Bewegung und Gewichtskontrolle

Nur gesunde Hunde sind glückliche Hunde! Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihren Hund am besten fit halten

Ihren Hund fit und gesund halten

Jeder Tierarzt wird Ihnen bestätigen, dass Vorsorge die beste Medizin ist. Neben einer nahrhaften, ausgewogenen Ernährung gehört auch dazu, dass Ihr Welpe viel und regelmäßig Bewegung bekommt, regelmäßig vom Tierarzt untersucht wird und eine gründliche Zahnpflege erhält.

Bewegung

Fit zu bleiben ist für Ihren Welpen genauso wichtig wie für Sie selbst. Mit einem gesundheitsfördernden Bewegungsplan können Welpen voller Energie und in Form bleiben sowie ein starkes Immunsystem aufbauen, um Krankheiten möglichst vorzubeugen und die Hundegesundheit zu gewährleisten. Allerdings sollte bei der Bewegung auf das richtige Maß geachtet werden. Wenn Sie nicht sicher sind, wie viel Bewegung für Ihren Welpen gut ist, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat. Das ist besonders wichtig, wenn Ihr Welpe zu einer Hunderasse gehört, die zu orthopädischen Problemen neigt (z. B. Labrador-Retriever). Außerdem haben große und sehr große Hunderassen einen anderen Bewegungsbedarf als kleinere Hunderassen oder Zwergrassen. Ihr Hund ist übergewichtig? Greifen Sie in diesem Fall zusätzlich zu ausreichend Bewegung am besten auf Diätfutter für Hunde zurück.

Anfangs ist das freie Spielen im Garten oder in einem Park auch schon alles, was ein Welpe benötigt. (Sorgen Sie dafür, dass gesunde Hunde alle notwendigen Impfungen erhalten hat, bevor sie in Bereiche dürfen, in denen andere Hunde sind oder waren.) Möglicherweise gibt Ihnen der Züchter einen sicheren Bewegungsplan mit, an den Sie sich halten können – falls nicht, fragen Sie nach einem solchen Plan oder wenden Sie sich an Ihre Tierarztpraxis. Abgesehen davon, dass Bewegung Ihren Welpen in hervorragender Verfassung hält, stellt sie zudem eine wichtige Möglichkeit zur Sozialisierung und zum freien Spielen mit anderen Hunden und mit Menschen dar und ist eine gute Gelegenheit, mit der Ausbildung Ihres Hundes zu beginnen. Vermeiden Sie insbesondere bei größeren Hunderassen sehr wildes, grobes Spielen, da dies die sich entwickelnden Gelenke schädigen kann.

Beginnen Sie die Ausbildung, indem Sie Ihrem Welpen beibringen, ohne zu ziehen an der Leine spazieren zu gehen, auch wenn der Welpe später nur selten an einer Leine spazieren geführt wird. Ein Hundehalfter ermöglicht eine schonende Ausbildung. Allerdings sollten Sie niemals eine Würgekette verwenden – dieses Zubehör ist seit Langem veraltet und kann insbesondere für Welpen sehr gefährlich sein. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Hundetrainer nach der besten Methode, das Laufen an der Leine zu üben. Der Besuch eines Kurses für Welpen an einer Hundeschule ist eine gute Möglichkeit, diese Techniken zu lernen und dabei andere Welpen und ihre Halter zu treffen. Eventuell kann Ihnen Ihr Tierarzt einen Kurs in der Nähe empfehlen oder vielleicht bietet Ihre Praxis selbst Kurse an.

Vergessen Sie nicht: Abwechslung macht das Leben interessant, versuchen Sie den Auslauf interessant zu halten. Jeden Morgen und Abend dreimal um den Block zu trotten, ist für Ihren Welpen langweilig und für Sie bestimmt auch. Das Interesse Ihres Welpen lässt sich beispielsweise durch Fangspiele mit Bällen und Spielzeugen aufrechterhalten. Spielen Sie jedoch nie mit Stöcken, da diese potenziell gefährlich sind. Wenn Sie auf dem Land leben, sollten Sie Spaziergänge teilweise auch auf asphaltierten Wegen machen, was die Krallen Ihres Welpen kurz hält und sein Verhalten an der Leine verbessert.

Wenn Sie eine Rasse halten, die an viel Bewegung gewöhnt ist, sollten Sie eine spezielle Art des Trainings in Betracht ziehen. Border Collies sind ausgezeichnet bei Obedience und Agility sowie bei spannenden Spielen wie Flyball. Labradore und Spaniels sind ausgezeichnete Retriever (Apportierhunde). Selbst Terrier können großartige kleine Agility-Hunde sein. Fragen Sie Ihren Züchter danach oder erkundigen Sie sich bei einer örtlichen Hundeschule. Dort können Sie auch andere Hundehalter treffen.

Außerdem sollten Sie weitere Formen der Bewegung erwägen. Gibt es in Ihrer Nähe beispielsweise einen hundegerechten Swimmingpool? Manche Hunderassen wie z. B. der Neufundländer oder Retriever lieben es zu schwimmen. Beachten Sie, dass gesunde Hunde beim Schwimmen in Teichen/Seen/Flüssen/im Meer aufgrund von Untiefen und Strömungen in Schwierigkeiten geraten können. Bleiben Sie also besser bei einem geschlossenen Pool oder einem Bewegungsbecken.

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