Wissenswertes zur Kastration der Katze

Drei Katzen auf dem Sofa

Wissenswertes zur Kastration der Katze

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Wissenswertes zur Kastration der Katze

Drei Katzen auf dem Sofa
31/07/2018

Wissenswertes zur Kastration der Katze

Katzen gehören auf alle Fälle zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland, sie leben in harmonischer Partnerschaft mit den Menschen zusammen, die sich liebevoll um sie kümmern. Da die Kätzchen aber bereits im Kittenalter geschlechtsreif werden, steht man als verantwortungsvoller Katzenbesitzer schon frühzeitig vor der Entscheidung, ob man seine Katze bzw. seinen Kater kastrieren lassen sollte. Welche Vorteile eine Kastration bietet, wichtige Infos über die Operation und den richtigen Zeitpunkt dafür erfahren Sie hier bei Purina® PRO PLAN®.

Warum sollte ich meine Katze kastrieren?

Die Vorteile einer Kastration

 

Zuerst einmal müssen Sie sich als Katzenhalter die Frage stellen, ob Sie niedlichen Kätzchen-Nachwuchs haben möchten, oder nicht. Wenn Sie Ihre Katze nicht kastrieren lassen, dann sollten Sie darüber Bescheid wissen, dass Ihre nicht kastrierte Katze alle paar Wochen rollig wird, d.h. dass sie in dieser Phase fruchtbar und paarungsfreudig ist. Während der Rolligkeit frisst die Katze wenig und ist ausgesprochen unruhig. Sie rollt sich die ganze Zeit über den Boden und schreit klagend, was für menschliche Ohren manchmal nur sehr schwer zu ertragen ist. 
Wenn Sie einen Kater haben, bemerken Sie die Geschlechtsreife daran, dass er plötzlich überall übelriechenden Urin verspritzt. Dabei bleibt vermutlich auch Ihre Einrichtung nicht verschont. Wenn Ihr Kater die Möglichkeit zum Freigang besitzt, dann begibt er sich jetzt auf die Suche nach paarungsbereiten Katzen, wobei sein Revier immer größer wird. Oft wird er dabei in Kämpfe mit anderen Katzen verwickelt. Wenn er die Wohnung jedoch nicht verlassen darf, dann wird er meistens auch den Menschen gegenüber aggressiv, bei denen er lebt, weil er seinen Fortpflanzungsinstinkt nicht ausleben kann. 
Eine Kastration der Katze bzw. des Katers verhindert nicht nur ungewollten Nachwuchs, sondern auch unerwünschte Verhaltensweisen und Krankheiten:

  • Bei Katern senkt es die Aggressivität und die Revierkämpfe. Auch das Verspritzen von Urin, um das eigene Territorium zu markieren, hört auf
     
  • Das Risiko für Unfälle und Verletzungen auf Streifzügen nimmt ab, da sich der Aktionsradius der Katze verkleinert
     
  • Eine kastrierte Katze ist oft zutraulicher und anhänglicher und eine engere Mensch-Tier-Beziehung wird möglich
     
  • Die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen wird verhindert. Es gibt keinen unerwünschten Nachwuchs, für den man kein Zuhause findet
     
  • Eine kastrierte Katze hat ein geringeres Risiko, sich mit Infektionskrankheiten anzustecken (Wie z.B. Katzenleukämie, Katzenseuche, Katzenschnupfen, Katzenaids und Zoonosen)
     
  • Eine Kastration verringert Krankheiten wie Eierstock- bzw. Gebärmuttererkrankungen, Brustkrebs und andere hormonell bedingte Erkrankungen
     
  • Bei Katern sinkt ebenfalls die Gefahr von Hodenerkrankungen (z.B. Krebs) sowie Krankheiten, die auf einen hohen Testosteronspiegel zurückzuführen sind. Dazu gehören zum Beispiel Entzündungen der Prostata, Geschwüre und Durchbrüche (Hernien) im Bereich des Afters und gutartige Vergrößerungen der Prostata (Benigne Prostatahyperplasie).
     
  • Kastrierte Katzen haben laut Studien insgesamt eine längere Lebenserwartung

Ab wann sollten Sie Ihre Katze kastrieren?


Weibliche Katzen werden ab einem Alter von ca. 6-10 Monaten geschlechtsreif, Kater erst etwas später: Meist ab dem 8 bis 10. Monat. Langhaarkatzen sind erst später – mit 11 bis 21 Monaten – geschlechtsreif. Bei den ersten Zeichen der Geschlechtsreife sollten Sie umgehend mit Ihrem Tierarzt den idealen Termin zur Kastration absprechen. Besonders wenn die Katze Freilauf hat, sollten Sie diese frühzeitig kastrieren, weil oftmals die Geschlechtsreife erst bemerkt wird, wenn es „zu spät“ ist und bereits Nachwuchs gezeugt wurde!

4 Katzen auf dem Sofa

Wie viel kostet eine Kastration bei Katzen?

Generell ist die Kastration bei Katern etwas günstiger, als bei Katzen. Ganz pauschal kann man sagen, dass man bei Katern um die 80 € und bei Katzen ca. 140 € einplanen muss, da es sich hierbei um einen komplizierteren Eingriff handelt. Allerdings gibt es Schwankungen, die mit dem allgemeinen Gesundheitszustand der Katze, die Art der Narkose und auch der verwendeten Materialien zusammenhängen.

Die Operation

Bei der Kastration werden die keimbildenden Organe entfernt, also die Eierstöcke bzw. Hoden. So wird verhindert, dass reife Eier bzw. Samenzellen gebildet werden. Da in diesen Organen auch die Sexualhormone gebildet werden, werden durch die Entfernung auch die sexuell bedingten Verhaltensweisen unterdrückt. Bei der Sterilisation werden nur die keimleitenden Organe (Eileiter und Samenleiter) durchtrennt, allerdings funktionieren die Eierstöcke bzw. Hoden noch, was weiterhin zu allen negativen Begleiterscheinungen während der Paarungsphase führt. Allerdings wird die Sterilisation von Katzen im Vergleich zur Kastration wesentlich seltener durchgeführt. Eine Kastration ist eine Routineoperation, bei der es selten zu Komplikationen kommt. Generell findet sie unter Vollnarkose statt. Im Normalfall können Sie Ihre Katze bereits am Tag der OP wieder mit nach Hause nehmen. Teilweise gibt es nicht einmal sichtbare Stiche.

Die Katze nach der Kastration

Ihre Katze sollte mindestens drei Tage nach der OP im Haus bleiben, damit das Infektionsrisiko so niedrig wie möglich ist. Wenn Sie Rötungen, Schwellungen oder ungewöhnlichen Ausfluss im Bereich der Wunde feststellen, sollten Sie umgehend den Tierarzt kontaktieren. Kater haben in der Regel keine Nähte nach der Operation und sind deshalb kurz nach dem Eingriff wieder fit. Obwohl sie in den ersten 24 Stunden nach der OP schläfrig sind, finden sie sehr schnell zu ihrer frechen Art zurück. Bei weiblichen Katzen dauert die Genesung dagegen etwas länger, da der Eingriff größer ist. Aus diesem Grund sollten sie in den ersten Tagen viel ruhen und nicht springen, damit ihr Körper genügend Zeit für den Heilungsprozess hat.

Die richtige Ernährung nach der Kastration

Nach der Kastration wird Ihre Katze ruhiger werden und wahrscheinlich auch mehr Appetit haben, beides liegt an der verminderten Produktion von Sexualhormonen. Gleichzeitig verbraucht Sie aber weniger Energie, als früher, besonders wenn sie Freilauf hat. Sie wird nicht mehr auf ausgedehnte Streifzüge gehen, sondern bleibt eher in der Nähe ihrer Wohnung. Dadurch besteht nach einer Kastration die Gefahr des Übergewichts. Das kann wiederum zu Nachfolge-Krankheiten führen, wie z.B. Gelenkprobleme, Diabetes etc. Um das Wohlbefinden Ihres Lieblings weiterhin zu gewährleisten, sollten Sie deshalb nach einer Kastration die Ernährung umstellen. Statt der kalorienreichen Kittennnahrung können Sie spezielle kalorienreduzierte Ernährung wie Purina® PRO PLAN® STERILISED füttern. So werden Sie weiterhin Freude an Ihrem verschmusten, glücklichen und zufriedenen Haustier haben und zusammen noch viele kuschelige Stunden verbringen.

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