Sealyham Terrier

Sealyham Terrier
Der Sealyham Terrier ist ein kleiner, kompakt gebauter Terrier mit langem, drahthaarigem Fell, das reinweiß oder weiß mit andunterschiedlich farbigen Markierungen sein kann (im Rassestandard finden Sie alle Details). Voll ausgewachsen sind sie höchstens 31 cm groß und erwachsene Rüden wiegen etwa 9 kg, Hündinnen etwa 8 kg.
  • Hunde für Besitzer mit Erfahrung
  • Über Grundlagen hinaus gehendes Training
  • Aktive Spaziergänge
  • 60 min. Bewegung pro Tag
  • Kleiner Hund
  • Sehr wenig Speichelfluss
  • Fellpflege 2-3 x pro Woche
  • Keine Hunderasse mit geringem Allergiepotential
  • Sehr aufgeweckter Hund
  • Wachhund, der anschlägt und bellt.
  • Braucht Eingewöhnung
  • Braucht Training und Eingewöhnung um mit Kindern zurecht zu kommen.

Herkunft

Der Sealyham Terrier ist eine recht junge Hunderasse, die nur bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreicht, als Captain John Owen Tucker-Edwardes von der Sealyham Mansion in Pembrokeshire in Südwest-Wales sich 1848 entschloss, seinen Ruhestand dafür zu nutzen, den perfekten Terrier zu züchten, als er mehr Zeit auf die Jagd verwenden konnte. Man nimmt an, dass er Corgi, West Highland White Terrier, Drahthaar-Foxterrier, Bullterrier, Dandie Dinmont Terrier und Cheshire Terrier verwendete. Der Sealyham Terrier wurde zusammen mit Otterhounds für die Jagd auf Otter, Füchse und Dachse eingesetzt.

Charakter

Der Sealyham Terrier hat viele typische Terriereigenschaften: Er ist waghalsig und furchtlos, zu Menschen aber freundlich. Er ist stets wachsam und bellt alles an, was unerwarteterweise seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wenn ein anderer Hund ihn provoziert, wird er zeigen, wie ungehalten er ist. Eine frühe Sozialisierung mit Katzen und anderen Hunden ist unerlässlich. Er ist charakterstark und ein angenehmer, verspielter Gefährte.

Gesundheit

Der Sealyham Terrier ist im Allgemeinen eine gesunde, robuste Hunderasse. Wie bei vielen Rassen können auch bei diesen Hunden erbliche Augenerkrankungen auftreten, daher ist es wichtig, die Augen zu testen.

Tägliche Bewegung

Der Sealyham Terrier braucht täglich mindestens eine Stunde Bewegung, gerne auch mehr, wenn Sie es ihm anbieten können. Da es sich bei ihm um eine niederläufige Rasse handelt, ist er bei feuchtem Wetter der reinste Schmutzmagnet. Sie gewöhnen ihn daher am besten von klein auf daran, abgetrocknet zu werden, damit er dies als schöne Erfahrung genießen kann.

Ernährung

Kleine Rassen, wie der Sealyham Terrier geben wegen ihrer relativ großen Körperoberfläche viel Wärme ab, daher ist ihr Basalstoffwechsel erhöht, und der Energiebedarf gesteigert. Da ihre Mägen klein sind, müssen sie mehrmals am Tag kleine Portionen fressen. Hundefutter für kleine Rassen wird speziell entwickelt, um die richtigen Anteile der wichtigsten Nährstoffe zu liefern und um die passende Krokettengröße für kleinere Mäuler bereitzustellen. Dies animiert zum Kauen und verbessert die Verdauung.

Pflege

Um Verfilzungen zu vermeiden, muss das Fell täglich gebürstet werden, da es nicht haart. Andernfalls bilden sich Verfilzungen des langen, harten Deckhaars mit der dicken Unterwolle. Für Ausstellungen wird das Fell am besten von einem Hundefriseur gestutzt – dies ist ein arbeitsaufwendiger Vorgang, der viel Können und Übung verlangt. Ihr Züchter berät Sie hierzu. Viele Haushunde werden gleichmäßig und einheitlich geschoren.

Geeignete Hunderassen für Kinder

Auch wenn die landläufige Meinung gilt, dass die meisten Hunde Familienhunde sind bzw. gut mit Kindern klar kommen, bedarf es sowohl auf Seiten des Hundes als auch der Kinder einer gewissen Erziehung, wie man gegenseitig respektvoll und sicher miteinander umgeht. Hunde und kleine Kinder sollten niemals zusammen allein gelassen werden, sondern immer unter Aufsicht miteinander spielen.

Hund

Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unseren Quiz zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren gehen sehr bedacht vor, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen die Hunde, die aufgenommen werden, sehr genau kennen und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Sie mit Ihren Fragen nicht allein gelassen und Sie erhalten weiterhin qualifizierten Rat. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den VDH können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil dieses Verbandes ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen und erziehen oder einen bereits erwachsenen Hund bei sich aufnehmen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihren neuen Mitbewohner das erste mal mit zu sich nach Hause nehmen. Klicken Sie hier für weitere Informationen.