Boston Terrier

Boston Terrier
Der Boston Terrier ist ein kleiner Hund mit einem kurzen, quadratischen Fang und aufrechtstehenden Ohren. Er ist kräftig und gut bemuskelt, allerdings nicht ganz so massig wie eine Bulldogge. Die Augen sind ziemlich groß, rund und liegen weit auseinander. Sein Fell ist kurz und kann verschiedene Farben haben, einschließlich Gestromt und Weiß sowie Schwarz mit weißen Abzeichen. Alle Details finden Sie im Rassestandard. Ein erwachsener Boston Terrier ist 38 bis 43 cm groß. Er sollte nicht mehr als 11,5 kg wiegen. Boston Terrier werden anhand ihres Gewichts in drei Klassen eingeteilt. „Leicht“ ist unter 6,8 kg, „Mittelgewicht“ zwischen 6,8 kg und 9,1 kg und „Schwer“ zwischen 9,1 kg und 11,5 kg.
  • Hunde für Neuhundebesitzer
  • Grundlagentraining
  • Gemütliche Spaziergänge
  • 60 min. Bewegung pro Tag
  • Kleiner Hund
  • Sehr wenig Speichelfluss
  • Fellpflege 1 x pro Woche
  • Keine Hunderasse mit geringem Allergiepotential
  • Aufgeweckter Hund
  • Wachhund, der anschlägt und bellt.
  • Braucht Eingewöhnung
  • Braucht Training und Eingewöhnung um mit Kindern zurecht zu kommen.

Herkunft

Der Boston Terrier war im 19. Jahrhundert ursprünglich eine Kreuzung zwischen der Englischen Bulldogge und dem weißen English Terrier. Weitere Kreuzungen wurden durchgeführt und der Boston Terrier weiterentwickelt. Dies geschah um das Jahr 1893. Die Rassen, die zu diesem Zeitpunkt eingekreuzt wurden, waren der English Bullterrier, der Boxer und der Pit Bull Terrier sowie andere Terrier. Ursprünglich wog der Boston Terrier über 20 kg, wurde aber immer kleiner gezüchtet, bis er die Größe erreichte, die wir heute von ihm kennen.

Charakter

Der Boston Terrier ist ein lebhafter, fröhlicher Hund, der auch entschlossen und willensstark sein kann. Hunde dieser Rasse sind gewöhnlich kinderfreundlich und verspielt, aber sie können auch ungestüm sein und man muss aufpassen, dass die Spiele nicht zu wild werden, da sie ziemlich verletzungsanfällig sind, besonders an den Augen. Sie genießen menschliche Gesellschaft und sind liebevolle Haustiere. Sie sind auch gute Wachhunde, kläffen und bellen aber nicht zu viel.

Gesundheit

Das flache Gesicht des Boston Terrier kann – in extremer Form – zu einer Behinderung der Atemwege und damit zu Atembeschwerden führen. Wie bei vielen anderen Rassen können auch beim Boston Terrier verschiedene erbliche Augenerkrankungen und Patella-Luxationen – das vorübergehende Herausspringen der Kniescheibe – auftreten.

Tägliche Bewegung

Hunde dieser Rasse brauchen nicht viel Bewegung, schon etwa eine Stunde am Tag reicht aus. Sie verlangen keine langen Spaziergänge, aber sie möchten ihren Besitzer überallhin begleiten.

Ernährung

Wie andere kleine Rassen geben auch die Boston Terrier wegen ihrer relativ großen Körperoberfläche viel Wärme ab, daher ist ihr Basalstoffwechsel erhöht und der Energiebedarf gesteigert. Aufgrund ihrer kleinen Mägen muss die Nahrung über mehrere, über den Tag verteilte Portionen aufgenommen werden. Das Futter für kleine Hunderassen wird speziell so entwickelt, dass damit die richtigen Anteile der wichtigsten Nährstoffe geliefert werden und die Pelletgröße an die kleineren Mäuler angepasst sind. Dies animiert die Hunde zum Kauen und verbessert die Verdauung.

Pflege

Der Boston Terrier ist sehr pflegeleicht. Einmal die Woche bürsten mit einem Pflegehandschuh sollte ausreichen, um abgestorbene Haare aus dem Fell zu entfernen. Der Boston Terrier ist eine saubere Rasse und hat fast keinen Eigengeruch.

Geeignete Hunderassen für Kinder

Auch wenn die landläufige Meinung gilt, dass die meisten Hunde Familienhunde sind bzw. gut mit Kindern klar kommen, bedarf es sowohl auf Seiten des Hundes als auch der Kinder einer gewissen Erziehung, wie man gegenseitig respektvoll und sicher miteinander umgeht. Hunde und kleine Kinder sollten niemals zusammen allein gelassen werden, sondern immer unter Aufsicht miteinander spielen.

Hund

Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unseren Quiz zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren gehen sehr bedacht vor, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen die Hunde, die aufgenommen werden, sehr genau kennen und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Sie mit Ihren Fragen nicht allein gelassen und Sie erhalten weiterhin qualifizierten Rat. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den VDH können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil dieses Verbandes ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen und erziehen oder einen bereits erwachsenen Hund bei sich aufnehmen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihren neuen Mitbewohner das erste mal mit zu sich nach Hause nehmen. Klicken Sie hier für weitere Informationen.