Mastiff

Mastiff

Mastiffs sind sehr große, muskulöse, kräftige Hunde mit breitem Kopf und Körper, massivem Gebäude und weit auseinander stehenden Beinen. Sie werden etwa 72 bis 80 cm groß und wiegen, wenn sie ausgewachsen sind, etwa 73 kg. Das kurze Fell ist apricot, falb oder gestromt.

Mastiff
  • Größe: Sehr groß
  • Fellverlust: Mittel
Mastiff
  • Fell: Kurz/glatt
  • Allergien: Keine
  • Lautstärke: Nicht zu laut
  • Group: Gebrauchshund
Mastiff
  • Alleine lassen: 1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen Tieren: Unter Umständen
  • Wachhund: Stark

Herkunft

Der Mastiff gehört zu einem der alten Hundetypen, dem Molosser. Mastiffartige oder molossoide Hunde sind in Großbritannien schon seit vorrömischer Zeit bekannt. Die römischen Eroberer nahmen sich ihrer an und nutzten sie unter anderem für Gladiatorenkämpfe. Molosser-Rassen waren beliebte Kriegshunde und angeblich schenkte Henry VIII. Kaiser Karl V. des Heiligen Römischen Reichs 400 dieser Hunde, um dessen Armeen zu stärken. Die Rasse wurde auch zum Bullbaiting und Bearbaiting eingesetzt und diente außerdem als Wachhund.

Personality

Mastiffs sind ruhige Hunde und ihren Besitzern gegenüber sehr liebevoll. Fremde beachten sie erstmal nicht, aber als Wachhunde beschützen sie ihr Zuhause, wenn es nötig sein sollte. Wenn Kinder in der Familie sind, benimmt sich der Mastiff ihnen gegenüber liebevoll und hingebungsvoll, aber wegen seiner Größe muss man aufpassen, dass es nicht aus Versehen zu Unfällen kommt, wenn die Kleinen ihm im Weg sind. Daher eignen sich Mastiffs eher für Familien mit größeren Kindern.

Gesundheit

Wie bei vielen Rassen können auch bei Mastiffs erbliche Augenerkrankungen sowie Hüft- und Ellenbogengelenksdysplasie auftreten. Dabei handelt es sich um teilweise für den Hund sehr schmerzhafte Erkrankungen, die die Beweglichkeit einschränken können. Für Zuchthunde sind daher Augenuntersuchungen und eine Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt unbedingt notwendig. Diese Molosser-Hunde sind außerdem anfällig für eine bestimmte Blasenerkrankung und Probleme mit den Bändern im Knie (Kreuzbandriss).

Tägliche Bewegung

Mastiffs brauchen etwa eine Stunde Bewegung am Tag, sind aber auch oft etwas faul und genießen ein Schläfchen an einem bequemen, warmen Platz. Als Welpe darf der Mastiff nicht zu viel bewegt werden, da diese Rasse anfällig für Skelettprobleme ist, die durch Muskel- und Gelenküberlastungen bei einem Hund im Wachstum noch verschlimmert werden können.

Ernährung

Ein gesunder Mastiff hat einen riesigen Appetit, der auch gestillt werden möchte. Besonders wichtig beim Futter ist eine ausgewogene Verteilung der Nährstoffanteile, um die Bedürfnisse des Mastiffs im Hinblick auf Gelenke und Knorpel zu erfüllen. Mastiffs haben einen Hang zu Blähungen und Magenproblemen und haben ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. Um diesem entgegenzuwirken, sollte man den Hund mit mehreren kleinen Mahlzeiten am Tag füttern.

Pflege

Das kurze Fell ist an der Halskrause (Hals und Schultern) etwas rauer und braucht nur wenig Pflege: Einmal wöchentlich bürsten sollte ausreichen.

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Ist das die richtige Hunderasse für Sie?

Alle Hunde haben ihre eigene, einzigartige Persönlichkeit, aber einige Instinkte und Verhaltensweisen sind angeboren. Nutzen Sie unser Tool zur Auswahl verschiedener Rassen und finden Sie heraus, welche Hunderassen besser zu Ihren Vorlieben und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie und Ihr Hund ähnliche Dinge genießen, werden Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein glückliches, erfülltes Leben zusammen leben.

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Was ist als nächstes zu beachten

Adoption

Es ist unglaublich erfüllend, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Rettungsorganisation zu adoptieren. Es bedeutet oft, ihnen eine zweite Chance im Leben zu geben. Viele Hunde warten auf eine liebevolle Familie, ein Zuhause für immer. Seriöse Zentren werden sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, die richtigen Leute mit den richtigen Hunden zusammenzubringen. Die Mitarbeiter lernen alles über die Hunde, die aufgenommen werden, und werden viel Zeit damit verbringen, Sie, Ihre Familie und Ihren Lebensstil kennenzulernen, bevor sie Sie mit einem ihrer Hunde zusammenführen. Sie werden gut beraten, auch nach der Adoption werden Ihnen Ihre Fragen beantwortet. Klicken Sie hier für weitere Informationen

Finden Sie einen guten Züchter

Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, dann ist es am besten, einen seriösen Züchter zu finden. Über den Rassehunde-Zuchtverband Deutschland können Sie mit Züchtern in Ihrer Nähe in Kontakt treten. Versuchen Sie, einen Züchter zu wählen, der Teil des sicheren Züchterprogramms des Kennel Club ist, besuchen Sie Ausstellungen, um Züchter persönlich zu treffen und sich über die Verfügbarkeit von Welpen Ihrer gewählten Rasse zu informieren.

Ihren Hund zu Hause begrüßen

Ob Sie einen kleinen Welpen mit nach Hause bringen oder einen erwachsenen Hund aufziehen, dies ist eine sehr aufregende Zeit für alle. Während Sie auf den großen Tag warten, müssen Sie sich vielleicht ablenken, also gibt es zum Glück ein paar Dinge, die Sie erledigen müssen, bevor Sie Ihre neue Ankunft begrüßen. Klicken Sie hier für weitere Informationen