Deerhound

Deerhound

Diese großen, zotteligen Windhunde haben eine sehr athletische Erscheinung. Sie werden oft als rauhaarige Greyhounds beschrieben. Es gibt sie in vielen Fellfarben: dunkles Blaugrau, dunkleres und helleres Grau oder Gestromt sowie Gelb, Rotsandfarben oder Rotbräunlich mit schwarzen Abzeichen. Erwachsene Deerhound-Rüden messen 76 cm und wiegen etwa 45,5 kg, erwachsene Hündinnen kommen auf 71 cm und wiegen etwa 36,5 kg.

Deerhound
  • Größe: Groß
  • Fellverlust: Schwach
Deerhound
  • Fell: Mittellang/lang
  • Allergien: Keine
  • Lautstärke: Normalerweise ruhig
  • Group: Jagdhund
Deerhound
  • Alleine lassen: 1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen Tieren: Unter Umständen
  • Wachhund: Schwach

Herkunft

Zottelige Jagdhunde existieren in Schottland bereits seit dem 16. Jahrhundert oder länger. Es wird angenommen, dass kurzhaarige Windhunde kurz vor der Eroberung durch die Römer nach Großbritannien kamen. Als diese Hunderasse dann in den schottischen Highlands eingesetzt wurden, hatten sie wegen ihres Fells einen Nachteil. Diese Jagdhunde wurden dann wohl mit einheimischen Hunden mit dickerem Fell gekreuzt, woraus der Deerhound entstand. Sie wurden von schottischen Clan Chiefs in Meuten eingesetzt, um Rotwild (deer) zu jagen. Hierfür mussten sie stark genug sein, einen Hirsch zu Boden zu ziehen.

Personality

Deerhounds sind sanfte, freundliche Hunde. Sie sind kinderlieb, aber keine besonders guten Wachhunde, da sie nicht besonders viel bellen. Die meisten Deerhounds haben immer noch einen starken Jagdtrieb und müssen daher früh an andere Haustiere, insbesondere Katzen, gewöhnt werden.

Gesundheit

Die schwerwiegendsten Gesundheitsprobleme dieser Hunderasse sind die Anfälligkeit für eine aggressive Knochenkrebsart und Herzerkrankungen. Zu den bekannten erblichen Erkrankungen bei Deerhounds gehören Leber- und Augenerkrankungen, aufgrund routinemäßiger Untersuchungen und sorgfältiger Zucht sind diese jedoch relativ selten.

Tägliche Bewegung

Bei Welpen sollten die Aktivitäten eingeschränkt werden. Erwachsene Deerhounds sind energiegeladen, athletisch und brauchen mindestens zwei Stunden Bewegung am Tag, außerdem lieben sie Freilauf.

Ernährung

Große Hunderassen wie der Deerhound haben nicht nur großen Appetit, sondern benötigen auch eine andere Verteilung der Nährstoffanteile als kleine Hunde. Hier unterscheidet sich vor allem die Menge und Zusammensetzung verschiedener Mineralstoffe und Vitamine. Deerhounds können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht auch bei ihnen die Gefahr einer Magendrehung; dagegen können mehrere kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten helfen.

Pflege

Deerhounds brauchen eine regelmäßige und ausgiebige Fellpflege – etwa zwei- bis dreimal pro Woche. Das Fell muss je nach Zustand eventuell ein- oder zweimal im Jahr von Hand ausgezupft werden.

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Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unser Tool zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

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Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren werden sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen alles über die Hunde, die aufgenommen werden, und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Ihnen Ihre Fragen beantwortet. Klicken Sie hier für weitere Informationen

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den Rassehunde-Zuchtverband Deutschland können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil des sicheren Züchterprogramms des Kennel Club ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen oder einen erwachsenen Hund aufziehen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihre neue Ankunft begrüßen. Klicken Sie hier für weitere Informationen