Australian Cattle Dog

Australian Cattle Dog

Dieser kompakte, mittelgroße, muskulöse Hund ist im Erwachsenenalter 46 bis 51 cm (Rüden) bzw. 43 bis 48 cm (Hündinnen) groß und wiegt 17 bis 23 kg. Sein Fell ist blau, blau und loh, schwarz und loh, blau gesprenkelt, rot, rot und loh oder rot gesprenkelt. Im Rassestandard finden Sie alle Details.

Australian Cattle Dog
  • Größe: Mittel
  • Fellverlust: Mittel
Australian Cattle Dog
  • Fell: Kurz/glatt
  • Allergien: Keine
  • Lautstärke: Nicht zu laut
  • Group: Hütehund
Australian Cattle Dog
  • Alleine lassen: 1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen Tieren: Unter Umständen
  • Wachhund: Stark

Herkunft

Collies begleiteten Viehzüchter im 19. Jahrhundert nach Australien, aber für die rauen Bedingungen und die widerspenstigen Rinder wurde ein robusterer Hund benötigt. Darum wurden verschiedene Rassen mit bestimmten Fähigkeiten 60 Jahre lang gekreuzt, darunter Dingos, verschiedene Collies und Schäferhunde, Kelpies, Dalmatiner und Bullterrier. Ende des 19. Jahrhunderts war schließlich eine passende Hunderasse entstanden: Die Australian Cattle Dogs besitzen einen ausgeprägten Schutztrieb und können nicht nur Rinder hüten (indem sie ihnen in die Hacken schnappen), sondern auch gut mit Menschen zusammenarbeiten. Gerne ergreifen sie die Initiative und trotzen allen Elementen – egal, ob Regen, Kälte oder Hitze.

Personality

Der Australian Cattle Dog ist Fremden gegenüber von Natur aus misstrauisch und hat einen starken Schutztrieb, daher ist eine gute Sozialisierung besonders wichtig. Die Beißhemmung muss früh trainiert werden, sonst kann es bei manchen dieser Hunde passieren, dass sie bei Aufregung zuschnappen. Auch wenn Hunde dieser Rasse ihrer Familie treu ergeben sind, können sie sehr anspruchsvoll sein und eignen sich nicht für Anfänger, sondern eher für hundeerfahrene Menschen.

Gesundheit

Australian Cattle Dogs sind im Allgemeinen sehr robuste Hunde mit wenigen Gesundheitsproblemen. Wie bei vielen mittelgroßen Hunderassen können auch bei ihnen erbliche Augenerkrankungen und Hüftgelenksdysplasie auftreten (eine Erkrankung, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann). Vor dem Züchten sind daher Augenuntersuchungen und eine Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt durchzuführen.

Tägliche Bewegung

Der Australian Cattle Dog braucht mindestens zwei Stunden Bewegung am Tag und muss auch geistig ausgelastet werden. Auch über mehr Beschäftigung wird er sich nicht beschweren, da er sehr ausdauernd und widerstandsfähig ist. Eine Warnung: Er ist sehr agil und kann hoch springen – also kann er Essen von der Anrichte stibitzen oder zu niedrige Gartenzäune einfach überwinden. Achten Sie darauf, dass es Ihrem Australian Cattle Dog nicht langweilig wird, sonst sorgt er selbst für seine Unterhaltung!

Ernährung

Das Futter Ihres Hundes muss ausgewogene Anteile aller Nährstoffgruppen enthalten. Außerdem muss ihm jederzeit frisches Wasser zur Verfügung stehen. Es ist wichtig, regelmäßig die körperliche Verfassung des Hundes zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass Ihr Australian Cattle Dog in Bestform bleibt. Außerdem sollten Sie ihn wenn möglich mindestens zweimal täglich füttern und dabei die Fütterungsempfehlungen seines speziellen Futters berücksichtigen.

Pflege

Das glatte, doppelte Fell des Australian Cattle Dog benötigt wenig Pflege, einmal bürsten pro Woche genügt. Das Deckhaar ist rau und gerade, die Unterwolle kurz und dicht. Die Haare bei dieser Rasse sind 2,5 bis 4 cm lang, am Kopf kürzer und am Bauch und zwischen den Beinen länger.

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Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unser Tool zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

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Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren werden sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen alles über die Hunde, die aufgenommen werden, und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Ihnen Ihre Fragen beantwortet. Klicken Sie hier für weitere Informationen

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den Rassehunde-Zuchtverband Deutschland können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil des sicheren Züchterprogramms des Kennel Club ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen oder einen erwachsenen Hund aufziehen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihre neue Ankunft begrüßen. Klicken Sie hier für weitere Informationen