Ein Mädchen kuschelt mit ihrem kleinen Hundewelpen

Ein Welpe kommt ins Haus: Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

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Dein Welpe ist da - ab jetzt wird alles anders

Endlich ist er da. Der große Tag, auf den du so lange gewartet hast. Nun kannst du deinen Welpen vom Züchter abholen. Doch so viel steht fest, kommt ein Welpe ins Haus, bleibt nichts mehr wie es war. Denn ein Hundewelpe mag alles, was unbekannt und neu ist. Er will erleben, lernen und groß werden.

Damit das neue Familienmitglied direkt einen tollen Start hat, gibt es ein paar wichtige Dinge, auf die du vorher achten solltest. In diesem Artikel geben wir dir nützliche Tipps für die ersten Tage und Wochen mit dem Welpen und zeigen dir, wie du dein Zuhause "welpensicher" machst.

Namensgebung

Bevor dein Welpe endlich einzieht, steigt die Vorfreude. Welchen Charakter wird er haben? Wie soll er überhaupt heißen und welcher Name passt zu ihm? In unserem Artikel So findest du den perfekten Hundenamen geben wir dir jede Menge Anregungen und viele praktische Tipps zur Namensfindung.

Hat der Welpe endlich seinen neuen Namen bekommen, solltest du so früh wie möglich anfangen, ihn damit anzusprechen. Schon bald wird er darauf reagieren und lernen zu dir zu kommen, wenn du ihn rufst.

Welpenerziehung: Welpe gibt Pfötchen

Im Vorfeld: Was muss ich vorbereiten?

Für den Neuanfang benötigt dein Welpe ab dem ersten Tag im neuen Zuhause einige Dinge, die im Vorfeld besorgt werden sollten. Hier haben wir dir eine praktische Liste zusammengestellt.

Einkaufsliste:

  • Körbchen/Hundedecke
  • Welpenfutter
  • Stabile Näpfe für Wasser und Futter (am besten aus Keramik oder Edelstahl)
  • Leine und Geschirr oder Halsband (am besten aus Nylon oder Leder)
  • "Sicheres" Welpen-Spielzeug
  • Transportbox/Sicherheitsgurt für das Auto
  • viel Küchenrolle für die kleinen Malheure zwischendurch
  • Bürsten für die Fellpflege
  • Gitter für die Treppen
  • Kotbeutel
Welpe mit verschiedenem Welpenspielzeug

Der richtige Transport: Welpe vom Züchter holen

Um den Welpen sicher nach Hause zu transportieren, empfiehlt sich eine stabile und gut verarbeitete Hunde-Transportbox. Damit er sich dann in seinen ersten Momenten ohne seine Mutter und Geschwister wohlfühlt und direkt einen vertrauten Geruch erfährt, gibt es einen einfachen Trick:

Hinterlasse deinem Züchter während eines vorherigen Besuchs eine kleine Decke oder ein Handtuch. Darauf kann sich der Welpe und der Rest des Wurfes geruchsmäßig verewigen. Lege die Decke oder das Handtuch in das Körbchen und schon wird sich der Welpe dort gut aufgehoben fühlen.

Wichtig für die Fahrt ist ein Napf (am besten faltbar) und Wasser, damit er in den Pausen trinken kann. Beträgt die Fahrtzeit unter drei bis vier Stunden braucht der Welpe in der Regel nicht gefüttert zu werden. Wenn bei einer längeren Heimfahrt eine Mahlzeit unbedingt notwendig wird, empfiehlt sich etwas Trockenfutter. Meist gibt dir der Züchter für die ersten Tage etwas vom gewohnten Futter mit. Dieses Futter kannst du entweder weiter füttern oder anschließend langsam auf dein bevorzugtes Futter umsteigen. Wichtig ist, dass dein Welpe ein spezielles Welpenfutter bekommt, wie z.B. BENEFUL Gesunde Anfänge. Dieses Futter ist perfekt auf die Bedürfnisse von Welpen abgestimmt. Dabei ist es besonders ausgewogen und schmackhaft. Einfach perfekt für energiegeladene Welpen, die ganz schnell groß und stark werden wollen.

Welpe frisst aus einem grünen Futternapf

Falls mal ein kleines „Malheur“ passiert, ist es gut, für alle Fälle eine Rolle Küchenpapier und eine Ersatzdecke für die Transportbox mit im Gepäck zu haben.

Nicht vergessen: Wenn du deinen Welpen abholst, ist es sinnvoll ein Hundegeschirr und eine Welpenleine mitzunehmen. Denn selbst wenn die Fahrt nur kurz ist und du ohne Zwischenstopps reist, ist er auf diese Weise leichter festzuhalten und somit in Sicherheit. Der Welpe ist noch unsicher und könnte sich plötzlich erschrecken und ausreißen. Frag am besten den Züchter nach dem Brustumfang des Welpen, um ein passendes Geschirr zu kaufen.

Welpenerziehung: Welpe im Bett

So machst du deine Wohnung "welpensicher"

Wer einen Welpen zu Hause hat, sollte anfangen die Wohnung aus seiner Perspektive zu betrachten. Denn wie ein Kind möchte auch er alles erforschen. Welpen sind in ihrem Wesen unglaublich neugierig. Damit dabei keine Unfälle entstehen, ist es wichtig die Wohnung „welpensicher“ zu machen.

Für die offenen Steckdosen eignet sich ein einfacher Steckdosenschutz für Kleinkinder. Mehrfachstecker im besten Fall immer mit An- und Aus-Schalter verwenden. Reinigungsmittel oder Pflanzen sollte man am besten immer außer Reichweite des Welpen bringen. Der Gartenteich sollte eingezäunt, der Zaun überprüft und alle „Schlupflöcher“ geschlossen werden. Dann kann der Welpe auch problemlos im Garten spielen.

Das Anbringen von Kindersicherungen an Küchenschränken und das sichere Verstecken von Stromkabeln ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Sämtliche Kleinteile sollten nicht frei herumliegen, diese könnten verschluckt oder zerkaut werden. Ein Absperrgitter für die Treppen macht die Wohnung sicherer. Wenn du dein neues Familienmitglied also ein wenig wie ein kleines Kind behandelst, hast du schon fast alles richtig gemacht.

Diese Gefahrenquellen sollten für deinen Welpen im neuen Zuhause unzugänglich sein:

  • Stromkabel, Stromquellen wie Steckdosen
  • Haushalts- und Reinigungsmittel
  • Medikamente
  • Giftige Pflanzen und Lebensmittel (z.B. Schokolade)
  • Andere giftige Flüssigkeiten (dazu zählen auch mit Gel gefüllte Kühl- oder Wärmekissen)
  • Plastiktüten
  • Wasserstellen wie z.B. Teiche
  • Kinderspielzeug oder andere Kleinteile
Wohnung welpensicher machen: Welpe kaut auf Kabel

Der Welpe ist endlich da: Die Eingewöhnung

Kommt eine Welpe in ein neues Heim, ist seine Umwelt erst mal ungewohnt: überall völlig neue Eindrücke, eine neue Umgebung, andere Gerüche und Geräusche. Nimm auf ihn Rücksicht und versuche ihm diesen ersten Tag möglichst angenehm und einfach zu gestalten. Lass dem Welpen die Zeit, die er braucht um sich langsam einzugewöhnen. Am besten ist, du lädst nicht gleich alle Freunde und Verwandte ein. Dann kann er in Ruhe seine neue Umgebung ausgiebig erkunden und beschnüffeln.

Gerade in den ersten Wochen solltest du genügend Zeit mit deinem Welpen verbringen, damit ihm die Eingewöhnung leichter fällt. Dann könnt ihr euch gemeinsam aneinander gewöhnen, er kann sich an sein neues Umfeld anpassen und ihr könnt eine Alltagsroutine entwickeln.

Für den Welpen ist ein ruhiger aber dennoch zentraler Platz in der Wohnung ideal. So bekommt er seine nötige Ruhe, ist aber trotzdem nicht abgeschieden. Am besten ist ein warmer und ruhiger Ort für das Körbchen, an dem es nicht zieht. Außerdem sollten zwei rutschfeste Hundenäpfe (einen für Wasser und einen für das Futter) und Spielzeug zur Verfügung stehen.

Kleiner Tipp:
Denke daran, dass der Welpe am Anfang noch keine Treppen laufen sollte, da die Knochen noch nicht richtig gefestigt sind. Dies kannst du aber im Laufe der nächsten Monate mit ihm trainieren.

 

Neues Welpenzuhause

Die Fütterung deines Welpen

Es ist sehr empfehlenswert, dass sich das Futter immer am selben Platz befindet. Das kann dir eine gute Hilfe sein, um dem Hund Essgewohnheiten beizubringen und Stress zu vermeiden. Sobald man einen geeigneten Ort gefunden hat, sollte dieser so gestaltet werden, dass er schnell und einfach zu reinigen ist. Zusätzlich empfiehlt es sich, eine abwaschbare Unterlage darunter zu legen, um Futter- und Wasserspritzer aufzufangen.

Am Anfang ist die richtige Ernährung besonders zu beachten. Geeignet sind spezielle Welpenfutter, wie z.B. BENEFUL Gesunde Anfänge. In Punkto Fütterungszeiten behalte die ersten Tage am besten den Rhythmus des Züchters bei. Später kann dir der Tierarzt deines Vertrauens sinnvolle Vorschläge zu Fütterungsintervallen geben und dich dazu beraten.

Welpe trinkt an seinem neuen Futternapf

Die richtige Hundeerziehung

Auch wenn dich der überwältigende Niedlichkeitsfaktor deines Welpen davon abhält - ein paar Regeln von Beginn an sind gut für euch beide.
Mit ein wenig "liebevoller Konsequenz" in der Hundeerziehung werdet ihr es im Alltag leichter haben. Wenn du also später nicht willst, dass dein Hund ins Bett kommt, lasse ihn am besten auch jetzt nicht in dein Bett. Bedenke immer dabei, dass dein Hund ganz schnell noch größer wird.

Ebenfalls wichtig ist, dass sich jedes Familienmitglied an die aufgestellten Regeln hält. Denn ansonsten ist der Welpe schnell verwirrt, wenn er bei einem Familienmitglied auf die Couch darf und bei einem anderen nicht. Um den Hund noch besser verstehen und erziehen zu können ist grundsätzlich eine Hundeschule sinnvoll. Gerade für frischgebackene Hundebesitzer, die vorher noch nie einen eigenen Hund hatten.

Ganz wichtig: Bleibe bei der Erziehung deines Welpen immer ruhig. Mit ein wenig Geduld und ein paar Regeln klappt das Zusammenleben zwischen Hundehalter und Welpe bald sehr gut. Für Tipps von Profis und Austausch mit anderen Welpen-Besitzern eignet sich außerdem der "Welpen-Treff" bzw. die "Welpenspielstunde" einer Hundeschule. Könnt ihr nach einiger Zeit alle Grundkommandos, findet ihr in unserem Artikel Hundetricks viele Anregungen, was ihr als nächstes gemeinsam lernen könnt.

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