Bernhardiner

Bernhardiner

Mit seiner großen, massiven Gestalt ist der Bernhardiner eine der am einfachsten zu erkennenden Rassen. Bernhardiner sind muskulöse Hunde mit mächtigen, beeindruckenden Köpfen und können mit ihren gelassenen, weichen Bewegungen über sehr rauen und unebenen Grund laufen. Das Fell kann orange, mahagoni gestromt, rot gestromt oder weiß mit Platten dieser Farben sein. Ausgewachsene Rüden sind mindestens 75 cm groß und Hündinnen 70 cm. Das Gewicht beträgt ungefähr 68 bis 91 kg.

Bernhardiner
  • Größe: Sehr groß
  • Fellverlust: Stark
Bernhardiner
  • Fell: Mittellang/lang
  • Allergien: Keine
  • Lautstärke: Gewöhnlich ruhi
  • Group: Gebrauchshund
Bernhardiner
  • Alleine lassen: 1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen Tieren: Ja
  • Wachhund: Mittel

Herkunft

Der St. Bernhardshund oder Bernhardiner hat seinen Namen von einem Hospiz auf der Passhöhe des Großen St. Bernhard, das im Jahr 980 von St. Bernhard de Menthon als Zuflucht für Reisende gegründet wurde, die über den gefährlichen Alpenpass zwischen Italien und der Schweiz reisten. Bis zum Jahr 1707 war den überarbeiteten Mönchen klar geworden, dass die Hunde mit ihren überlegenen Nasen, ihrer Stärke und dem wetterbeständigen Fell besser dafür gerüstet waren, Reisende zu retten, als sie selbst, auch dank ihres natürlichen Orientierungssinnes. Sie begannen ihr eigenes Zuchtprogramm und nannten die Rasse Alpiner Mastiff. Der wohl berühmteste Bernhardiner war Barry, der 40 Menschen das Leben rettete – um ihn ranken sich viele Legenden.

Personality

Der Bernhardiner lässt sich gut als sanfter Riese beschreiben. Er ist gutmütig, vertrauenswürdig und liebt das Familienleben. Bernhardiner sind sehr loyale Hunde, die nur selten bellen, aber Ihr Leben und Ihren Besitz verteidigen, wenn sie dies für notwendig erachten. Sie kommen normalerweise problemlos mit anderen Haustieren aus. Jungen Hunden muss von klein auf beigebracht werden, dass sie nicht an der Leine ziehen sollen, da sie diese Angewohnheit in späteren Jahren nur noch schwer ablegen können.

Gesundheit

Die schwersten gesundheitlichen Probleme des Bernhardiners sind verschiedene Knochenerkrankungen, darunter Knochenkrebs, Epilepsie und Herzerkrankungen. Wie bei vielen Rassen können auch bei Bernhardinern erbliche Augenerkrankungen und Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie auftreten (Gelenkerkrankungen, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen können). Vor dem Züchten sind daher Augenuntersuchungen und eine Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt empfehlenswert.

Tägliche Bewegung

Bernhardiner-Welpen dürfen nur nach und nach mehr bewegt werden, um eine übermäßige Belastung ihrer wachsenden Knochen und des Weichgewebes zu vermeiden, und auch bei erwachsenen Hunden darf die Bewegung nur langsam gesteigert werden. Dazu muss gesagt werden, dass sie für ihre Größe nicht übermäßig viel Bewegung brauchen – etwa eine Stunde reicht für einen ausgewachsenen Bernhardiner.

Ernährung

Hunde sehr großer Rassen haben nicht nur einen riesigen Appetit, sondern profitieren auch von ausgewogenen Nährstoffanteilen, die ihre Bedürfnisse in Hinblick auf Gelenke und Knorpel erfüllen. Der Bernhardiner kann zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht bei ihm die Gefahr einer Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten können helfen, das Risiko zu verringern.

Pflege

Es gibt zwei Felltypen – Kurzhaar (Stockhaar) und Langhaar. Der Kurzhaartyp ist glatt und der Langhaartyp rau. Die Fellpflege stellt kein Problem dar, wenn man von der Unmenge an Fell absieht, die bewältigt werden muss! Der Bernhardiner muss mehrmals wöchentlich gebürstet oder gekämmt werden, um abgestorbene Haare zu entfernen. Die Ohren müssen gereinigt und die Augen regelmäßig überprüft werden, vor allem bei Hunden mit hängenden Augenlidern. Bernhardiner sind saubere Hunde, sabbern aber meistens viel.

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Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unser Tool zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

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Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren werden sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen alles über die Hunde, die aufgenommen werden, und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Ihnen Ihre Fragen beantwortet. Klicken Sie hier für weitere Informationen

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den Rassehunde-Zuchtverband Deutschland können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil des sicheren Züchterprogramms des Kennel Club ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen oder einen erwachsenen Hund aufziehen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihre neue Ankunft begrüßen. Klicken Sie hier für weitere Informationen