Rauhaardackel

Rauhaardackel

Diese mittelgroßen Hunde haben einen vergleichsweise langen Rücken und eine geringe Widerristhöhe. Sie sind zwar klein, aber dennoch muskulös, mit kräftigen Vorderbeinen und einer breiten Brust. Das Fell des Rauhaardackels ist kurz, die Augenbrauen buschig. Ein ausgewachsener Dachshund erreicht eine Widerristhöhe von etwa 35 cm und ein Gewicht von 9 bis 12 kg.

Rauhaardackel
  • Größe : Toy
  • Fellverlust : Schwach
Rauhaardackel
  • Fell : Kurz/rau
  • Allergien : Keine
  • Lautstärke : Laut
  • Group : Jagdhund
Rauhaardackel
  • Alleine lassen : Weniger als 1 Stunde
  • Verträglichkeit mit anderen Tieren : Eher nicht
  • Wachhund : Mittel

Herkunft

Rauhaardackel tauchen schon in Überlieferungen aus der Antike in ägyptischen und mexikanischen Kunstwerken auf und wurden in Deutschland erstmals im 15. Jahrhundert dokumentiert. Erst später, im Jahre 1879, wurde der deutsche Rassestandard festgelegt. In Großbritannien und den USA war diese Rasse des Dachshund, oder auch Teckel genannt, vor allem im 19. Jahrhundert sehr beliebt, und wurde vorwiegend als Jagdhund eingesetzt, wo der Rauhaardackel dank seinem ausgeprägten Jagdinstinkt Kaninchen aus ihrem Bau scheuchen sollte.

Personality

Rauhaardackel sind sehr eigenständige Hunde, die eine liebevolle, aber konsequente Erziehung benötigen. Mit viel Geduld kann man diese Hunderasse an andere Tiere, sowie fremde Menschen und Kinder gewöhnen. Umso früher man mit der Sozialisierung beginnt, umso leichter können Probleme in diesem Zusammenhang vermieden werden. Dackel bauen von Natur aus eine sehr enge Bindung zu Ihrer Familie auf. Fremden gegenüber verhalten sie sich jedoch eher ängstlich und zurückhaltend.

Gesundheit

Die meisten Gesundheitsprobleme der Dackel sind auf ihren langen Rücken zurückzuführen. Die Schwachstellen sind vor allem die Wirbelsäule, sowie auch das Herz und, wie bei vielen anderen Hunderassen auch, die Augen. Vor allem Zuchthunde sollten daher hin und wieder einem Routinecheck beim Tierarzt unterzogen werden.

Tägliche Bewegung

Ein Rauhaardackel braucht ziemlich viel Bewegung. Eine halbe Stunde am Tag reicht da nicht aus. Wie bei anderen Jagdhunden auch, ist es besonders wichtig, dass der Hund verlässlich auf den Rückruf hört. Ansonsten kann es schon mal passieren, dass der Dackel seinem Jagdtrieb nachgibt und ein Beutetier verfolgt. Vorsicht ist auch im Garten geboten. Rauhaardackel sind nämlich ausgezeichnet darin, sich unter Zäunen durchzugraben.

Ernährung

Wie andere kleine Hunderassen geben auch Rauhaardackel vergleichsweise viel Körperwärme ab, da sie eine relativ große Körperoberfläche haben. Deshalb haben sie einen hohen Ballaststoffwechsel und brauchen sehr viel Energie. Füttern Sie Ihrem Dackel mehrmals täglich kleine Portionen. So stellen Sie sicher, dass er sich nicht überfrisst. Die richtige Krokettengröße sorgt außerdem dafür, dass der Hund sorgfältig kaut und sich das Verdauungssystem richtig einstellt.

Pflege

Das Fell des Rauhaardackels sollte zwei- bis dreimal im Jahr gestrippt werden, um abgestorbene Haare aus dem Fell zu entfernen. Dafür können Sie entweder einen Hundefrisör aufsuchen, oder es eventuell auch selber machen, wenn Ihnen der Züchter vorher alles genau erklärt. Die Gesichtsbehaarung des Rauhaardackels sollte ca. einmal pro Woche gebürstet werden. Hier können Sie bei Bedarf auch einfach selbst mit der Schere etwas nachhelfen. Wichtig ist nur, dass der Rauhaardackel nicht geschoren wird, da das seine Fellstruktur zerstören würde.

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Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unser Tool zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

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Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren werden sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen alles über die Hunde, die aufgenommen werden, und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Ihnen Ihre Fragen beantwortet. Klicken Sie hier für weitere Informationen

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den Rassehunde-Zuchtverband Deutschland können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil des sicheren Züchterprogramms des Kennel Club ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen oder einen erwachsenen Hund aufziehen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihre neue Ankunft begrüßen. Klicken Sie hier für weitere Informationen