​weiß-graue Katze kommt hinter Sofa hervor

Unsauberkeit bei Katzen: Katze geht nicht aufs Katzenklo

Ein Pfütze auf dem Teppich, ein kleines Missgeschick im Wohnzimmer: Es ist frustrierend, wenn Ihre Katze nicht auf das Katzenklo geht. Schimpfen Sie sie allerdings niemals vorschnell aus, meistens gibt es Gründe für ihr Verhalten. Ertappen Sie Ihren Stubentiger nicht auf frischer Tat, kann er Ihren Unmut nicht mit seinem Missgeschick in Verbindung bringen. Das Schimpfen kann dann zusätzlichen Stress bei Ihrer Katze auslösen, der wiederum zu Unsauberkeit führen kann.

​Gründe für Unsauberkeit


Einige Stubentiger werden unsauber, weil sie ihr Revier markieren wollen. Prinzipiell gehört Markieren zum natürlichen Katzenverhalten. Allerdings markieren sie in der Regel nur in der freien Natur, um ihr Gebiet abzustecken. Wenn andere Tiere in ihr Gebiet eindringen – auch in Ihre Wohnung – kann es vorkommen, dass Ihr Stubentiger sein Revier verteidigen will und die Katze deshalb nicht wie gewöhnlich auf das Katzenklo geht. Andere Gründe können vor allem bei der Katzentoilette selbst liegen. Ist es nicht sauber genug, zu klein oder steht nicht an einem geeigneten Ort, kann es passieren, dass Ihre Katze ihr Geschäft woanders erledigt. Ebenso kann psychischer Stress Auslöser für die Unsauberkeit sein, denn Katzen sind Gewohnheitstiere.

Ortswechsel oder auch neue Möbel stören deshalb ihre Gewohnheiten. Diesem psychischen Stress machen einige Stubentiger Luft, indem sie anfangen, die Wohnung zu markieren. Unsauberkeit hat aber nicht nur psychische Gründe. Harnwegsinfektionen und -krankheiten können ebenfalls Auslöser für das Urinieren außerhalb der Katzentoilette sein. Wenn Sie als Katzenhalter beobachten, dass Ihre Katze Probleme beim Wasserlassen oder beim Verrichten seines Geschäftes hat, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann gesundheitliche Gründe ausschließen oder Ihren Stubentiger schnellstmöglich behandeln

​Tipps für die optimale Katzentoilette

​Infografik: Gründe für Unsauberkeit

Katzen haben einen sensiblen Geruchssinn. Kontrollieren Sie ihre Toilette deshalb täglich. Eine Grundreinigung sollte einmal in der Woche eingeplant werden. Dabei sollte das Katzenstreu komplett entfernt und die gesamte Toilette mit Wasser und milder Seife ausgewaschen werden. Wichtig ist auch, dass das Katzenklo groß genug ist. Als einfache Faustregel gilt: Die Katzentoilette sollte etwa anderthalb mal so groß sein wie Ihre Katze selbst. Einige Katzen mögen auch keine geschlossenen Toiletten. Bieten Sie ihr dann eine Alternative ohne Deckel an. Ein weiterer Tipp: Stellen Sie das Katzenklo an einem ruhigen Ort auf. Vor allem wenn im Haushalt auch ein Hund wohnt, sollte der Hunde- und Katzenbereich klar voneinander getrennt sein. Falls möglich, sollten sie Ihrem Stubentiger auch eine zusätzliche Toilette anbieten. Dies ist vor allem bei mehreren Stockwerken empfehlenswert.

Hat Ihre Katze sensible Harnwege, sollten Sie ihr spezielles Futter zur Unterstützung der Harnwegsgesundheit geben. Die in Purina ONE® BIFENSIS® Urinary Care enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien helfen, die Harnwege und Nieren Ihres Stubentigers gesund zu halten.
“Protestpinkeln” ist ein Mythos. Katzen benutzen Ihren Urin zwar auch um zu kommunizieren, allerdings wollen Sie vermitteln, dass der markierte Bereich ihr Revier ist oder sie rollig sind. Sie markieren niemals, um ihren Besitzer zu verärgern.