor allem beim Vorhandensein von Kindern und anderen Haustieren wichtig, da es sich um einen großen, starken Hund handelt.

Gesundheit

Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund ist im Allgemeinen gesund, kann aber, wie viele andere Hunderassen, an erblich bedingten Augenerkrankungen leiden. Auch eine Hüftgelenksdysplasie ist nicht selten, welche zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann. Insbesondere mit Hinblick auf die Zucht sind daher Augenuntersuchungen und eine Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt sehr empfehlenswert.

Tägliche Bewegung

Diese Rasse braucht sehr viel Bewegung – mehr als zwei Stunden sind für einen gesunden erwachsenen Maremmen-Abruzzen-Schäferhund gerade richtig. Einen Teil seiner Bewegung holt er sich beim Patrouillieren seines Reviers. Diese Rasse wird und wurde als Hirtenhund eingesetzt und hat daher genug Durchhaltevermögen, um den ganzen Tag zu arbeiten. Es ist schwierig, diese Hunde auszulasten, wenn sie nicht zur Arbeit eingesetzt werden, da sie immer ‚im Dienst‘ sind.

Ernährung

Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund hat aufgrund seiner Größe einen großen Appetit. Bei der Fütterung bleibt zu bedenken, dass er eine andere Verteilung der Nährstoffanteile als kleinere Hunde benötigt, vor allem in Bezug auf Mineralstoffe und Vitamine. Maremmen-Abruzzen-Schäferhunde können zu Blähungen und Magenproblemen neigen; auch die Gefahr einer Magendrehung liegt nicht fern. Dem entgegenwirken kann man mit vielen kleinen und über den Tag verteilten Mahlzeiten.

Pflege

Das schwere, dichte Fell benötigt viel Pflege und muss mehrmals die Woche gründlich gebürstet und gekämmt werden. Kommt es zu Verfilzungen kann der Hund Ekzeme entwickeln und unter der angestauten Hitze leiden. Die Pfotenballen müssen untersucht und das Fell dazwischen muss bei Bedarf gestutzt werden.

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Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unser Tool zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

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Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren werden sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen alles über die Hunde, die aufgenommen werden, und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Ihnen Ihre Fragen beantwortet.

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den Rassehunde-Zuchtverband Deutschland können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil des sicheren Züchterprogramms des Kennel Club ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen oder einen erwachsenen Hund aufziehen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihre neue Ankunft begrüßen.