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Was ist hypoallergenes Hundefutter?

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August 20, 2026
4 min Lesezeit
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Mädchen füttert Hund

Als Tierhalter:in hast du wahrscheinlich schon einmal den Begriff „hypoallergenes Hundefutter“ gehört. Aber was genau ist hypoallergenes Hundefutter und wann kann es sinnvoll sein? Wenn dein Hund Anzeichen zeigt, die auf eine Futtermittelintoleranz oder Futtermittelallergie hindeuten , oder du einfach mehr über hypoallergenes Hundefutter erfahren möchtest, dann lies weiter.

In diesem Artikel

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Gründe, warum dein Hund von dieser speziellen Ernährung profitieren könnte. Lass uns also ohne Umschweife mit der Frage beginnen:

Was ist hypoallergenes Hundefutter?

Der Begriff „hypoallergenes Hundefutter" wird häufig im Zusammenhang mit Futtermittelallergien oder Futtermittelintoleranzen verwendet. Dabei handelt es sich um spezielle Futtermittel, die so entwickelt wurden, dass das Risiko unerwünschter Reaktionen auf bestimmte Futterbestandteile möglichst gering ist.

Häufig kommen dafür hydrolysierte (stark zerkleinerte) Proteine oder sorgfältig ausgewählte, eher selten verwendete Proteinquellen zum Einsatz. Gleichzeitig ist es wichtig, dass der Hund weiterhin bedarfsgerecht mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Wie erkenne ich, ob mein Hund hypoallergenes Futter benötigt?

Es ist wichtig, die Anzeichen zu erkennen, die auf eine Futtermittelintoleranz oder Futtermittelallergie hindeuten. Hier sind einige Hinweise, auf die du achten solltest:

  • Hautprobleme – Diese zeigen sich als Rötungen und/oder Juckreiz. Unter Umständen beobachtest du Kratzen, Kauen, Knabbern, Reiben oder Kopfschütteln. Betroffene Bereiche können Ohren, Flanken, Pfoten, Beine, Innenschenkel oder Bauch sein – tatsächlich kann jede Körperregion betroffen sein . Das Problem kann konstant sein oder schwanken.
  • Verdauungsprobleme – Zeichen wie Erbrechen oder Durchfall, übermäßige Blähungen oder wechselnde Stuhlqualität, mit oder ohne Gewichtsverlust.
  • In einigen Fällen werden auch unspezifische Beschwerden beobachtet. Da diese viele unterschiedliche Ursachen haben können, sollten sie tierärztlich abgeklärt werden.

Wenn dein Hund eines dieser Anzeichen zeigt, ist es am besten, deine tierärztliche Praxis zu kontaktieren und abklären zu lassen, ob die Beschwerden von einer Futterintoleranz oder Futterallergie stammen können. Ist nachgewiesen, dass die Probleme durch das Futter bedingt sind, kommt eine versuchsweise Umstellung auf hypoallergenes Hundefutter infrage.

Was ist der Unterschied zwischen einer Futtermittelallergie und einer Futtermittelintoleranz?

Obwohl sich die Symptome ähneln können, unterscheiden sich Futtermittelallergien und Futtermittelintoleranzen in ihrer Ursache. Bei einer Futtermittelallergie reagiert das Immunsystem auf einen eigentlich harmlosen Bestandteil des Futters. Eine Futtermittelintoleranz hingegen beruht nicht auf einer Reaktion des Immunsystems, sondern darauf, dass bestimmte Bestandteile der Nahrung nicht gut vertragen werden.

In der tierärztlichen Praxis wird häufig der Oberbegriff „Futtermittelunverträglichkeit“ verwendet, der sowohl Allergien als auch Intoleranzen umfasst. Spezielle hypoallergene Futtermittel können bei der diagnostischen Abklärung und im Ernährungsmanagement betroffener Hunde eine wichtige Rolle spielen.

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Häufige Futtermittelallergien bei Hunden

Schuld an der unerwünschten Reaktion ist meist ein Protein (oder mehrere Proteine): Dabei kommen im Grunde alle Proteine infrage, mit denen dein Hund schon einmal konfrontiert war. So zählen zum Beispiel Rindfleisch, Milchprodukte oder Huhn wie auch Getreide, Schweinefleisch, weißer Fisch, Lamm oder Soja zu den möglichen Auslösern. Letztendlich kommt jedes Protein als Auslöser in Betracht, das in den bisherigen Futtermitteln deines Hundes enthalten war.

Eine hypoallergene Diät ausprobieren

Wenn mithilfe eines hypoallergenen Futters abgeklärt werden soll, ob die Beschwerden deines Hundes mit dem Futter zusammenhängen, sollte dies immer in Absprache mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt erfolgen. Während einer Eliminationsdiät ist es wichtig, dass dein Hund ausschließlich das empfohlene Futter erhält. Dazu gehören auch Leckerlis, Kauartikel, Futterreste vom Tisch oder aromatisierte Medikamente, da selbst kleine Mengen anderer Zutaten das Ergebnis beeinflussen können. Wenn dein Hund Medikamente nehmen muss dann besprich das bitte mit deinem Tierarzt/deiner Tierärztin.

Die Eliminationsdiät wird in der Regel über acht bis zwölf Wochen durchgeführt. In dieser Zeit wird beobachtet, ob sich die Beschwerden bessern. Das kann wichtige Hinweise darauf geben, ob eine Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit als Ursache infrage kommt.

Nicht jedes hypoallergene Futter ist gleich

Beim Begriff „hypoallergen“ lohnt sich ein genauer Blick. Nicht jedes als hypoallergen bezeichnete Futtermittel basiert auf dem gleichen Konzept.

Manche Futtermittel verzichten lediglich auf bestimmte Zutaten wie Getreide, Rindfleisch oder Milchprodukte. Solche Produkte können für Hunde geeignet sein, die genau auf diese Bestandteile reagieren. Sie sind jedoch nicht automatisch für jeden Hund mit einer Futtermittelintoleranz oder Futtermittelallergie geeignet.

Darüber hinaus unterscheiden sich hypoallergene Futtermittel in ihrer Zusammensetzung und Herstellung. Insbesondere bei Produkten, die im Rahmen einer Ausschlussdiät eingesetzt werden, sind eine sorgfältige Auswahl der Zutaten und eine kontrollierte Herstellung wichtig.

Bei vielen tierärztlich empfohlenen hypoallergenen Diäten kommen sogenannte hydrolysierte Proteine zum Einsatz. Dabei werden die Proteine in sehr kleine Bestandteile aufgespalten. Dadurch kann das Risiko verringert werden, dass das Immunsystem diese als Auslöser erkennt und darauf reagiert. Diese Ernährung kann bei vielen Hunden mit Futtermittelallergien oder Futtermittelintoleranzen hilfreich sein, auch wenn sie nicht in jedem Einzelfall zum gewünschten Erfolg führt.

PRO PLAN® VETERINARY DIETS HA Hypoallergenic Trocken- oder Nassfutter wurde speziell für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten entwickelt. Die Rezeptur basiert auf hydrolysierten Proteinen und bietet gleichzeitig eine bedarfsgerechte Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren können zudem Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Für Hunde mit einer Futtermittelallergie oder Futtermittelintoleranzkann die passende Ernährung einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Beschwerden langfristig zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du deinen Hund am besten füttern kannst? Lies als Nächstes diesen Artikel über Inhalt und Zusammensetzung von Hundefutter.
 

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